Die muslimische Minderheit der Uiguren wird in China unter massivem Druck gesetzt. Hier erhält man einen guten Einblick in ein System, das auf Überwachung, Zwangsarbeit und Inhaftierung setzt. Wie sehr auch Unternehmen der westlichen Welt darin verstrickt sind, wir ebenfalls deutlich gemacht. Rezension (ekz): Die Lage der Uiguren ist seit Jahren prekär. Das muslimische Volk muss in der Region Xinjiang in Chinas Westen schwerste Repressionen erdulden. Nicht wenige Beobachter sprechen von einem Genozid. Philipp Mattheis, der ehemalige China-Korrespondent der WirtschaftsWoche, versammelt in diesem Werk viele Stimmen, welche die Situation aus unterschiedlicher Perspektive heraus beleuchten. Reporter kommen ebenso zu Wort wie ehemalige Sträflinge. Kurze Sachtexte erläutern dazwischen den politisch-historischen Rahmen. Man erfährt etwa, was der Rohstoffhunger der Megastädte an der Ostküste für Chinas verarmten Westen bedeutet. Besonders bedenklich ist die Verstrickung zahlloser (auch deutscher) Unternehmen in die Zwangsarbeitsmassnahmen. In unserer globalisierten Welt ist die Ausbeutung der Uiguren viel näher, als es manchem wohl bewusst ist. - Der schmale Band ist auf dem neusten Stand und sollte ältere Werke über dieses Thema ersetzen, da sich die Zustände in diesem Teil Chinas sehr schnell verändern. Dieses brisante und unbequeme Buch sollte in keinem Sachbuchbestand fehlen. (1)
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Ein Volk verschwindet: Wie wir China beim Völkermord an den Uiguren zuschauen
Die muslimische Minderheit der Uiguren wird in China unter massivem Druck gesetzt. Hier erhält man einen guten Einblick in ein System, das auf Überwachung, Zwangsarbeit und Inhaftierung setzt. Wie sehr auch Unternehmen der westlichen Welt darin verstrickt sind, wir ebenfalls deutlich gemacht. Rezension (ekz): Die Lage der Uiguren ist seit Jahren prekär. Das muslimische Volk muss in der Region Xinjiang in Chinas Westen schwerste Repressionen erdulden. Nicht wenige Beobachter sprechen von einem Genozid. Philipp Mattheis, der ehemalige China-Korrespondent der WirtschaftsWoche, versammelt in diesem Werk viele Stimmen, welche die Situation aus unterschiedlicher Perspektive heraus beleuchten. Reporter kommen ebenso zu Wort wie ehemalige Sträflinge. Kurze Sachtexte erläutern dazwischen den politisch-historischen Rahmen. Man erfährt etwa, was der Rohstoffhunger der Megastädte an der Ostküste für Chinas verarmten Westen bedeutet. Besonders bedenklich ist die Verstrickung zahlloser (auch deutscher) Unternehmen in die Zwangsarbeitsmassnahmen. In unserer globalisierten Welt ist die Ausbeutung der Uiguren viel näher, als es manchem wohl bewusst ist. - Der schmale Band ist auf dem neusten Stand und sollte ältere Werke über dieses Thema ersetzen, da sich die Zustände in diesem Teil Chinas sehr schnell verändern. Dieses brisante und unbequeme Buch sollte in keinem Sachbuchbestand fehlen. (1)
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