Lázár
von Nelio Biedermann
Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als ob er dessen Geheimnis ahnte. Mit Lajos’ Geburt im Waldschloss bricht auch das 20. Jahrhundert an, das das alte Leben der Barone Lázár im südlichen Ungarn für immer verändern wird. Der Untergang des Habsburgerreichs berührt erst nur ihre Traditionen, aber alle spüren das Beben der Zeit, die schöne Mária ebenso wie der geisterhafte Onkel Imre. Als Lajos in den zwanziger Jahren sein Erbe antritt, scheint der alte Glanz noch einmal aufzublühen. Doch die Kinder Eva und Pista – der das Dunkle so liebt – müssen erleben, wie totalitäre Zeiten ihre wuchtigen Schatten werfen – und lernen, gegen sie zu bestehen.Ein Roman wie eine Welt, die überwältigende Saga einer Familie, getrieben von der Liebe und der Sehnsucht nach ihr, in den Strudeln des 20. Jahrhunderts. Fesselnd und berührend, zugleich voller Leichtigkeit, voller Träume und Geheimnisse, in denen sich die ganze Tragik und Schönheit der Existenz spiegelt. Und – ob angesichts historischer Katastrophen oder schöner Sommertage – die ewige Frage, wie man leben soll.
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Lázár
von Nelio Biedermann
Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als ob er dessen Geheimnis ahnte. Mit Lajos’ Geburt im Waldschloss bricht auch das 20. Jahrhundert an, das das alte Leben der Barone Lázár im südlichen Ungarn für immer verändern wird. Der Untergang des Habsburgerreichs berührt erst nur ihre Traditionen, aber alle spüren das Beben der Zeit, die schöne Mária ebenso wie der geisterhafte Onkel Imre. Als Lajos in den zwanziger Jahren sein Erbe antritt, scheint der alte Glanz noch einmal aufzublühen. Doch die Kinder Eva und Pista – der das Dunkle so liebt – müssen erleben, wie totalitäre Zeiten ihre wuchtigen Schatten werfen – und lernen, gegen sie zu bestehen.Ein Roman wie eine Welt, die überwältigende Saga einer Familie, getrieben von der Liebe und der Sehnsucht nach ihr, in den Strudeln des 20. Jahrhunderts. Fesselnd und berührend, zugleich voller Leichtigkeit, voller Träume und Geheimnisse, in denen sich die ganze Tragik und Schönheit der Existenz spiegelt. Und – ob angesichts historischer Katastrophen oder schöner Sommertage – die ewige Frage, wie man leben soll.
Aktuelle Rezensionen(50)
Mit gerade einmal 22 Jahren legt Nelio Biedermann mit Lázár eine Familiensaga vor, die drei Generationen einer ungarischen Adelsfamilie durch das 20. Jahrhundert begleitet – vom Ende der Habsburgermonarchie über zwei Weltkriege bis zum Ungarnaufstand 1956. Sprachlich ist das ein Genuss: eloquent, an manchen Stellen geradezu poetisch, und vor allem passend zur Zeit, in der das Buch spielt. Biedermann findet einen Ton, der die untergehende Welt des alten Adels glaubwürdig trägt, ohne altbacken zu wirken. Inhaltlich hatte ich es trotzdem schwerer, als ich erwartet hätte. Biedermann erzählt episodisch, reiht kleine Familiengeschichten aus den einzelnen Jahren aneinander, und gerade in der ersten Hälfte fragte ich mich öfter, warum mir gerade diese oder jene Begebenheit erzählt wird. Die Adelsfamilie auf ihrem Waldschloss bleibt lange auf einer angenehmen Distanz – schön zu lesen, aber selten wirklich zwingend. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs ändert sich das. Plötzlich greifen die großen historischen Umwälzungen unmittelbar in die Familie ein, und der Roman bekommt den Sog, den ich vorher vermisst habe. Die Flucht und das, was die einzelnen Familienmitglieder mit sich tragen, gehören zu den stärksten Passagen des Buches. Lázár ist ein bemerkenswertes Debüt – sprachlich reif, atmosphärisch dicht und mit einem Ende, das vieles aus den langen ersten Kapiteln im Nachhinein einordnet. Wer bereit ist, sich auf das gemächliche Tempo der ersten Hälfte einzulassen, wird belohnt. Ein Buch, das man gelesen haben sollte? Nicht unbedingt.
Diese Buch ist für mich den Hype nicht gerecht geworden. Ja die Sprache ist krass für einen 23 Jährigen, aber irgendwie klingt es nicht authentisch und die Sätze waren sehr lang und verschachtelt. Die Handlung war ok, es gab interessante Teile aber es hat sich zum Teil auch in die Länge gezogen…
Auch wenn ich stellenweise nicht immer ganz gut folgen konnte und öfter mal zurück lesen musste, empfand ich es als sehr fesselnd und interessant. Ich kann es sehr empfehlen.
Fantastisches Buch! Unglaubliche Tiefe aus einer noch so jungen Feder.
Ich muss gestehen, dass ich den Hype nicht ganz nachvollziehen kann. :( In meinen Augen gibt es keinen klaren Handlungsstrang und die Sprache ist gut, aber auch nicht herausragend. Kurz davor habe ich „Treppe aus Papier“ gelesen und ich finde, dass eher dieses Buch die Aufmerksamkeit verdient hätte.