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Macht will ein ImperiumPompeji war ein internationaler Triumph. Robert Harris versteht es wie kein Zweiter, die Antike mit Leben zu füllen und die Gegenwart in einem Roman zu beschreiben, der vor zweitausend Jahren spielt. Im Mittelpunkt der Trilogie steht ein gerissener, mit allen Wassern gewaschener Anwalt und geborener Machtpolitiker. Er hat nur ein Ziel: Er will nach ganz oben. Seine gefährlichste Waffe ist das Wort. Sein Name: Marcus Tullius Cicero.

Historische Romane
496 SeitenSoftcover
Erschienen an: October 12, 2015

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Aktuelle Rezensionen(1)

4.6(12 ratings)
Mrs MoriartyRezension von Mrs Moriarty

Nach einem etwas holprigen Anfang, war ich zunehmend fasziniert von der Biografie Ciceros. Generationen von Abiturienten wurden mit seinen Reden und Briefen gequält. Auch ich^^ doch tatsächlich kannte ich insgesamt betrachtet vor allem seine Rolle die er in der Zeit gespielt hat, in der Julius Caesar an die Macht gelangte. Sein berühmten Reden vor dem Senat, aber auch die Serie ROM haben hier ihre stärksten Spuren hinterlassen. Daher fand ich es einfach interessant, mehr über ihn zu erfahren. Robert Harris lässt aber nicht Cicero selbst, sondern einen Sklaven erzählen, der für ihn als Schreiber auch historisch belegt tätig war. Tatsächlich gab es vermutlich eine Biografie, die Tiro geschrieben haben soll und welche verloren ging. Der Autor füllt diese Leerstelle also mit seiner eigenen Phantasie. Durch diese Perspektive hat man auch stärker das Gefühl einer gewissen Authentizität, da Tiro zum einen oft genug als Schreiber tätig war um bei wichtigen Entscheidungen, Entwicklung von Reden und verschiedenen sonstigen Ereignissen dabei zu sein, aber gleichzeitig wirklich private Gespräche nicht miterlebt. Das überbrückt einerseits Dinge, die man aus den heutigen Quellen nicht mehr rekonstruieren kann, aber sorgt auch für einen Blick auf den berühmten Anwalt, der ihn nicht immer nur positiv darstellt. Obwohl Tiro ihn sehr schätzt und von ihm auch geschätzt wird, bleibt seine Stimme gleichzeitig auch kritisch. Er kommentiert im Rückblick, hält sich aber manchmal auch sehr zurück um der Geschichte nicht zu sehr vorzugreifen. Dennoch sorgen diese kleinen Kommentare schon auch für weiteres Interesse. Viele Namen kannte ich. Einmal eben aus dem Lateinunterricht (Ich sag nur Catalina^^) aber auch aus dem Studium. Ich habe aber auch gemerkt, wie schnell man auch vieles wieder vergisst. Daher habe ich einige Personen dann doch noch mal gegoogelt um ihre Rolle nicht zu vergessen. Manches mal hätte ich mir dafür einen Anhang gewünscht, in dem die wichtigsten Personen gelistet werden. So habe ich irgendwann nur noch die Personen im Blick gehalten, die häufiger genannt wurden. Mut zur Lücke quasi^^ für mich hat das dann gut funktioniert. Auch wenn ich gemerkt habe, weshalb ich insgesamt eher ungern Biografien lese und auch reine historische Romane nicht mehr so mein Ding sind, hier freue ich mich das ich dem Ganzen doch noch mal eine Chance gegeben habe. Band 2 und 3 werde ich bald anschließen, darauf freue ich mich schon mal!

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