3.2

Obedientia

By Isabelle Herzog

Format:Softcover
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Wir sind die Elite. Hier gelten allein unsere Regeln. Und wer sich nicht daran hält, wird brennen. Sobald du in unsere Welt eintauchst, gibt es kein Zurück. Nur unser Wort und unser Urteil gelten. Wer uns gehorcht, dem wird Gutes geschehen, aber wer es wagt, uns zu widersprechen, der wird bluten. Wenn wir dir sagen, dass du für uns knien sollst, dann wirst du es ohne Widerworte tun. Du stellst nicht infrage, was oder wer wir sind. Denn du weißt um die Konsequenzen … Erkunde mit ›Obedientia‹, dem neuen Dark-Romance-Einzelband von SPIEGEL-Bestsellerautorin Isabelle Herzog, deine tiefsten moralischen Abgründe und verliere dich in ihnen. Begegne dem gottgleichen Anführer einer Sekte, verbotener Liebe und jeder Menge Spice.

Romance
Softcover
First published February 6, 2025

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Popular Reviews(8)

3.2(36 ratings)
SarahReviewed by Sarah

Ich hab das Buch bei der Hälfte abgebrochen. Mal abgesehen davon das es selbst für Dark Romance schon echt irgendwie sehr weird war, ist es auch langweilig. Die Handlung ist bei der Hälfte des Buches gefühlt auf dem gleichen Stand wie zu Beginn des Buches. Hat mich nicht gekriegt & würde es auch nicht empfehlen.

SabrinaReviewed by Sabrina

Obedientia ist provokant und kompromisslos, aber leider auch extrem verwirrend. Zwar schreckt mich expliziter Inhalt grundsätzlich nicht ab, doch hier fehlt es der Geschichte an Struktur und Klarheit. Viele Handlungsfäden bleiben offen, Zusammenhänge wirken unausgereift und das Tempo kippt gegen Ende plötzlich ins Überstürzte. Besonders das Finale fühlt sich abrupt an und steht für mich in keinem stimmigen Verhältnis zum restlichen Buch. Über weite Strecken dominiert Sexualität, während alles andere (Figurenentwicklung, Motivation, Welt) eher zur Nebensache wird. Zurück bleiben viele Fragen und ein Gefühl von Unvollständigkeit. Wer reine Provokation sucht, mag hier fündig werden. Wer jedoch auf eine durchdachte Geschichte mit nachvollziehbarem Abschluss hofft, dürfte enttäuscht zurückbleiben.

