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Old Bones - Die Toten von Roswell (Ein Fall für Nora Kelly und Corrie Swanson 3)

von Douglas Preston, Lincoln Child, Michael Benthack

Format:Softcover
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Was geschah 1947 wirklich in Roswell?Im 3. Teil der Thriller-Reihe Old Bones verschlägt es Archäologin Nora Kelly und FBI-Agentin Corrie Swanson an einen der geheimnisumwittertsten Orte der USA.Endlich soll eines der bestgehüteten Geheimnisse der amerikanischen Geschichte gelüftet werden: Was hat es mit dem angeblichen Absturz eines UFOs bei Roswell auf sich?An der Stelle, an der die Trümmer des UFOs gefunden worden sein sollen, werden sorgfältige wissenschaftliche Ausgrabungen vorgenommen - geleitet von Archäologin Nora Kelly und finanziert vom ebenso reichen wie exzentrischen Lucas Tappan, dem Gründer eines privaten Raumfahrt-Unternehmens. Doch statt Beweisen für die Existenz von Aliens findet Nora zwei sehr menschliche Mord-Opfer.Weder Nora noch FBI-Agentin Corrie Swanson, die mit dem Fall betraut wird, können ahnen, dass die Entdeckung der Toten eine Büchse der Pandora öffnet, die schon bald ihr eigenes Leben in große Gefahr bringt.Geschickt verweben die Bestseller-Autoren Douglas Preston und Lincoln Child Mythen und Legenden um UFOs, Aliens und den Roswell-Zwischenfall mit einem hochbrisanten Mord und jeder Menge cooler Sprüche zu einem actiongeladenen Thriller.Archäologin Nora Kelly und FBI-Agentin Corrie Swanson sind Fans auch aus den Pendergast-Thrillern bekannt. Die Fälle der beiden Power-Frauen sind in folgender Reihenfolge erschienen:Old Bones - Tote lügen nieOld Bones - Das Gift der MumieOld Bones - Die Toten von Roswell.

Mystery, Thriller, Horror & Crime
453 SeitenSoftcover
Erschienen an: 2022

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Aktuelle Rezensionen(2)

