Zwei ermordete Jungen, zwischen ihren Leichen ein toter Hase. Und eine erschreckende Botschaft ...Auf einem Feld in Schweden entdeckt ein Bauer die Leichen von zwei elfjährigen Jungen, zwischen ihnen ein erlegter weißer Hase. Im Tagebuch eines der Kinder findet sich ein rätselhafter Eintrag: »Morgen kommt der Mond. Ich habe Angst vor dem Wolf.« Acht Jahre später werden auf einem Feld bei Oslo erneut zwei tote Jungen gefunden. Kommissar Holger Munch, frisch befördert zum Leiter einer neuen Ermittlungseinheit, holt die junge Polizeischülerin Mia Krüger ins Team, die an der Akademie durch ihren Spürsinn hervorsticht. Auf den Tatortfotos entdeckt sie ein Detail, das unfassbar Böses verheißt. Und dann verschwinden zwei weitere Jungen …
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Dunkelschnee
von Samuel Bjørk, Gabriele Haefs
Zwei ermordete Jungen, zwischen ihren Leichen ein toter Hase. Und eine erschreckende Botschaft ...Auf einem Feld in Schweden entdeckt ein Bauer die Leichen von zwei elfjährigen Jungen, zwischen ihnen ein erlegter weißer Hase. Im Tagebuch eines der Kinder findet sich ein rätselhafter Eintrag: »Morgen kommt der Mond. Ich habe Angst vor dem Wolf.« Acht Jahre später werden auf einem Feld bei Oslo erneut zwei tote Jungen gefunden. Kommissar Holger Munch, frisch befördert zum Leiter einer neuen Ermittlungseinheit, holt die junge Polizeischülerin Mia Krüger ins Team, die an der Akademie durch ihren Spürsinn hervorsticht. Auf den Tatortfotos entdeckt sie ein Detail, das unfassbar Böses verheißt. Und dann verschwinden zwei weitere Jungen …
Aktuelle Rezensionen(1)
Also ich muss ja sagen, dass mir die Entscheidung wie ich dieses Buch bewerten soll nicht wirklich leicht gefallen ist, da ich während des Lesens ganz unterschiedliche Gedanken und Meinungen zu dem Gelesenen hatte. Die erste Hälfte des Buches hat mir wirklich sehr gut gefallen, insbesondere mit den unterscheidlichen Perspektiven, welche - zumindest am Anfang - nicht wirklich miteinander in Verbindung zu stehen scheinen, dann jedoch ein immer klareres Bild formen. Ebenfalls haben mir die Charaktere sehr gut gefallen, so konnte ich besonders mit Mia sehr gut mitfühlen und hatte hier seit langem wieder eine Protagonistin mit der ich mich wirklich identifizieren konnte, jedoch fand ich auch viele der anderen Figuren extrem gut ausgearbeitet und symphatisch. Auch spannungstechnisch hat mich das Buch keinen Moment im Stich gelassen und bis zum Ende hat man nicht wirklich gewusst wer der Täter ist und was ihn antreibt ( wobei einem letzteres auch nach dem Ende noch eine Rechenschaft schuldig bleibt ). Dadurch dass die Kapitel sehr kurz sind kommt man auch sehr schnell durch die Geschichte, wozu auch noch der sehr flüssige und leichte Schreibstil des Autors beiträgt. Die zweite Hälfte war dann jedoch - wie ich zumindest fand - sehr unübersichtlich, weil es hier dann doch mit den neuen Perspektiven übertrieben wurde und man gar nicht mehr mitkam wer jetzt wie mit dem Geschehen in Verbindung stand. Am schlechtesten fand ich jedoch mit Abstand das Ende, da es - wie oben schon angedeutet - kein Motiv des Täters gab und man somit nur spekulieren kann, was jetzt letztendlich die Hintergründe der Morde waren. Tatsächlich habe ich mich am Ende des Buches etwas stehengelassen gefühlt.