3.8

Banshee Blues - Der Fluch der Todesfeen

von Nina Blazon

Format:Hardcover

Ihre Liebe könnte sein Tod sein ...Die 19-jährige Dee arbeitet in Helsinki als Tontechnikerin und Songwriterin. Musik ist ihr Leben! Sie hat das perfekte Gehör und eine kraftvolle Singstimme. Doch niemand darf ihren Gesang jemals hören, nicht einmal ein lauter Ruf darf ihr entschlüpfen. Denn Dee entstammt einer alten Linie von Todesfeen. Natürlich hat sie ständig Angst um ihren Freund Arvo, und ist vorsichtiger denn je. Doch sie muss bald erkennen, dass es eine Gefahr gibt, die sie nicht kontrollieren kann. Ein Geist ist Arvo auf den Fersen – mit einer perfiden Strategie: Er will ihr offenbar das nehmen, was sie am meisten liebt. Was steckt nur hinter diesen Angriffen? Und wird es Dee gelingen, ihre Liebe zu beschützen?Inspiriert von keltischen Mythen, hochspannend und unwiderstehlich romantisch – meisterhafte Urban Fantasy von Seraph-Preisträgerin Nina Blazon.

Romance
417 SeitenHardcover
Erschienen an: 2022

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Aktuelle Rezensionen(5)

3.8(16 ratings)
Anna KuRezension von Anna Ku

4,75 Sterne

EmiRezension von Emi

2,5

MandyRezension von Mandy

So ein tolles Buch. Ich weiß kaum, wie ich es beschreiben soll. Als ich gesehen habe, dass Nina Blazon ein neues Buch herausbringt, wusste ich, dass ich es kaufen muss. Ich liebe ihren Schreibstil abgöttisch und es hat auch definitiv nicht lange gebraucht, bis mich das Buch gefesselt hat. Kaum hatte ich es angefangen, habe ich mich auch schon darin verloren. Ihre Art Geschichten zu erzählen ist für mich etwas ganz Besonderes. Vor allem ihre übernatürlichen Protagonisten sind eine wahre Freude für mich. Schon damals bei Faunblut habe ich es geliebt, wie sie die Welt und alles darin beschreibt und diesmal war es nicht anders. Der Storyverlauf war jedes Mal wieder eine Überraschung. Ich habe mit einigen verschiedenen Ausgängen gerechnet, aber tatsächlich nicht mit dem, der es am Ende wurde. Auch die einzeln verteilten Tagebucheinträge, die über die verschiedenen Teile verteilt waren, haben perfekt gepasst und die Story spannend gehalten. Sie waren es auch, die mich zeitweise immer wieder ein wenig verwirrt hatten. Ich kann gar nicht anders, als diesem Buch 10 von 10 Happy Pills zu geben. Details: Handlung: Deirdre ist eine Bansheeny, eine Nachfahrin der bekannten Banshees. Sie kann mit einem Schrei oder einem einzigen gesungenen Ton Menschen töten. Doch sie hasst es, zu diesem Schicksal gezwungen zu sein. Nichts täte sie lieber, als auf der Bühne zu stehen und ihre eigenen Songs zu singen. Deshalb versucht sie immer, so nahe wie möglich an der Musik zu sein und arbeitet als Tontechnikerin für eine Band in Helsinki. Als jedoch ein vermeintlicher Rachegeist ihren Freund angreift, muss sie handeln. Deirdre: Ich mag ihren Charakter total gerne. Ich kann ihre Liebe zum Gesang sehr gut nachvollziehen, ich liebe es auch zu singen. Ich könnte mir niemals vorstellen nicht singen zu dürfen. Ihr gesamter Charakter gefällt mir sehr gut. Auch wie sie äußerlich beschrieben wurde, klingt wundervoll. Ihre übernatürliche Art ist einfach bezaubernd. Die Stelle, an der ein Kind sie für eine Meerjungfrau gehalten hat, fand ich besonders süß. Das ganze Buch durch merkt man, dass sie eine besondere, starke junge Frau ist, die immer ihren eigenen Kopf durchsetzen will und für die Gleichgerechtigkeit und die Liebe an erster Stelle stehen. Freddy: Zuerst dachte ich ja, dass er gar kein großer Charakter im Buch ist. Dann dachte ich, er ist der große Gegenspieler. Wie wichtig er für die Handlung ist, wurde mir jedoch schnell klar, je mehr ich las. Und wie gut er in die Story integriert wurde. Ohne ihn hätte definitiv etwas gefehlt. Deirdre und er haben ein ganz besonderes Team abgegeben, von dem man gar nicht genug bekommen kann. Sie harmonieren auf eine ganz besondere, nahezu feurige Art *zwinker*. Verlauf: Die Art, wie das Buch geschrieben wurde mit den Briefen finde ich absolut unglaublich schön. Deirdres Reise durch Europa hat mir beim Lesen sehr viel Spaß gemacht. Ich fand auch die Auseinandersetzungen von Deirdre und Freddy sehr unterhaltsam. Ich habe immer wieder mitgefiebert, was als nächstes passiert und ob Freddy jetzt gut oder böse ist. Das Ende hat mich auch absolut bezaubert. Ich habe nicht mit diesem Ende gerechnet, aber es passt so gut. Das Buch war ein absoluter Traum. 5 von 5 Sterne <3

