4.3

An Echo of Things to Come (The Licanius Trilogy, 2)

von James Islington

Format:Hardcover

Davian has won a victory for the Augurs, but treachery surrounds him and his allies on all sides in the second book of the acclaimed Licanus Trilogy, in which "fans of Robert Jordan and Brandon Sanderson will find much to admire." (The Guardian)Following a devastating attack, an amnesty has been declared for all Augurs -- finally allowing them to emerge from hiding and openly oppose the dark forces massing against the land of Andarra.The Augur Davian and his new allies hurry north toward the ever-weakening Boundary, but fresh horrors along their path suggest that their reprieve may have come far too late.The new Northwarden, his ally in the Capital, contends with assassins and politicians and uncovers a dangerous secret. Meanwhile, their compatriot Asha begins a secret investigation into the disappearance of the Shadows.And Caeden races against time to fulfill a treacherous bargain, but as more and more of his memories return, he begins to realize that the two sides in this ancient war may not be as clear-cut as they first seemed. . .

Science-Fiction & Fantasy
752 Seiten • Hardcover
Erschienen an: 2017-08-22

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Aktuelle Rezensionen(1)

4.3(5 ratings)
mrs.blackwoodRezension von mrs.blackwood

5 🌟 James Islington schuldet mir ein neues Gehirn. Ich dachte nach dem ersten Band wirklich ganz naiv, mein Verstand wäre abgehärtet. Ich saß da im Urlaub und dachte: Komm schon, du kennst seine Masche jetzt. Dich schockt nichts mehr. Du hast das System durchschaut. ​Größter. Fehler. Meines. Lebens. ​⚠️️ ACHTUNG: ENTHÄLT SPOILER ZU BAND 1 & 2 ⚠️ Was dieser Mann in dieser Fortsetzung abzieht, ist keine normale Geschichte, das ist ein gezielter Anschlag auf meine geistige Zurechnungsfähigkeit. Es war buchstäblich ein WTF-Moment nach dem nächsten. ​Wirr versucht verzweifelt, an der politischen Front nicht im Fünf-Minuten-Takt von der Aristokratie erdolcht zu werden und kämpft dabei gegen mehr Messer im Rücken als Julius Cäsar. Asha mutiert im Untergrund zur absoluten Schlüsselfigur, bei der einem vor lauter Intrigen der Atem stockt. Und Davians Reise war ein einziger, nervenzerreißender Spießrutenlauf gegen eine Zukunft, die man nicht aufhalten kann. ​Und dann… Caeden. Puh, mein Herz. Diese Flashbacks haben mich psychologisch komplett zerstört. Man lernt diesen Mann kennen, leidet mit ihm, sieht seine Menschlichkeit und wird dann Schicht für Schicht mit seinen grausamen Erinnerungen an ein früheres Leben konfrontiert. Zu begreifen, was für ein unvorstellbares Monster er über Jahrtausende war, während er im Hier und Jetzt gegen genau diese Finsternis ankämpft, hat mir regelmäßig die Luft abgeschnürt. Ein unsterblicher Mann, innerlich zerfressen von der ewigen Trauer um seine verlorene Liebe… ​… und der sich mitten in dieser erdrückenden Dunkelheit plötzlich einen winzigen, bittersüßen Funken Hoffnung und Nähe erlaubt. Ein Moment wie ein kurzes, verzweifeltes Luftholen im freien Fall. ​Überhaupt beweist Islington zwischen all dem Blut und den Zeitschleifen ein Gespür für ganz zarte, unausgesprochene Funken. Es ist kein billiger Kitsch, sondern eine unaufdringliche, spürbare Loyalität über hunderte Meilen hinweg, die mein Romantik-Radar sofort auf Anschlag gebracht hat. Man riecht diese Schwingungen einfach gegen den Wind, nur damit einem das Herz kurz danach umso brutaler herausgerissen wird. ​Denn dann kam das Finale. Und dieser absolut gottlose Epilog. ​Ich werde die Details für niemanden ruinieren, aber als auf den letzten Seiten DIESE EINE verdammte Sache einschlug, bin ich innerlich komplett kollabiert. Ich saß da mit weit aufgerissenen Augen, offenem Mund und Schnappatmung: WAAAAAS ZUM TEUFEL IST HIER GERADE PASSIERT?! ​Wie kann ein Autor seine Leser bitte SO dermaßen eiskalt hinrichten?! Er rammt dir mit einem Lächeln das metaphorische Messer in den Bauch, dreht es genüsslich dreimal um und lässt ein Puzzleteil mit einem so markerschütternden KLICK einrasten, dass einem schlagartig körperlich schlecht wird vor Fassungslosigkeit. Ich habe danach einfach nur eine halbe Stunde regungslos die Wand angestarrt. Mein Gehirn war vollkommen flüssiger Matsch. ​Ich brauche Band 3. Nicht irgendwann, sondern am besten gestern. Eine gigantische Liebeserklärung an dieses Meisterwerk! 5/5 ⭐ (und ein dringender Termin in der geschlossenen Abteilung)

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