3.1(9 ratings)
IsabelleRezension von Isabelle

ACHTUNG DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER! Nun ja, also ich muss sagen dieses Buch war ein klassischer Fall von: "Stark angefangen dann aber auch immer stärker nachgelassen", wodurch ich ihm am Ende leider nur eine Bewertung von 2,5 Sternen zugestehen konnte, was diesen Band zum bisher Schwächsten der Reihe macht. Begonnen bei dem Schreibstil, welcher mich in diesem Teil tatsächlich - und bedauerlicherweise - mehr an den ersten als an den zweiten Band erinnert hat, wodurch sich meine - halb ernst gemeinte Theorie, dass sich die beiden Autoren beim Schreiben der Bücher abgewechselt haben, welche ich bereits nach dem Lesen des zweiten Bandes aufgestellt hatte - tatsächlich zu bestätigen scheint. So war der Schreibstil wieder relativ oberflächlich und zudem hatte ich außerdem auch oft das Gefühl, dass in einigen Szenen nicht wirklich ins Detail gegangen wurde, wobei ich an dieser Stelle auch gestehen muss, dass sich diese Kritik nicht auf generell alle Szenen bezieht und es wiederrum auch Solche gab, welche tatsächlich relativ detailiert waren, wobei es sich bei Diesen dann leider um eben die Szenen handelte, welche für mich persönlich auch hätten kürzer ausfallen können und in welches es vor allem um Technik und theoretische Konzepte ging. Ein weiterer Kritikpunkt, welcher sich auch weiterhin durch die komplette Reihe zieht, ist die Emotionslosigkeit, welche mir auch in diesem Band wieder als Negativpunkt aufgefallen ist. So bekommt man nicht wirklich viel von der Gefühlswelt der einzelnen Personen mit und es wird hingegen mehr auf Beschreibungen und Handlungen eingegangen. Tatsächlich muss ich allerdings auch hier sagen, dass ich dieses Detail in diesem Buch nicht so störend fand wie in den Letzten und ich zudem auch das Gefühl hatte, dass dieser Band doch etwas mehr Gefühl vermittelt hat als dies in den Vorgängern - und hier vor allem dem ersten Teil - der Fall war, wobei ich hier auch festhalten muss, dass es leider einen großen Themenbereich gab in welchem dieses Rüberbringen von Emotionen dann doch wieder ziemlich vernachlässigt wurde und das obwohl es in Diesem wohl mit am Wichtigsten gewesen wäre, wobei ich hierauf später noch einmal genauer eingehen werde. Ansonsten kann ich - was das Schreiberische angeht - sagen, dass die Geschichte aus insgesamt fünf Perspektiven geschrieben wurde, was - sich zuerst einmal viel anhört - allerdings dadurch dass die Figuren aus deren Sichtweise erzählt wird bereits im Vorgang gut bekannt sind und eingeführt wurden, nicht wirklich verwirrend ist und man direkt versteht um welchen Charakter es sich handelt und was in der jeweiligen Szene gerade los ist. Zu den Charakteren an sich lässt sich sagen, dass mir Diese zum großen Teil ganz okay bis sogar gut gefallen haben, auch wenn Viele von ihnen leider nicht wirklich tiefgründig waren und hingegen eher etwas blass geblieben sind. Wie bereits die gesamte Reihe über standen auch in diesem Buch wieder die beiden Protagonistinnen Nora Kelly und Corrie Swanson im Mittelpunkt der Geschichte, wobei ich hier leider erneut sagen muss, dass man über Kelly tatsächlich relativ wenig erfährt. Während es einem als Leser nämlich gelingt sich in Swanson hineinzuversetzen und es ebenso möglich ist tatsächliche Sympatie zu dieser Figur aufzubauen, scheitert dies bei Letzterer leider bisher die komplette Reihe hindurch konsequent, wobei man nicht einmal sagen kann, dass mehr aus Swansons als aus Kellys Perspektive geschrieben worden wäre. Viel eher verhält es sich so, dass beide Sichtweisen in etwa gleich viel vertreten sind, Swanson jedoch im Gegensatz zu Kelly einen wirklichen Charakter besitzt. Während ich bei ihr nämlich ungefähr sagen kann was sie für ein Mensch ist, was sie mag und was eher nicht, sowie wie sie auf bestimmte Situationen reagieren wird und wirklich das Gefühl hatte sie auf ihrer Reise zu begleiten und auch zu kennen, trifft auf Kelly leider keiner dieser Punkte zu. Zwar begleitet man sie ebenfalls durch die Geschichte und befindet sich auch zwischenzeitlich immer mal wieder in ihren Gedanken, allerdings muss ich sagen, dass sie hier keinen wirklichen Eindruck hinterlässt. Tatsächlich muss ich sogar sagen, dass sie der typische Durchschnittscharakter ist und man im Grunde darauf wetten kann, dass sie sich in jeder Situation genauso verhalten wird wie dies der absolute Durchschnittsmensch in Derselben tun würde. So besitzt Kelly keine wirklichen Macken, besondere Charaktereigenschaften oder Verhaltensmuster welche sie irgendwie besonders, oder geschweigedenn als Charakter ausmachen würden. In der Tat ist es sogar so, dass ich das Gefühl habe ihren Partner - von welchem ich nebenbei betrachtet bereits den Namen vergessen habe, da er in meinem Kopf so unbedeutend war und derart wenig Persönlichkeit für mich besessen hat und zudem zum ersten Mal vorkam - besser zu kennen als sie selbst, was meiner Meinung nach eine ziemliche Leistung ist, wenn man bedenkt, dass es sich bei ihr um einen der Hauptcharaktere handelt. Abgesehen von ihr kann ich jedoch sagen, dass auch die meisten Nebencharaktere irgendwie einen Charakter hatten - und sei es auch nur ein übertriebenes Selbstbewusstsein, oder auch einfach nur den Fakt ein paar Milliarden auf dem Konto zu haben, was im Ungefähren so ziemlich genau die Figur vom eben erwähnten neuen Partner von Kelly wiederspiegeln dürfte. An dieser Stelle sehe ich mich jedoch in der Pflicht einmal auf die wirklich sehr unangenehme Kennlern- und auch Liebesgeschichte der Beiden einzugehen, auch wenn sich alles in mir sträubt Diese als Solche zu bezeichnen. So treffen sich die Beiden zum ersten Mal auf dem Parkplatz vor Kellys Arbeit, nachdem sie kurz zuvor gefeuert wurde, was ihn sehr freut, da sie ja nun für ihn arbeiten kann, was sie dann auch - nach einigem hin und her auch tut. In Folge dessen haben die Beiden ein paar Unterhaltungen und kommen sich näher, auch wenn ich an der Stelle sagen muss, dass ich mehr Spannung zwischen Kelly und den von ihr gefundenen Leichen gespürt habe, als zwischen diesen Beiden. Im Grunde habe ich auch keinerlei Aufluss darüber erfahren wieso die Beiden auf einmal ein Paar geworden sind, da diese Gespräche auch in keinster Weise tiefgründig oder sonstiges gewesen wären. Kurzum verhielt es sich tatsächlich so, dass er sie eines Abends in seinen Wohnwagen bittet, wo die Beides aus heiterem Himmel übereinander herfallen, woraufhin ein paar Seiten später von großer Liebe die Rede ist. Nun ja, alles sehr mysteriös wie ich finde. Der einzige Charakter welcher wirklich authentisch