Oxford, 1836.The city of dreaming spires.It is the centre of all knowledge and progress in the world.And at its centre is Babel, the Royal Institute of Translation. The tower from which all the power of the Empire flows.Orphaned in Canton and brought to England by a mysterious guardian, Babel seemed like paradise to Robin Swift.Until it became a prison…But can a student stand against an empire?
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Babel
von R. F Kuang
Oxford, 1836.The city of dreaming spires.It is the centre of all knowledge and progress in the world.And at its centre is Babel, the Royal Institute of Translation. The tower from which all the power of the Empire flows.Orphaned in Canton and brought to England by a mysterious guardian, Babel seemed like paradise to Robin Swift.Until it became a prison…But can a student stand against an empire?
Aktuelle Rezensionen(6)
Behandelte Themen: - Rassismus - Industrialisierung und die damit einhergehende Arbeitslosigkeit - Kolonialismus und die Ausbeutung der Kolonien - Sklavenhandel und Abolitionismus - Bedeutungslosigkeit des Individuums – der Mensch zählt nur durch das, was er leisten kann - Sexismus - Rebellion und Sabotage - Freundschaft, Zugehörigkeit und fehlende familiäre Bindungen - soziale Spaltung und Klassendenken - Verschiebung der globalen Machtverhältnisse - Identitätssuche und der Konflikt zwischen chinesischer und englischer Identität - Politik, Korruption und drohende Handelskriege - Betrug - Chancen und Möglichkeiten, die sich durch Herkunft und gesellschaftliche Stellung bieten oder verwehrt bleiben First of all: Sprachlich und stilistisch ist Babel wirklich wundervoll geschrieben – aber das Buch hatte für mich leider auch einige Längen. Natürlich geht es in Babel ganz wesentlich um Sprache, und auch das Magiesystem basiert darauf. Trotzdem war mir der Anteil an Sprachtheorie stellenweise einfach zu hoch. So interessant die sprachwissenschaftlichen Hintergründe grundsätzlich sind, haben mich diese Passagen auf Dauer eher ermüdet. Die eigentliche Geschichte ist gut und durchaus spannend, wird aber immer wieder durch ausführliche sprachtheoretische Abschnitte unterbrochen, wodurch der Erzählfluss für mich regelmäßig ins Stocken geriet. Nach etwa 250–300 Seiten nimmt die Handlung endlich deutlich an Fahrt auf – nur um auf den letzten rund 85 Seiten dem Ende eher entgegenzudümpeln. Mein größtes Problem mit dem Buch war deshalb der Spannungsbogen: Er war für mich einfach nicht konstant genug. Dafür sind die Figuren sehr gut ausgearbeitet, haben Tiefe und entwickeln sich nachvollziehbar. Auch die Dynamik zwischen ihnen funktioniert, es gibt verschiedene Wendungen und das Buch behandelt eine beeindruckende Bandbreite gesellschaftlicher, politischer und persönlicher Themen. Unterm Strich ist Babel definitiv ein gutes und handwerklich starkes Buch. Angesichts des enormen Hypes hatte ich allerdings etwas mehr erwartet. Für mich hätte weniger Sprachtheorie und ein gleichmäßigerer Fokus auf die eigentliche Handlung aus einem guten Buch ein wirklich großartiges machen können.
Absolutes Lieblingsbuch! Eine wahnsinnig kluge, spannende und herzzerreißende Geschichte. Definitiv ein baldiger Reread. Man merkt Rebecca F. Kuang ihre Expertise zum Thema Sprache und Geschichte Chinas und damit verbunden dem Britischen Kolonialismus durch und durch an, ohne dass man sich wie in einem Lehrbuch fühlt in dem die Story nur Cover für die Belehrung ist. Rebecca. F. Kuangs Charaktere sind niemals flach, sie stecken immer in inneren und äußeren Konflikten und ziehen uns Lesende da mit hinein. In Babel sind die entscheidenden Fragen für Robin, Ramy, Victoire und Letty, wie weit sie bereit sind, für ihre Privilegien als Mittäter am britischen Kolonialismus zu agieren und ob der Einsatz von Gewalt gegen Ungerechtigkeit und für das gute Ziel ein berechtigtes Mittel ist.
ich liebe sprache und das buch hat mein verständnis von sprache nochmal krass verändert aber abgesehen davon hat mich die story nicht so sehr gecatched die charaktere waren irgendwie ur oberflächlich und ich hab die ganze zeit auf die love story zwischen robin und ramy gewartet aber es kam keine :((
Ein Roman, der sein meistes Pulver auf den ersten 200 Seiten verschießt und dann auf 500 weitere Seiten durch seine eigene Welt geistert. Es könnte alles so dringend und dramatisch sein, doch die Charaktere sind immer meilenweit von der Action entfernt. Show don’t Tell, heißt es, doch das Gegenteil ist in diesem Roman der Fall. Nichtsdestotrotz ist es ein beeindruckender Roman, der sprachtheoretisch überzeugt, wo der Plot versagt.
The language/translation aspects are so intriguing; I loved the setting and the magic realism aspect! The characters felt a bit flat to me and acted a little like templates, though. Footnotes are a nice touch, especially when revealing their inner life only to the reader, but it could have been used more often.