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By Emma Steele

"lebendig und berührend"

By Aisha Abdel Gawad

»ein spannender Einblick«

By Johanne Lykke Holm

Ein brütend heißer Sommer in einer schmutzigen, trägen Stadt am Fluss. India arbeitet an der Universität dieser Stadt und lebt gemeinsam mit ihrem Freund Kallas in einem Wohnkomplex mit Parkanlage. Da lädt Desma, eine Freundin aus Kindertagen, das Paar in ihr großes Haus am Meer ein, und die beiden fahren hin. Dort angekommen, legt sich jedoch eine seltsame, unheimliche Stimmung über die scheinbare Urlaubsidylle. Im Radio wird von verschwundenen Kindern berichtet, ein Mann ertrinkt fast beim Baden, Feuer wüten in der näheren Umgebung. Eines Nachts tauchen drei Kinder auf, die allein sind und nirgendwo hin können. Desma bietet den Kindern Unterschlupf für die Nacht, aber als sich der Waldbrand weiter ausbreitet, sind sie gezwungen, länger zu bleiben. Die Dinge verkomplizieren sich, als India und Kallas eine liebevolle und fürsorgliche Beziehung zu den Kindern aufbauen und letztlich vor der Fragen stehen, wem Kinder eigentlich gehören, ob sie überhaupt jemandem gehören.In Rote Sonne erzählt Johanne Lykke Holm von Gemeinschaft und Familie, von Fürsorge und Verantwortung, aber auch von drohender Gewalt und Unheimlichkeiten, von Versehrungen, die Menschen ein Leben lang prägen. Johanne Lykke Holm schafft mit ihrer kraftvollen und einzigartigen Bildsprache eine intensive Atmosphäre und erzählt eine Geschichte, die so glaubhaft wie metaphysisch ist, traumgleich und gleichzeitig hellwach.

By Usama Al Shahmani

Aida spricht nicht gern über ihre irakische Herkunft. Sie beginnt niederzuschreiben, was sie nicht sagen kann, lässt ihre Gefühle in arabische Buchstaben und deutsche Worte fallen. Als ihr Vater beschließt, in den Irak zurückzukehren, müssen Aida und ihre große Schwester mit – und werden empfangen von einer Heimat, mit der sie nichts verbindet.

By Ana Wetherall-Grujić

Kurz vor Kriegsbeginn in Jugoslawien geboren, wuchs Ana Wetherall-Grujić in Tirol auf. Nach Umwegen über Graz und Wien lebte sie fünf Jahre lang als Journalistin in Berlin. Ihre Arbeit fokussierte sich auf die Menschen am Rand und erschien unter anderem bei ze.tt, bento und VICE. 2023 erschien mit „Das Baby ist nicht das verdammte Problem“ (Kremayr & Scheriau) ihr erstes Sachbuch zu moderner Elternschaft. „Blutsschwestern“ ist ihr erster Roman.

By Édouard Louis

[...] feiert [...] das Leben und die Freiheit.

By Susanna Leonard

Kalifornien, 1940. Für die kleine Dian steht früh fest: Sie will einmal mit Tieren arbeiten. Viele Jahre später reist Dian tatsächlich nach Afrika, um dort die bedrohten Berggorillas zu erforschen. In den Nebelwäldern gelingt ihr Bemerkenswertes: der direkte Kontakt zu den scheuen Tieren. Eine einzigartige Freundschaft entsteht, die bald die ganze Welt kennt. Aber nicht nur den Tieren gehört Dians Herz. Als sie dem Fotografen Bob begegnet, verliebt sie sich Hals über Kopf in den verheirateten Mann. Doch je unermüdlicher Dian für die Erhaltung der Gorillas kämpft, desto mehr Feinde schafft sie sich. Bald ist nicht mehr nur das Leben ihrer geliebten Tiere in Gefahr, sondern auch ihr eigenes.

