4.2

Hund, Wolf, Schakal

von Behzad Karim Khani

Format:Hardcover
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Behzad Karim Khanis Debüt über das Schicksal zweier Brüder verbindet die Härte der Straße mit der Melancholie iranischer Prosa. „Zehnmal besser als jedes ‚4 Blocks'.“ (Ijoma Mangold) Nach der Hinrichtung der Mutter im Tumult der Iranischen Revolution fliehen der elfjährige Saam und sein kleiner Bruder Nima mit ihrem Vater nach Deutschland. Doppelt fremd im arabisch dominierten Neukölln, fristet der Vater ein Leben zwischen Taxifahren, Backgammon und Scham, während Saam versucht, die Rolle des Familienoberhaupts auszufüllen. Mit allen Mitteln erkämpft er sich Respekt unter den brutalen Straßengangs, um seinen Bruder Nima zu beschützen. Bis er eines Tages zu weit geht. In seinem spektakulären Debüt schreibt Behzad Karim Khani über die komplizierten Schicksale von Revolutionären, Kleindealern und Messerstechern und entwickelt dabei einen ganz eigenen Sound, in dem sowohl die Melancholie iranischer Prosa als auch die Härte afroamerikanischen Raps anklingen.

Literary & Contemporary Fiction
Hardcover
Erschienen an: August 22, 2022

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Aktuelle Rezensionen(8)

4.2(55 ratings)
Patricia HeinleinRezension von Patricia Heinlein

Sehr spannend geschrieben. Lediglich der Schluss gefällt mir nicht so gut

lauraRezension von laura

Einfach brutal toll

manuelschmitzbxl Rezension von manuelschmitzbxl

Ist das Männerliteratur? Behzad Karim Khani schöpft aus dem Vollen und geht in die Vollen mit seiner Gangstergeschichte, denn das ist „Hund, Wolf, Schakal“ vor allem. Eigentlich sind mir solche Geschichten zu laut, aber eh ich mich versah, hatte ich das Buch zu Ende gelesen. Muss daran liegen, dass es gut geschrieben ist.

MachchsRezension von Machchs

Magisch in jedem Belang

LeaRezension von Lea

Behzad Karim Khanis Debütroman Hund, Wolf, Schakal erzählt von der Flucht einer iranischen Familie nach Berlin-Neukölln und den Herausforderungen, die ein Neuanfang in einem fremden Land mit sich bringt. Die Geschichte folgt dem jungen Saam, seinem Bruder Nima und ihrem Vater Jamshid, die vor politischer Verfolgung aus dem Iran fliehen. Während der Vater versucht, Fuß zu fassen, geraten die Söhne in die Straßen Neuköllns, wo Saam in die Welt der Kleinkriminalität und Gewalt hineingezogen wird. Der Roman beleuchtet Themen wie Heimatlosigkeit, Integration, toxische Männlichkeit und die verzweifelte Suche nach Zugehörigkeit in einer rauen, oft erbarmungslosen Umgebung.

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