BeccaRezension von Becca

Ich bin momentan total im Merjungfrauen-, Undinen- und Banshee-Fieber. Als ich den Titel des Buches gesehen und den Klappentext gelesen habe, war ich super gespannt auf diese Geschichte, weil es ja gefühlt nicht allzu viele dieser Art gibt. Ich mochte Dee als Protagonistin sehr sehr gern. Sie war mir super sympathisch und ich mochte ihre Art des Humors. Auch welche Werte sie vertritt, fand ich großartig. Freddie mochte ich auch sehr, auch wenn ich ihn lange Zeit nicht einschätzen konnte – was aber vermutlich gewollt war. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und ich kam sehr gut durch die doch recht vollen Seiten. Meist habe ich große Abschnitte am Stück gelesen, weil ich so in die Story vertieft war. Dennoch hätte ich mir ein wenig mehr Spannung gewünscht. Vor allem der Anfang fühlte sich für mich etwas zu lang an und selbst die eigentlich spannenden Passagen konnten mich nicht komplett mitreißen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich so Ermittlungen als Hauptstory nie so richtig mag, auch wenn das miträtseln ein wenig Spaß gemacht hat. Leider blieben mir aber die Fantasyaspekte zu klein und ich hätte mir wesentlich mehr zu den Banshees und Bansheenys gewünscht. Wie deren Magie funktioniert, ist mir nicht so ganz klar geworden. Auch wenn mich die Charaktere überzeugen konnten, konnte es die Story an sich leider nicht, da ich mir mehr Spannung gewünscht hätte.

Mrs MoriartyRezension von Mrs Moriarty

3,5 Sterne (wie immer ist das die eigentliche Wertung. Ich runde hier nach Bauchgefühl auf oder ab) Nina Blazon ist definitiv eine der wenigen dt. Fantasyautor:innen die ich als Lieblingsautorin bezeichnen würde. Daher verzeihe ich ihr durchaus so manches, was ich sonst scharf kritisieren würde. Sie hat einfach einen ganz besonderen Schreib und Erzählstil, der mich immer wieder in ihre Geschichten zieht. Auch dann, wenn ich das Buch ansonsten eher mittelmäßig finde. Das war mit Banshee Blues tatsächlich genauso der Fall. Dabei lag es hier vor allem daran, das ich finde, das die Autorin zu viele Themen miteinander vermischt hat und das hat für mich an ein paar Stellen leider gar nicht gut funktioniert. Vor allem die Einbindung des Serienmörders Romeo konnte mich nicht überzeugen. Zu Mal dieser Handlungsstrang für die Geschichte nicht so richtig nötig war. Der Grund, weshalb er überhaupt eingebunden wird, hätte auch auf andere Weise gelöst werden können. Ehrlich gesagt hat mich auch die Geschichte rund um die Banshenee nicht so richtig gepackt. Ich fand das war so schwarz-weiß gezeichnet. Etwas schwer zu beschreiben, aber ich denke, das lag einfach an meinem eigenen Geschmack^^ vielleicht hätte es mir besser gefallen, wenn es einfach um "echte" Banshee gegangen wäre. Dafür fand ich die Idee, das es um eine Musikerin geht, die nicht singen darf, obwohl es ihr Talent wäre, total glaubwürdig und einfach eine gute Idee! Dees Gefühlswelt war hier finde ich total gut ausgearbeitet und man konnte spüren, wie sehr es sie schmerzt, das sie diesen Aspekt ihrer Persönlichkeit nicht ausleben kann. Außerdem gefiel es mir, wie genau diese Verbergen auch Auswirkungen auf ihr Privatleben hat. Allen voran der Umgang mit Liebe und Beziehung. Ich finde das Blazon es immer wieder gelingt, bestehende Klischees für sich zu nutzen, um dann wirklich mal Punkte ein zu bringen, die vor allem im deutschsprachigen Raum seltener in Jugend/New Adult- Fantasy aufgegriffen werden. Ich finde man merkt, das die Geschichte sich teilweise stark am momentanen Markt orientiert (was ja logisch ist, man will ja auch Bücher verkaufen. Und muss dann auch als Autor:in abstriche machen. Das hat uns Nina Blazon auch mal in der Leserunde zu "Rabenherz und Eismund" erzählt.) aber trotzdem nicht einfach nur die Strickmuster abarbeitet. Außerdem gibt es eine echte Entwicklung, Dee erkennt durch die Ereignisse, was ihr wirklich wichtig ist und das sie vielleicht einen neuen Blickwinkel braucht um sich selbst nicht zu verbiegen. Mir hat vor allem gefallen, wie Dee mit der Tatsache umgeht, das sie einen (vermeintlichen?) Dämon an sich gebunden hat. Sie nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand und lässt sich nicht von anderen reinreden. Dabei ist sie mutig, empathisch und macht auch Fehler. Ich mochte es, wie dieser "Dämon" dargestellt wird und welche Beziehung die beiden zu einander aufbauen. Vielleicht ein klein wenig kitschig lol Persönlich ist es für mich nicht Blazons bestes Buch. Aber trotzdem würde ich alle ihre Bücher immer wieder empfehlen, weil ich finde, das sie im Vergleich einfach immer wieder zeigt, wie moderne Fantasy in Deutschland geht und wie tolle Frauenfiguren erzählt werden können, ohne sich in sexistischen Klischees zu verlieren.

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