Ich bin von diesem Roman hellauf begeistert. Er erinnert mich an etwas gut Destilliertes, das lange im Eichenfass gereift ist.
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Seit er sein Leben mit einem Tier teilt
von Bodo Kirchhoff
Ich bin von diesem Roman hellauf begeistert. Er erinnert mich an etwas gut Destilliertes, das lange im Eichenfass gereift ist.
Aktuelle Rezensionen(2)
Ein wunderbares, schönes, trauriges und einfühlsames Buch über Einsamkeit, Entschlossenheit, und wiederkehrendem Lebensmut.
Ähnlich der ‚Widerfahrnis‘ … Alter Mann trifft auf jüngere Frau, Frau trifft auf Mann .. Hier auf zwei, eine jung, im Wohnmobil in der Welt unterwegs, bloggend und, weil verfahren, vor seinem Grundstück strandend, die andere älter, Autorin, die über ihn, als Schauspieler fast ausschließlich in Nebenrollen den Nazi spielend, einen Artikel über sein Leben, seine Schauspielerei und den Tod seiner Frau schreiben möchte. Beide Frauen sind mir zunächst unsympathisch, denn fast jede an den Mann gerichtete Frage/Bemerkung enthält unterschwellig eine negative Unterstellung. Schongauer, der nach dem Tod seiner Frau alleine und zurückgezogen, nur mit Ascha, seiner Hündin, an seiner Seite, am Gardasee lebt, verbringt die nächsten Tage mit den beiden Frauen. Und, na klar, er und Almut, die Autorin, entwickeln leise Gefühle füreinander. Absehbar und daher etwas langweilig. Letztendlich trennen sich die Wege, Fridas Automobil ist repariert, die Reise geht weiter. Schongauer, weil das Herz krank ist, übergibt Ascha in Fridas Hände und Almut, nach einem Stelldichein mit Schongauer, reist ebenfalls ab. Ohne Spannungsbogen, alltäglich, unspektakulär … Wort- und detailverliebt, ähnlich ‚Widerfahrnis‘ … Haste dies gelesen, haste das gelesen. Naja …