BuchsuchtReviewed by Buchsucht

Knie für uns – eine Dark Romance, die jede Grenze sucht Kurzer Hinweis vorweg: Dieses Buch enthält explizite Inhalte, extreme Grenzüberschreitungen und belastende Themen. Lest unbedingt die ausführliche Triggerwarnung im Buch, bevor ihr startet. Wer entsprechende Erfahrungen gemacht hat, sollte behutsam mit sich sein. „Wir sind die Elite. Hier gelten allein unsere Regeln. Und wer sich nicht daran hält, wird brennen.“ Mit diesen Worten empfängt eine geheimnisvolle Sekte ihre Mitglieder, und die Leser:innen. In dieser Welt gibt es kein Zurück. Nur das Wort und das Urteil der Anführer zählen. Wer gehorcht, dem wird Gutes geschehen. Wer es wagt zu widersprechen, der wird bluten. Im Zentrum steht die Begegnung mit dem gottgleichen Anführer dieser Sekte – einer Figur voller Macht, Charisma und Gefahr. Was folgt, ist eine verbotene Liebesgeschichte voller Machtspiele, moralischer Abgründe und Tabubrüche. Jede Figur hütet mehr als ein Geheimnis. Und die Frage ist nur, wie hoch der Preis ist, der gezahlt werden muss, sobald diese Geheimnisse gelüftet werden. Als jemand, der schon andere Bücher von Isabelle Herzog gelesen hat, wusste ich genau, worauf ich mich einlasse, und „Obedientia“ liefert genau das, wofür Herzog bekannt ist. Sie ist die Meisterin der moralischen Grauzone. In ihren Büchern verschwimmen Gut und Böse, gibt es keine einfachen Antworten, keine sauberen Held:innen. Genau das macht ihren Reiz aus. Wer ihre früheren Werke kennt, weiß: Herzog scheut keine Tabus. „Obedientia“ reiht sich nahtlos in dieses Profil ein. Herzog taucht tief in die Abgründe der menschlichen Psyche ein – Machtspiele, Obsessionen, Entscheidungen weit jenseits von Schwarz-Weiß-Denken. Im Vergleich zu ihrem SPIEGEL-Bestseller „Pupetta“ ist das Setting hier noch eine Spur düsterer und verstörender, weil die Sekten-Thematik eine ganz eigene Form von Machtmissbrauch und psychischer Manipulation ermöglicht. Das ist für mich die größte Stärke des Buches: das Sekten-Setting. Eine Sekte mit eigenen Regeln, Ritualen und einem gottgleichen Anführer ist düster, faszinierend und beklemmend zugleich. Herzog baut eine Welt auf, in der totale Unterwerfung gefordert wird, in der Gehorsam belohnt und Widerspruch grausam bestraft wird. Diese Atmosphäre der ständigen Bedrohung und Kontrolle zieht sich durch das ganze Buch und sorgt für eine konstante, unterschwellige Spannung. Was mich besonders gepackt hat: Herzog romantisiert die Sekte nicht, sondern zeigt die perfiden Mechanismen von Manipulation und Machtmissbrauch. Gleichzeitig macht sie nachvollziehbar, warum Menschen sich solchen Strukturen hingeben. Diese psychologische Tiefe hebt das Buch über reine Schock-Effekte hinaus. Der „gottgleiche“ Anführer ist eine erschreckend faszinierende Figur – charismatisch, gefährlich, abgründig. „Obedientia“ bedient eine ganze Reihe von Dark-Romance-Tropes und kombiniert sie geschickt: Sektenführer als zentrales, ungewöhnliches Setting, Forbidden Love als treibende Kraft, Age Gap, ein Love Triangle und Forced Marriage unter Machtbedingungen. Diese Kombination ist genau das, was Dark-Romance-Fans suchen. Herzog spielt mit den Tropes souverän und schafft eine Geschichte, die mehr als ein Tabu bricht. Wer Dark Romance mit Sekten-Setting und ordentlich Spice mag, wird hier voll bedient. Ganz klar: „Obedientia“ ist spicy bis zum Anschlag. Die Sexszenen sind explizit, teils hart, und immer eng verwoben mit den Machtdynamiken der Geschichte. Das ist nichts für zarte Gemüter, aber für Dark-Romance-Fans genau richtig. Herzog setzt die Intimszenen nicht als bloße Lückenfüller ein, sondern als integralen Teil der Macht- und Beziehungsdynamik. Das macht sie intensiver als in vielen vergleichbaren Büchern. Wichtig dabei: Die Grenzüberschreitungen sind Programm. Wer ausblenden kann, wie verwerflich und grausam manche Handlungen