4.0

Knife

By Salman Rushdie

Format:Hardcover
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Das Weltereignis: Salman Rushdie erzählt die Geschichte des Attentats auf ihn und schafft daraus große LiteraturIm August 2022 wird Salman Rushdie während einer Lesung auf offener Bühne mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Mehr als dreißig Jahre nachdem das iranische Regime wegen seines Romans »Die satanischen Verse« eine Fatwa gegen ihn ausgesprochen hat, holt ihn die Bedrohung ein. Salman Rushdie überlebt den Anschlag und hält seinem Angreifer das schärfste Schwert entgegen: Er verarbeitet diese unvorstellbare Tat, die die ganze Welt in Atem hielt, zu einer Geschichte über Angst, Dankbarkeit und den Kampf für Freiheit und Selbstbestimmung.»Knife« ist Salman Rushdies persönlichstes Werk, dringlich und unerschütterlich ehrlich. Eine lebensbejahende Hymne an die Macht der Literatur, dem Undenkbaren einen Sinn zu geben.

Biography & Memoir
Hardcover
First published April 16, 2024

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Popular Reviews(7)

4.0(25 ratings)
pauli froReviewed by pauli fro

das name dropping ist ein bisschen aus dem ruder gelaufen, dennoch wahnsinnig rührend, erschreckend + wortgewaltig

Marcel RueschReviewed by Marcel Ruesch

In dieser Erzählung von Salman Rushdie nimmt er uns mit durch die vergangenen zwei Jahre. Von dem Attentat der im August 2022 durch einen 24-jährigen Mann auf ihn verübt wurde, über seine Genesung und letztlich seiner Wiedereingliederung in das “normale” Leben. Rushdie schafft es hierbei ein sehr intimes Werk zu schaffen. Man bekommt einen detaillierten Bericht über all das was passiert, jedoch auch die persönlichen Erfahrungen und Gedanken die in solch drastischen Momenten in einem vorgehen. Dabei wird vor allem über drei Dinge philosophiert. Das Leben, die Kunst und Religion. Während sich manche Passagen immer wieder hinziehen, schafft er es dafür alle 30-40 Seiten einen Zweizeiler zu schreiben den man sich am liebsten direkt auf den Unterarm tätowieren würde. Insbesondere das Abschlusszitat des Buches hat eine unglaubliche Wirkung auf mich gehabt (dafür müsst ihr das Buch jedoch selbst lesen). Für mich persönlich war es das erste Buch von ihm und ich glaube, umso vertrauter man mit seiner Arbeit ist desto besser wird dieses Buch noch werden. Mit einer oder zwei Überarbeitungsrunden, in denen man das Buch noch etwas kompakter gemacht hätte, würden wir hier von einem fünf Sterne Buch reden. So wirkt es jedoch etwas so, als wollte man es unbedingt schaffen nicht weniger als 200 Seiten zu schreiben. Insgesamt sprechen wir jedoch von einer großartigen Reflexion, welche einen immer wieder zum Nachdenken anregt.

AliciaReviewed by Alicia

Die Geschichte ist so schrecklich und trotzdem schafft es Salman Rushdie eine Leichtigkeit und Spaß einzubringen. Wenn autobiografisch schon so gut ist, freu ich mich auf alles fiktive von ihm

PatrickReviewed by Patrick

Der Beginn rund um die Schilderungen des Attentats ist nichts für schwache Nerven und auch der Genesungsweg von Salman Rushdie ging mir oft durch Mark und Bein. Besonders beeindruckt hat mich aber, wie klar und inspirierend er dabei das große Thema Religion oder den politischen Rechtsruck überall auf der Welt aufdröselt und sehr vielschichtig abhandelt. Insbesondere ein langer, fiktiver Dialog mit dem Attentäter bleibt mir dabei hängen. Insgesamt hat Rushdie ein unheimlich lebensbejahendes Buch geschrieben, das trotz mancher Längen sehr inspirierend und daher absolut lesenswert ist.

Andreea Ursu-ListeveanuReviewed by Andreea Ursu-Listeveanu

When the publication of this book was announced, some voices said that it was pure marketing and that Rushdie was trying to make money from the trauma he went through. But if you read his book, you understand that it is therapy and healing through writing, revenge without the violence of a knife because the book itself is the knife that that he masters the best. I started reading and almost everything was known to me from the event he had in Berlin, but I was happy to discover many things he didn't talk about: for example the pain he felt when his eyelid was sewn or the possibility of prostate cancer or the imaginary dialogue he had with his attacker. What was completely missing from the discussion was the intertextuality, all the books and authors mentioned at key moments to help us understand even better what he went through or at least to look for another example to cling to. Naguib Mahfouz, James Joyce and Samuel Beckett are other writers who have been targets of knife attacks, but none of them has written a book about it, so I'm left with the impression that this Knife I was holding in my hand is so special because there is no other like it: a writer who was so lucky that no blow killed him and lived to tell his story. And still so beautiful, sometimes ironic, sometimes funny, but always direct and honest. I may be wrong, but this thought never left me when I read it.

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