By Ella Zeiss

Kindle-Storyteller-Gewinnerin Ella Zeiss erzählt anrührend und mitreißend die Geschichte eines jungen Mannes in der Ukraine vor dem Zweiten Weltkrieg.»›Danke.‹ Er drückte ihre Hand. ›Ich werde deine Hilfe nie vergessen.‹ Er würde sie nie vergessen.«Ukraine 1930: Fassungslos muss der elfjährige Noah zusehen, wie sein Vater als Volksverräter verleumdet und verurteilt wird. Die Familie verliert alles, was sie je besaß. Von nun an versucht Noah alles, um seine Mutter und seine Geschwister vor dem Verhungern zu bewahren. Als er auf einem seiner Streifzüge Jakobine kennenlernt, wird sie sein Lichtblick in der harten Zeit. Auch wenn die Not groß ist, gibt er nie auf.Zehn Jahre später hat Noah sich endlich eine sichere Zukunft erarbeitet und den Mut gefunden, um Jakobines Hand anzuhalten, da zwingt ihn das Schicksal erneut auf einen anderen Weg …

By Madge Swindells

Liza Hatte Immer Geglaubt, Sie Sei Weiß. Als Baby Von Ihrer Mutter Ausgesetzt, Wuchs Sie Bei Einer Pflegemutter Auf, Die Sie über Ihre Wahre Herkunft Im Dunkeln Ließ. Eines Tages Plötzlich Muss Liza Feststellen, Dass Sie Anders Ist Als Die Anderen Kinder In Ihrem Viertel. Anders Als Ihr Bester Freund Pieter, Mit Dem Sie Jede Freie Minute Verbringt. Unendlich Verletzt Und Gedemütigt Von Den Abschätzigen Blicken Und Kommentaren Der Nachbarn, Fasst Sie Einen Folgenschweren Entschluss ... Eine Bewegende Geschichte Vor Der Farbenprächtigen Kulisse Südafrikas

By Kholoud Bariedah

Ein hoch aktuelles Frauen-Schicksal, von der Autorin aufgezeichnet: Wegen einer Nichtigkeit wird die junge Saudi-Araberin Kholoud Bariedah zu vier Jahren Gefängnis und 2000 Stockhieben verurteilt. Zur Strafverkürzung lernt sie den ganzen Koran auswendig – und wendet sich nach ihrer Freilassung öffentlich vom Glauben ab, um sich für die Rechte der Frau in der islamischen Welt einzusetzen. In ihrem eigenhändig geschriebenen Buch "Keine Tränen für Allah" schildert sie ihre schier unglaubliche und ergreifende Geschichte: Kholoud Bariedah ist 20 Jahre alt, als sie 2006 mit einer Gruppe enger Freunde in einer Privatwohnung in ihrer Heimatstadt Dschidda feiert. Doch die Party wird von der saudischen Religionspolizei gestürmt - wenn junge Männer und Frauen gemeinsam feiern, ist dies nach saudischem Recht ein strafbares Vergehen. Kholoud wird zu vier Jahren Gefängnis und 2000 Stockhieben verurteilt. Sie kommt in eine Besserungsanstalt für Frauen nach Mekka. Dort lernt sie viel über Frauen-Schicksale in ihrem Heimatland, wo junge Mädchen zuweilen nach verbüßter Haft und durchlittener Prügelstrafe das Gefängnis nicht verlassen können, weil sie dafür von einem männlichen Familienmitglied abgeholt werden müssten, die Väter sich jedoch von ihnen abgewandt haben. Kholoud Bariedahs Vater hält zwar zu ihr, kann aber nicht verhindern, dass sie erst in Einzelhaft ausharren und dann die angeordnete Prügelstrafe über sich ergehen lassen muss. In der Besserungsanstalt gibt es allerdings eine Regel: Wer den Koran auswendig lernt, kann früher aus der Haft entlassen werden. Das ist nie zuvor einer der Insassinnen gelungen. Kholoud nimmt die Herausforderung an - und darf nach eineinhalb Jahren und "nur" 600 Stockschlägen die Haftanstalt verlassen. Doch der Aufenthalt hat sie gezeichnet. Kann es wirklich Allah sein, der sie so grausam straft? Ist das im Sinne des Islam? Warum haben Frauen in ihrer Heimat keine Möglichkeit, sich gegen Unrecht zu wehren? Der Zweifel an ihrem Glauben wächst - in dessen Namen die Frauen in ihrem Land Saudi-Arabien wie Bürger zweiter Klasse behandelt werden. Schließlich bekennt sich Kholoud Bariedah 2014 während eines Istanbul-Aufenthalts auf Facebook öffentlich zum Atheismus und ist damit die erste saudische Frau überhaupt, die diesen Schritt wagt. Nie mehr wird sie in ihr Heimatland zurückkehren können. Heute hat sie in Berlin eine neue Heimat gefunden.