Das Feld
von Robert Seethaler
Wenn die Toten auf ihr Leben zurückblicken könnten, wovon würden sie erzählen? Einer wurde geboren, verfiel dem Glücksspiel und starb. Ein anderer hat nun endlich verstanden, in welchem Moment sich sein Leben entschied. Eine erinnert sich daran, dass ihr Mann ein Leben lang ihre Hand in seiner gehalten hat. Eine andere hatte siebenundsechzig Männer, doch nur einen hat sie geliebt. Und einer dachte: Man müsste mal raus hier. Doch dann blieb er. In Robert Seethalers neuem Roman geht es um das, was sich nicht fassen lässt. Es ist ein Buch der Menschenleben, jedes ganz anders, jedes mit anderen verbunden. Sie fügen sich zum Roman einer kleinen Stadt und zu einem Bild menschlicher Koexistenz.
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Das Feld
von Robert Seethaler
Wenn die Toten auf ihr Leben zurückblicken könnten, wovon würden sie erzählen? Einer wurde geboren, verfiel dem Glücksspiel und starb. Ein anderer hat nun endlich verstanden, in welchem Moment sich sein Leben entschied. Eine erinnert sich daran, dass ihr Mann ein Leben lang ihre Hand in seiner gehalten hat. Eine andere hatte siebenundsechzig Männer, doch nur einen hat sie geliebt. Und einer dachte: Man müsste mal raus hier. Doch dann blieb er. In Robert Seethalers neuem Roman geht es um das, was sich nicht fassen lässt. Es ist ein Buch der Menschenleben, jedes ganz anders, jedes mit anderen verbunden. Sie fügen sich zum Roman einer kleinen Stadt und zu einem Bild menschlicher Koexistenz.
Aktuelle Rezensionen(5)
Was für ein bewegendes Buch. Robert Seethaler ist ein wunderbarer Autor.
Das richtige Buch zur richtigen Zeit! Ich finde, es gibt keine Zufälle im Leben. Das erklärt auch, warum ich dieses Buch gerade jetzt gefunden habe. Mitte November ist eine gute Freundin von mir plötzlich verstorben. Ein großer Schock, sie war eine Leseratte wie ich und liebte die Bücher von Robert Seethaler so wie ich. Und plötzlich zeigt mir irgendein seelenloser Algorithmus dieses Buch von Robert Seethaler an, von dem ich bisher nicht einmal wusste, dass es vor Jahren erschienen ist. Der Inhalt: Tote blicken auf ihr Leben zurück. Alle lebten in der gleichen Kleinstadt, viele Namen erscheinen mehrfach, nach und nach lernt man das gesamte Dorf kennen. Das Buch macht nachdenklich, gibt Kraft und ab und zu zaubert es auch ein kleines Lächeln ins Gesicht. Zauberhaft!
Das österreichischste (gibt es das Wort?) Buch, das ich seit langem gelesen habe: die Toten ziehen ein Fazit über ihr Leben und nebenbei entsteht das Portrait eines Dorfes. Zu lesen wie viele Kurzgeschichten- am Ende sind es für mich ein paar Personen zu viel gewesen und dadurch irgendwann etwas redundant
Ein Buch, welches von vielen verschiedenen Geschichten Verstorbener Menschen aus der kleinen Stadt Paulstadt erzählt. Leider bin ich mit dem Roman absolut nicht warm geworden. Der Sprachstil ist gut, die Handlung mir persönlich allerdings zu komplex und verworren. Es werden oftmals Dinge nicht ausgeführt, sondern hören mittendrin auf. Schade, aber diesmal leider keine Empfehlung von mir!
Schade. Nach dem wirklich wunderbaren Ein ganzes Leben, habe ich diesen „Roman“ als große Enttäuschung erlebt. Langweilig, als Gesamtgeschichte zerfasert und uninspiriert.