Zoey ist wieder mit ihren Freunden vereint und Stevie Rae und die roten Jungvampyre sind nicht länger Neferets Geheimnis. Aber eine dunkle Gefahr bedroht die neue Ruhe. Kalona, Neferets neuer Liebhaber, sieht umwerfend aus und hat das gesamte House of Night in seinen Bann gezogen. Und niemand scheint zu bemerken, welche Bedrohung von ihm ausgeht. Der Schlüssel, den es braucht, um seinen immer stärker werdenden Einfluss zu brechen, liegt in der Vergangenheit. Aber was, wenn diese Vergangenheit Geheimnisse offenbart, die Zoey nicht wissen will, und Wahrheiten, denen sie sich nicht zu stellen traut?
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House of Night 05. Gejagt: Roman
By Phyllis C. Cast, Kristin Cast
Zoey ist wieder mit ihren Freunden vereint und Stevie Rae und die roten Jungvampyre sind nicht länger Neferets Geheimnis. Aber eine dunkle Gefahr bedroht die neue Ruhe. Kalona, Neferets neuer Liebhaber, sieht umwerfend aus und hat das gesamte House of Night in seinen Bann gezogen. Und niemand scheint zu bemerken, welche Bedrohung von ihm ausgeht. Der Schlüssel, den es braucht, um seinen immer stärker werdenden Einfluss zu brechen, liegt in der Vergangenheit. Aber was, wenn diese Vergangenheit Geheimnisse offenbart, die Zoey nicht wissen will, und Wahrheiten, denen sie sich nicht zu stellen traut?
Popular Reviews(2)
Die Story ist definitiv spannender und packender als bei den Vorgängerbänden, die Charaktere gewinnen an "Tiefe", das weckt Hoffnung auf die verbleibenden 7(!!!) Teile...
https://viciousbooknerd.wordpress.com/2025/04/15/house-of-night-5-gejagt/ Ein weiteres Mal griff ich zu einem Band der House of Night-Reihe, verführt vom dunklen Flair und den Vampiren, die mich schon in den ersten vier Teilen begeistert hatten. Auch im fünften Band, Gejagt, versuchen P.C. Cast und ihre Tochter Kristin, eine dichte, geheimnisvolle Atmosphäre aufzubauen – dieses Mal jedoch mit deutlich weniger Erfolg. Die Handlung kommt erst nach über 150 Seiten überhaupt in Bewegung. Die ersten zwei Drittel des Buches bestehen fast ausschließlich aus inneren Monologen, ermüdenden Dialogen und einem ständigen Kreisen um Zoeys Liebesleben. Dabei entsteht der Eindruck, als würde sich alles über einen längeren Zeitraum hinweg entfalten – tatsächlich spielt sich das Geschehen jedoch in gerade einmal zwei Tagen ab. Diese künstliche Streckung wirkt nicht nur unglaubwürdig, sondern auch unfreiwillig komisch. Anstatt die Spannung organisch aufzubauen, fühlt sich die Geschichte auf der Stelle tretend an, als hätte man vergessen, dass Handlung mehr ist als Beziehungsdrama. Besonders ernüchternd ist die Entwicklung – oder vielmehr der Stillstand – der Hauptfigur. Zoey war einst eine starke, neugierige und empathische Protagonistin. Doch im Laufe der Reihe, und besonders in Gejagt, scheint sie immer mehr in oberflächlichen Dramen zu versinken. Ihre zahlreichen Beziehungskonflikte, von denen kaum einer nachvollziehbar oder emotional greifbar ist, nehmen so viel Raum ein, dass man sich als Leserin irgendwann nur noch fragt, wann sie endlich anfängt, Verantwortung zu übernehmen und sich weiterzuentwickeln. Stattdessen wirkt sie wie gefangen in einer jugendlichen Selbstbezogenheit, die weder mit ihrer Rolle noch mit dem Ernst der Lage zusammenpasst. Was mich besonders erschüttert hat, ist der Umgang mit dem Thema Konsent. Es gibt Szenen, in denen ein Mädchen körperlich bedrängt wird – intim berührt, ohne dass sie dem zuvor zugestimmt hätte. Doch anstatt diese Situationen kritisch zu beleuchten, werden sie abgetan oder sogar romantisiert. Aussagen wie „Jungs sind halt so“ oder das völlige Fehlen von Konsequenzen für übergriffiges Verhalten lassen gefährlich viel Raum für problematische Botschaften. Gerade in einem Jugendbuch, das sich an ein junges, oft noch beeinflussbares Publikum richtet, ist das absolut inakzeptabel. Es entsteht der Eindruck, als sei Konsent eine Nebensache, ein nerviges Detail inmitten romantischer Verwicklungen – und das ist eine Sichtweise, die nicht unkommentiert stehen bleiben darf. Immerhin gibt es auch Lichtblicke. Gegen Ende nimmt die Geschichte Fahrt auf. Die Rückkehr einiger vermisster Charaktere sorgt für emotionale Momente, die Action steigert sich, und es entsteht endlich wieder das Gefühl von Spannung und Gefahr, dass die Reihe ursprünglich ausgemacht hat. Besonders positiv hervorzuheben ist Aphrodite, die mit ihrer direkten, aber reifen Art deutlich zeigt, wie eine Figur innerhalb weniger Bände wachsen kann. Sie hält die Gruppe zusammen, bringt Klarheit in verworrene Situationen und wirkt fast wie ein Gegenmodell zu Zoeys kindlichem Chaos. Fazit: Alles in allem ist Gejagt leider eine große Enttäuschung. Die Geschichte tritt auf der Stelle, die Hauptfigur verliert zunehmend an Tiefe, und die unreflektierte Darstellung von Konsent wirft einen Schatten auf das gesamte Buch. Trotz einiger gelungener Momente gegen Ende kann das nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieser Band zu den schwächsten der Reihe gehört. Wer bereits in der Serie drin ist, wird ihn vermutlich dennoch lesen wollen – aber mit einem deutlich kritischeren Blick. Für mich ist klar: Diese Reihe hat Potenzial, doch wenn sie in zukünftigen Bänden weiterhin auf problematische Muster zurückgreift und keine echte Entwicklung zulässt, werde ich mich davon verabschieden. 2 von 5 Sternen!