und Beziehungskonstellationen sind, findet hier eine intensive, fesselnde Dark Romance. Wer das nicht kann oder will, sollte besser die Finger davon lassen. Das Buch verlangt eine bewusste Entscheidung, sich auf diese moralischen Abgründe einzulassen. Herzog schreibt fesselnd, atmosphärisch und mit einem Gespür für düstere Stimmungen. Ihr Stil zieht einen schnell in die Geschichte hinein – die Seiten fliegen nur so dahin. Sie versteht es, Spannung aufzubauen und gleichzeitig die psychologischen Verstrickungen ihrer Figuren glaubwürdig zu gestalten. Jede Zeile fordert dazu heraus, bekannte Grenzen zu hinterfragen. Besonders gelungen finde ich, wie Herzog die Geheimnisse ihrer Figuren dosiert enthüllt. Jede Figur hütet mehr als ein Geheimnis, und nach und nach setzt sich ein Bild zusammen, das immer wieder überrascht. Diese ständige Ungewissheit, wem man trauen kann, hält die Spannung hoch. Ein Stern Abzug, und zwar vor allem wegen des Endes. Wie auch einige andere Leser:innen fand ich den Schluss etwas zu unklar. Es bleiben Fragen offen, manche Handlungsstränge werden nicht so befriedigend aufgelöst, wie ich es mir gewünscht hätte. Gerade nach einem so intensiven Aufbau hätte ich mir ein klareres, runderes Ende gewünscht. Außerdem: Die extreme Grenzüberschreitung ist Geschmackssache. Manche Beziehungsdynamiken sind so verstörend, dass selbst eingefleischte Dark-Romance-Fans ins Grübeln kommen können. Das ist von Herzog beabsichtigt, führt aber dazu, dass das Buch wirklich nicht für jede:n ist. Ich habe es genossen, aber mit dem klaren Bewusstsein, dass das hier extreme Fiktion ist, die man nicht mit der Realität verwechseln darf. Für mich überwiegen aber die Stärken. Das fesselnde Setting, die psychologische Tiefe und der Mut zum Tabubruch machen „Obedientia“ zu einer der intensiveren Dark Romances, die ich gelesen habe. Mein Fazit: „Obedientia“ ist eine düstere, tabubrechende Dark Romance, die Isabelle Herzog in ihrer typischen Stärke zeigt: moralische Abgründe, psychologische Tiefe und kompromisslose Grenzüberschreitung. Das fesselnde Sekten-Setting und der gottgleiche Anführer machen das Buch zu einem intensiven Leseerlebnis. Als Kennerin ihrer Bücher kann ich sagen: Herzog bleibt sich treu, mit allen Stärken und Härten. Ein Stern Abzug für das etwas zu unklare Ende und die offenen Fragen. Trotzdem eine Empfehlung – aber nur für hartgesottene Dark-Romance-Fans, die wissen, worauf sie sich einlassen. Empfehlenswert für hartgesottene Dark-Romance-Fans, die moralische Grauzonen, Tabubrüche und ordentlich Spice lieben. Für Leser:innen von Isabelle Herzog, die ihren kompromisslosen Stil kennen und schätzen. Für alle, die Bücher wie die von H.D. Carlton oder Ana Huang in ihrer dunkleren Variante mögen und nach einem ungewöhnlichen Sekten-Setting suchen. Eher nichts für Leser:innen, die mit den genannten Trigger-Themen nicht umgehen können oder entsprechende Erfahrungen gemacht haben. Auch nichts für dich, wenn du leichte, romantische Wohlfühl-Romance suchst oder mit expliziten, harten Inhalten und moralisch verwerflichen Beziehungsdynamiken nichts anfangen kannst. Dark Romance ist ein extremes Genre – „Obedientia“ gehört zu den härteren Vertretern.

Vana HinkeReviewed by Vana Hinke

Was hab ich mir da durchgelesen definitiv abartig krank und moralisch ganz ganz unterirdisch...aber es war zwischendurch doch spannend und man musste weiter lesen zwar mit ein extrem angewiderten Gesichtsausdruck. Bin ich trotzdem auf Band zwei gespannt ja 😅mit Bauchschmerzen 😅

AnnaReviewed by Anna

Das Buch hat mich oft sprachlos gemacht. Es gibt viele Wendungen die die Geschichte verändern. Bin schon gespannt auf den zweiten Teil. 🕯️⛓️ Klare Leseempfehlung für alle die nicht davor zurück schrecken wenn es verrückt, teilweise krank, spannend und spicy wird.

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