Royal Blue
von Casey McQuiston
"'Royal Blue' steckt voller positiver Energie, Einfühlsamkeit, Witz, Leidenschaft und Sex."
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Royal Blue
von Casey McQuiston
"'Royal Blue' steckt voller positiver Energie, Einfühlsamkeit, Witz, Leidenschaft und Sex."
Aktuelle Rezensionen(21)
Der Film hat mir tatsächlich ein bisschen besser gefallen. Ich habe aber auch zuerst den Film gesehen. Ich finde das im Film die besten Szenen genommen worden und das Buch etwas langwieriger ist dennoch eine schöne Geschichte.
Du bist die absolut schlechteste Idee die ich jetzt hatte.
„History, huh?“ Alex, der Sohn der Präsidentin der USA und Henry, der britische Thronfolger könnten unterschiedlicher nicht sein. Die einzige Gemeinsamkeit: ihr Leben in der Öffentlichkeit und dass sie sich nicht leiden können. Um einen Skandal nach der Hochzeit von Henrys Bruder abzuwenden, müssen die beiden ab sofort so tun als wären sie beste Freunde. Nach und nach wird den beiden aber bewusst, dass sie sich vielleicht ja doch leiden können, und nicht nur das, es knistert ganz schön zischen ihnen. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, es war unterhaltsam, witzig und unglaublich süß. Man bekommt einen Einblick in das Royale Leben von zwei jungen Männern, die unter einem riesigen öffentlichen Druck stehen. Es wurde aus Alex Perspektive geschrieben, den ich total sympathisch und authentisch fand. Man erfährt ungefiltert alle seine Gedanken und Gefühle. Zwischendurch gibt es oft E-Mails oder Nachrichten von Henry, wodurch man auch einen guten Einblick in seine Gedankenwelt bekommt. Die Lovestory der beiden ist enemys-to-lovers und hat mir durch die ganzen Sticheleien und die greifbare Spannung zwischen den beiden sehr gut gefallen. Einziger kleiner Minuspunkt, es kam mir viel zu viel Politik darin vor. Zwar irgendwie unvermeidlich, da sich die Story während der Präsidentschaftswahl abspielt, trotzdem war es mir ein bisschen zu viel. Fazit: Ein Buch mit Wohlfühlstimmung und super sympathischen Charakteren. Es war genau richtig kitschig und eine wunderschöne LGBTQ+ Lovestory.
Der Roman „Royal Blue“ von Casey McQuiston erschien am 01.04.20 im Droemer-Knauer Verlag. Die deutsche Fassung von „Red, White & Royal Blue“ umfasst 464 Seiten und ist als Taschenbuch für 12,99€ zu erwerben. Ich bedanke mich nochmal herzlich beim Droemer-Knauer Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar und weise darauf hin, dass dies keinen Einfluss auf meine Meinung hat. Inhalt/Klappentext: Als seine Mutter zur ersten Präsidentin der USA gewählt wird, wird Alex Claremont-Diaz über Nacht zum Liebling der Nation: attraktiv, charismatisch, clever – ein Marketingtraum für das weiße Haus. Nur auf diplomatischer Ebene hapert es bei Alex leider ein wenig. Bei einem Staatsbesuch in England eskaliert Alexʼ schwelender Streit mit dem britischen Thronfolger Prinz Henry. Als die Medien davon Wind bekommen, verschlechtern sich die Beziehungen zwischen den USA und England rapide. Zur Schadensbegrenzung sollen die beiden jungen Männer medienwirksam ihre Versöhnung vortäuschen. Doch was, wenn Alex und Henry dabei feststellen, dass zwischen ihnen eine Anziehung existiert, die über eine Freundschaft weit hinausgeht? Plötzlich steht nicht nur die Wiederwahl von Alexʼ Mutter auf dem Spiel … Meine Meinung: Auch wenn das Cover dem amerikanischen sehr ähnlich ist, hätte ich mir gewünscht, dass es so gelassen wird - auch die in meinen Augen unnötige Verkürzung des Titels. Die Farben sind trotz der Abweichungen geblieben und sind auffällig. So wird auch das deutsche Cover zum Hingucker. Die Illustrationen geben uns vor, wie Henry und Alex im Ansatz aussehen. Die außergewöhnlich Liebesgeschichte ist in der 3. Person geschrieben. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, hat Humor und man merkt die Hingabe zur Geschichte. Diese ist wird von Protagonist und Präsidentinnensohn Alex erzählt. Alex ist dominant, selbstbewusst und weiß, wo sein Platz im Leben sein wird. Und vor allem ist er sich sicher, dass er Hetero ist. Als Henry wirklich in sein Leben tritt bringt dieser Alex Vorstellung gehörig durcheinander. Der von außen betrachtet etwas wie ein kleiner Junge wirkender Henry, ist im Innern doch ein kleiner Draufgänger und weiß, was er von Alex will. Er muss sich trotz der Traditionen des britischen Königshaus noch einen Platz in der Welt schaffen. Er ist süß und romantisch, fühlt sich aber von der Etikette unterdrückt und leidet unter dem Tod seines Vaters. Aus Ihrer Abneigung zueinander (die eigentlich nur auf Missverständnissen beruht) wird eine ganz natürliche Freundschaft und durch Henrys Initiative auch schnell mehr. Ich habe die beiden und ihre Art mit einander geliebt und sich alleine wirkte ihre Beziehung nach ihrem Aufbau so unkompliziert und natürlich. Zusammen mit deren beiden Schwestern und Alex bester Freundin bilden sie im Laufe der Geschichte eine wundervolle Clique, die das Buch zusätzlich aufwertet. Keine der Nebencharaktere wirkte dabei überflüssig und trugen ihren Teil zur Geschichte bei. Mir fällt es unglaublich schwer, die Story in Worte zu fassen. Es ist unglaublich fesselnd und fällt aus - nicht nur wegen der Gay Romance - der Norm heraus. „Royal Blue“ zeigt uns in einer Version, wo nicht Trump sondern eine Frau an der Macht in Amerika ist, Einblicke in das britische Königshaus und dem Weißen Haus und ihre internationale Zusammenarbeit. Wie realistisch das Ganze ist, kann ich an dieser Stelle nicht beurteilen, aber es wirkte authentisch und durch eingefügte, fiktive Zeitungsartikel und andere Medien täuschend echt. Dass nicht alles immer so diplomatisch ist, zeigt die Beziehung von Henry und Alex, die natürlich den größten Teil der Handlung einnimmt. Ich konnte miterleben, wie die beiden durch die einzigartige Beziehung entwickeln und voll darin aufgehen. Sie tun alles dafür, dass ihre Beziehung sich entwickelt und nutzen alle ihre Mittel, dass sie sich treffen und so sie ihre zunächst geheime Beziehung ausleben können. Humorvolle und teilweise extra kitschige Chats und Emails zwischen den beiden lockern die Handlung auf und bieten zusätzlich Einblick in ihre Beziehung. „Royal Blue“ ist unter anderem auch eine Geschichte über persönliche und auch sexuelle Identität gepackt in eine so spannende Handlung, in die man sich vollends fallen lassen und in wenigen Stunden weglesen kann. Ob es tatsächlich so passieren kann? Nun, bei Henry und Alex wünschte ich, es wäre real. Sie sind einfach ein absolutes Traumpaar. Das Ende ist ebenso unglaublich fesselnd und ich fieberte in der finalen politischen Entwicklung mit, die sich auch mit Alex und Henrys Beziehung vermischt und sie beeinflusst. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen
4,5 ⭐️ Wow! must read!