4.4

Kein Bock Club

von Maria Popov

Format:Softcover
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Warum schämen wir uns dafür, wenn wir mal keine Lust auf Sex haben? Und warum sagen wir »Später vielleicht«, obwohl wir es gar nicht meinen? Schon in ihrer Jugend hatte Maria Popov nie richtig Bock auf Sex und stößt irgendwann auf ein Wort, das ihr Gefühl perfekt beschreibt: Asexualität. Aber was heißt das eigentlich genau? Offenherzig und ehrlich erzählt die Moderatorin in »Kein Bock Club« von ihrer ersten Periode, missglückten Flirtversuchen und aufregenden Ohrmassagen. Sie erklärt, wie Lust funktioniert, was Schamgefühle über unsere Gesellschaft verraten und woher wir den Mut nehmen können, endlich ehrlich über Liebe, Sex und Beziehungen zu sprechen.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
224 SeitenSoftcover
Erschienen an: October 9, 2025

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Aktuelle Rezensionen(13)

4.4(94 ratings)
ruuniaRezension von ruunia

„Kein Bock Club“ sollte meiner Meinung nach Pflichtlektüre sein, ganz egal, ob man selbst zum Kein-Bock-Club gehört oder nicht. Maria Popov schafft es auf eine humorvolle, zugängliche und gleichzeitig sehr aufklärende Art, über Asexualität und viele weitere Facetten von Sexualität, Beziehungen und Intimität zu sprechen. Dabei rückt es Sex und Beziehungen, so wie wir sie gesellschaftlich kennen und gelernt haben, in ein völlig neues Licht. Es lädt dazu ein, eigene Vorstellungen zu hinterfragen, umzudenken und vielleicht auch ganz neue Möglichkeiten und Perspektiven zu entdecken. Denn manchmal braucht es nur eine neue Perspektive, um zu erkennen, dass es viel mehr Möglichkeiten gibt, als wir bisher angenommen haben. Offenheit und neue Sichtweisen können Raum für neue, tiefere und vielleicht sogar schönere Momente schaffen. „Kein Bock Club“ ist deshalb für mich nicht nur ein Buch über Asexualität oder über Menschen, die keinen Sex wollen. Es ist ein Buch darüber, wie wir Nähe, Intimität, Liebe und Sexualität denken und wie befreiend es sein kann, diese Vorstellungen einmal neu zu betrachten.

CarlaRezension von Carla

Selten ein Buch gelesen, das so empathisch und differenziert über Lust, Beziehungen und gesellschaftliche Erwartungen spricht. Es schafft Raum für Ambivalenz statt Schubladen. Absoluter Must-Read, den ich sicher noch oft empfehlen werde.

olgaRezension von olga

pflichtlektüre für alli

Luisa🦕Rezension von Luisa🦕

„Sprache schafft Wirklichkeit. Wir erinnern uns an die präliminierende Ungerechtigkeit: Wer nicht von einem Problem weiß, das ihn*sie betrifft, wird keine Sprache finden, sich auszurücken. Labels zu vergeben bedeutet, ein Problem benennen zu können, um dann darüber zu sprechen.“ 💙🩷[Seite 178]

JuleRezension von Jule

Maria Popov hat es in ihrem Buch geschafft, mich völlig in den Bann zu ziehen. Trotz der Thematik denke ich, dass sich in dem Buch alle mehr oder weniger gesehen und zugehörig fühlen können. ich mochte nicht nur die angenehme (und humorvolle) schreibweise, sondern auch den mix aus wissenschaft und eigener erfahrung der autorin. ich konnte schmunzeln, lachen, war aber auch berührt von einigen erfahrungen und fakten, die man in diesem buch erfährt. dieses buch ist für mich eine 5/5 und ich empfehle es allen weiter, unabhängig von geschlecht und sexualität usw. schön, dass es solche inspirierenden bücher gibt!

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