und auch realistisch wirkte, sowie eine Art Tiefgang besaß war - neben Swanson - wohl deren Ausbilder Morwood, wobei Dieser leider durch einige Entwicklungen ab einem bestimmten Punkt nicht mehr wirklich vorkam was - wie ich an dieser Stelle zynisch vermute - möglicherweise den Hintergrund hatte, dass man den Leser nicht mit zu viel Charaktertiefe überfordern wollte, aber wer weiß das schon. Zu der Story an sich muss ich sagen, dass Diese im ersten Teil tatsächlich relativ interessant, im Hauptteil dann ziemlich langweilig und am Schluss dann nur noch abgedreht war. Ich muss gestehen, dass mir der Anfang noch einigermaßen Spaß gemacht hat und ich hier auch noch nicht allzu viel zu bemängeln hatte, wobei ich an der Stelle fairerweise anmerken muss, dass die Anfangsszene in welcher Kelly ihren Job verweigert und anschließend gekündigt wird schon relativ konstruiert und auch unrealistisch wirkte, jedoch war dies absolut harmlos im Vergleich zum Ende, bei welchem ich das Buch mehrmals zuklappen und mich vergewissern musste, dass es sich bei Diesem tatsächlich noch um einen Thriller und nicht etwa auf einmal doch um eine Science Fiktion Geschichte handelte. Normalerweise bin ich zumeist bemüht meine Rezensionen so gut es geht spoilerfrei zu halten, jedoch hatte ich bei diesem Buch, beziehungsweise diesem Ende dann doch das Bedürfnis einmal die gesamte Absurdität und diesen absoluten Fiebertraum zu teilen, welcher durch wage Beschreibungen nur halb so gut rübergekommen wäre. Tatsächlich wird nämlich - etwa im letzten Viertel des Buches - klar, dass es sich bei dem Rosswell Zwischenfall tatsächlich um einen Ufoabsturz gehandelt hat, von welchem natürlich die gesamte Regierung Bescheid weiß und den Diese nun versucht zu verschleiern, wobei hierbei kein Klischee ausgelassen wird. So muss man sich im Grunde nur einmal alle Verschwörungstheorien, welche auch nur annähernd mit Aliens, Außerirdischen, Ufos oder auch der Regierung zu tun haben, zur Hand nehmen, in einen Mixer stecken, kräftig umrühren und anschließend dann zu Papier führen um auf diese Story zu kommen. So ist die entgültige Auflösung am Ende, dass es sich bei dem - in Roswell abgestürzten Ufo - um ein unbemanntes Raumschiff handelt, welches aus einer weit entfernten Galaxie und von einer Alienrasse stammt, welche bereits vor mehreren Millionen Jahren untergegangen war und dieses Ufo als letztes Hilfesignal ausgesendet hatte. Gleichzeitig hatte die Regierung natürlich über Jahrzehnte versucht diese Entwicklung unter Verschluss zu halten und eine Art Sekte innerhalb des Militärs gegründet, die eine Basis unter der Erdoberfläche gebaut hat, von wo aus sie ihre nächsten Schritte planen und alle auslöschen, welche irgendeine Art Versuch unternehmen mit Außerirdischen Kontakt aufzunehmen, oder berichten einmal Kontakt gehabt zu haben, um die Welt vor dem Untergang zu bewahren, da das All voller Gefahren und bösartigen Alienrassen nur so wimmeln soll. Natürlich stürmt Swanson gegen Ende dann auch eben jene Basis um Kelly und Andere, welche vom Militär verschleppt wurden zu befreien, wobei sich Szenen abspielen, welche auch aus jedem Aktionfilm stammen könnten, jedoch mit einem Thriller und geschweigedenn dem Anfang des Buches im Grunde so viel zu tun haben wie ein gutes und realistisches Ende mit diesem Buch, nämlich nichts. Die Gruppe rund um Swanson beschließt einen gepanzerten Jeep zu kapern, mit welchem sie durch die Basis fahren und hier die Anderen befreien wollen, während die einzige andere Handlung im Grunde daraus besteht, dass im Grunde alle aufeinander schießen, wobei hier auch natürlich darauf geachtet wurde, dass kein Charakter stirbt der in irgendeiner Art plottrelevant ist, auch wenn dieser Umstand schon doch sehr unrealistisch war und im echten Leben vermutlich mindestens Einer aus Swansons Gruppe sein Leben verloren hätte. Nun ja, am Schluss schaffen sie es dann auch natürlich Kellys Team zu retten, die Basis wird mittels Selbstzerstörung in die Luft gejagt und es wird alles zerstört mit Ausnahme des Ufos, welches bald darauf eine neue Heimat in einer anderen Militärbasis findet, in welcher die Gruppe es dann auch noch einmal "besuchen" und gleichzeitig schwören darf, niemals etwas von dessen Existenz an die Außenwelt dringen zu lassen, da die Welt hierfür noch nicht bereit wäre. Also im Grunde die durchschnittliche Erklärung in aller Art Bücher oder Filme, welche sich mit Aliens beschäftigen. Die mit Abstand aber wohl seltsamste und gleichzeitig auch unrealistischte Szene war jedoch wohl mit Abstand die in welcher das Ufo einen Film abspielt in welcher erklärt wird wie es millionen Jahre durch den Weltraum geflogen und anschließend auf der Erde gelandet ist. Die Botschaft am Ende "Sie kommen" sollte vermutlich unheimlich wirken und den Leser mit einem Gefühl des Grusels zurücklassen, jedoch hat es bei mir eher für einen verzweifelten und ungläubigen Lachanfall gesorgt, da ich an dem Punkt schon nicht mehr wusste wie ich mit so viel Klischee noch zurecht kommen sollte. Nun ja, es war am Ende wirklich der absolute Supergau, wobei ich dem Buch an dem Punkt zumindest zugestehen kann, dass ich mich doch an der ein oder anderen Stelle aufgrund der absoluten Fassungslosigkeit über das was ich da gelesen habe, amüsieren konnte. Eine Sache, welche ich jedoch der Vollständigkeithalber noch erwähnen muss, da sie das Buch noch einmal mit einer - wirklich unglaublich seltsamen Szene abgeschlossen hat - war dann noch das letzte Kapitel. In diesem kommt Kelly erneut zu ihrem ehemaligen Arbeitgeber - dem archäologischen Institut - und besticht ihre ehemalige Chefin, mithilfe der Milliarden ihres neuen Partners sie wieder einzustellen. Tatsächlich kann ich persönlich mir keine unrealistischere Situation vorstellen, als dass eine Frau - welche gerade mit einem Milliardär zusammengekommen ist - beschließt wieder an ihrer alten Arbeitsstelle anzuklopfen und ihre Chefin unter Druck setzt sie wieder einzustellen, nachdem Diese sie gefeuert und auch in der Zeit davor regelmäßig unter aller Würde behandelt hat und mit ihr umgegangen ist, wobei ich vermute, dass das Buch am Ende - in Punkto Unrealismus - noch einmal einen drauf setzen musste um sich hier am Schluss noch einmal selbst zu übertreffen. Als Fazit würde ich am Ende ziehen:"Ein wirklich absolut unrealistisches und im weiteren Verlauf auch abgedrehtes Buch, welches ich Leuten empfehlen kann, welche entweder auf der Suche nach einer möglichst abgedroschenen und klischeebehafteten Aliengeschichte sind, oder aber mal wieder richtig lachen wollen, wenn auch nur vor lauter Verzweiflung."

