Warum schämen wir uns dafür, wenn wir mal keine Lust auf Sex haben? Und warum sagen wir »Später vielleicht«, obwohl wir es gar nicht meinen? Schon in ihrer Jugend hatte Maria Popov nie richtig Bock auf Sex und stößt irgendwann auf ein Wort, das ihr Gefühl perfekt beschreibt: Asexualität. Aber was heißt das eigentlich genau? Offenherzig und ehrlich erzählt die Moderatorin in »Kein Bock Club« von ihrer ersten Periode, missglückten Flirtversuchen und aufregenden Ohrmassagen. Sie erklärt, wie Lust funktioniert, was Schamgefühle über unsere Gesellschaft verraten und woher wir den Mut nehmen können, endlich ehrlich über Liebe, Sex und Beziehungen zu sprechen.
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Kein Bock Club
By Maria Popov
Warum schämen wir uns dafür, wenn wir mal keine Lust auf Sex haben? Und warum sagen wir »Später vielleicht«, obwohl wir es gar nicht meinen? Schon in ihrer Jugend hatte Maria Popov nie richtig Bock auf Sex und stößt irgendwann auf ein Wort, das ihr Gefühl perfekt beschreibt: Asexualität. Aber was heißt das eigentlich genau? Offenherzig und ehrlich erzählt die Moderatorin in »Kein Bock Club« von ihrer ersten Periode, missglückten Flirtversuchen und aufregenden Ohrmassagen. Sie erklärt, wie Lust funktioniert, was Schamgefühle über unsere Gesellschaft verraten und woher wir den Mut nehmen können, endlich ehrlich über Liebe, Sex und Beziehungen zu sprechen.
Popular Reviews(14)
Danke für dieses Buch! So viele wertvolle und wissenschaftliche Einordnungen und es hat vieles in mir angeregt, sodass ich mein Handeln und den Blick auf Sexualität grundsätzlich neu reflektiere.
„Kein Bock Club“ sollte meiner Meinung nach Pflichtlektüre sein, ganz egal, ob man selbst zum Kein-Bock-Club gehört oder nicht. Maria Popov schafft es auf eine humorvolle, zugängliche und gleichzeitig sehr aufklärende Art, über Asexualität und viele weitere Facetten von Sexualität, Beziehungen und Intimität zu sprechen. Dabei rückt es Sex und Beziehungen, so wie wir sie gesellschaftlich kennen und gelernt haben, in ein völlig neues Licht. Es lädt dazu ein, eigene Vorstellungen zu hinterfragen, umzudenken und vielleicht auch ganz neue Möglichkeiten und Perspektiven zu entdecken. Denn manchmal braucht es nur eine neue Perspektive, um zu erkennen, dass es viel mehr Möglichkeiten gibt, als wir bisher angenommen haben. Offenheit und neue Sichtweisen können Raum für neue, tiefere und vielleicht sogar schönere Momente schaffen. „Kein Bock Club“ ist deshalb für mich nicht nur ein Buch über Asexualität oder über Menschen, die keinen Sex wollen. Es ist ein Buch darüber, wie wir Nähe, Intimität, Liebe und Sexualität denken und wie befreiend es sein kann, diese Vorstellungen einmal neu zu betrachten.
Selten ein Buch gelesen, das so empathisch und differenziert über Lust, Beziehungen und gesellschaftliche Erwartungen spricht. Es schafft Raum für Ambivalenz statt Schubladen. Absoluter Must-Read, den ich sicher noch oft empfehlen werde.
pflichtlektüre für alli
„Sprache schafft Wirklichkeit. Wir erinnern uns an die präliminierende Ungerechtigkeit: Wer nicht von einem Problem weiß, das ihn*sie betrifft, wird keine Sprache finden, sich auszurücken. Labels zu vergeben bedeutet, ein Problem benennen zu können, um dann darüber zu sprechen.“ 💙🩷[Seite 178]