»Wie die französische Autorin die vier Figuren, mit ihren aufgesetzten Masken und ihren eigenen Problemen beschäftigt, aufeinandertreffen lässt, liest sich äusserst vergnüglich. In poetischer Sprache und feinen Bildern zeichnet sie die Szenerie. Bis diese wie ein Kartenhaus nach und nach in sich zusammenfällt und schliesslich alle Figuren ihr wahres Gesicht zeigen« Chantal Herger, Coopzeitung, 30.07.2024
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Ein Sommerabend
von Cécile Tlili, Norma Cassau
»Wie die französische Autorin die vier Figuren, mit ihren aufgesetzten Masken und ihren eigenen Problemen beschäftigt, aufeinandertreffen lässt, liest sich äusserst vergnüglich. In poetischer Sprache und feinen Bildern zeichnet sie die Szenerie. Bis diese wie ein Kartenhaus nach und nach in sich zusammenfällt und schliesslich alle Figuren ihr wahres Gesicht zeigen« Chantal Herger, Coopzeitung, 30.07.2024
Aktuelle Rezensionen(3)
Ein geladenes, kurzweiliges Kammerspiel Ich finde Kammerspiele, insofern sie auf Figurenebene interessant geschrieben sind, wirklich toll. In Cécile Tlilis Werk musste ich anfangs erst etwas reinkommen, danach hat es sich aber rasant gelesen. Vor allem strukturell habe ich Kritikpunkte, denn die Perspektiven wechseln nicht nur zwischen den Kapiteln, sondern auch mittendrin. Ich brauche für eine entspannte Lektüre deutlich mehr Klarheit, daher hat mich dies eine ganze Weile lang irritiert. Das hat mir auch die Verortung der Figuren erschwert, doch als ich sie dann alle etwas besser kannte, hatte ich beim Lesen viel Spaß. Tlili spitzt die Situation zu und ich mag besonders, für welchen Ausgang sie sich schlussendlich entscheidet. Es gibt sicherlich andere Geschichten dieser Art, die mehr oder anders eskalieren, aber ich fand die Erzählung rund und bestärkend. Die einzelnen Figuren blieben mir bis zum Ende etwas fremd, da hätte ich gern mehr emotionalen Bezug gehabt. Auf so wenigen Seiten ist das sicherlich eine Herausforderung, aber auch nicht unmöglich. Wer Freude an Geschichten à la „Der Gott des Gemetzels“ oder „Der Rosenkrieg“ hat, kann unbesorgt auch zu diesem Roman greifen, der äußerst kurzweilig und vor allem in Bezug auf die Entwicklung der Frauenfiguren klug geschrieben ist.
Leichte Unterhaltung, stereotype Rollen. Ist was für einen Strandtag, lässt sich gut lesen, aber bleibt nicht hängen. Kennt man alles so oder so ähnlich schon aus zig Filmen und Büchern.
Richtig schöner Read. Ich war durch die schöne Schreibweise super schnell mitten im Geschehen und habe mit den Personen mitgefühlt und fand vor allem das Ende überraschend bestärkend. Klare Leseempfehlung!