Raphaela Rezension von Raphaela

Nach einem Zerwürfnis mit dem Institut sieht Dr Nora Kelly sich vor einer kompletten Neuorientierung ihres Lebens. Dennoch nimmt sie das Angebot des exzentrischen Millionärs Lucas Tappan nur zögerlich an, denn zu groß ist die Sorge um ihre berufliche Reputation. Für Tappan soll sie eine Ausgrabung der etwas anderes Art leiten. In der Wüste von New Mexiko soll sie die Grabungen an der Absturzstelle des Roswell UFOs leiten. Schneller als ihnen allen lieb ist, fnden sie etwas, das das FBI auf den Plan ruft. Ich mochte die bisherigen Bücher aus der Old Bones Reihe eigentlich ganz gern. Besonders mit Nora und Corrie als Protas hatten sie immer ein großes Plus. "Die Toten von Roswell" klang vielversprechend, wurde dann aber recht schnell sehr klischeehaft und etwas überfrachtet. Man lässt so gut wie kein Trope aus, das einem zum Thema UFO einfallen könnte. Hinzukommt, dass die Autoren schon fast mit der Brechstange einen neuen Love Interest einführen und zum Thema Plot Armor bei den Protas und den Love Interests will ich gar nicht erst anfangen, denn das ist diesmal so plakativ, dass es leider schon fast wehtut.

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