Importbräute, beitragsfreie Krankenversicherung mehrerer Ehefrauen, islamischer Religionsunterricht an staatlichen Schulen..., "ein Toleranzverständnis, das einer Selbstaufgabe gleichkommt: Wie kann die deutsche Gesellschaft das akzeptieren?", fragt Necla Kelek. Wer könnte der besser die Augen öffnen als sie: 1957 in der Türkei geboren, seit 1968 in Deutschland lebend, heute promovierte Soziologin. Entlang der Geschichte ihrer eigenen Familie erzählt sie von muslimischen Traditionen, wie der Islam wurde, was er heute ist und "wie wenig reformfähig er sich zurzeit präsentiert", bis hin zu genauen Beschreibungen heutiger muslimischer 'Parallelwelten'. Mit "wir haben hier doch alles, wir brauchen die Deutschen nicht", wird der offenbare Rückzug auf tradierte Kulturmuster kommentiert, optisch erkennbar an der zunehmenden Zahl verhüllter, sich feindselig von den 'unreinen Ungläubigen' abgrenzender Frauen. Doch "eine demokratische Gesellschaft muss ihre Errungenschaften verteidigen" (!)... Dieses Buch birgt politische Sprengkraft, es sollte in jeder Bibliothek bereitstehen. (1)
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Die fremde Braut ein Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland
By Necla Kelek
Importbräute, beitragsfreie Krankenversicherung mehrerer Ehefrauen, islamischer Religionsunterricht an staatlichen Schulen..., "ein Toleranzverständnis, das einer Selbstaufgabe gleichkommt: Wie kann die deutsche Gesellschaft das akzeptieren?", fragt Necla Kelek. Wer könnte der besser die Augen öffnen als sie: 1957 in der Türkei geboren, seit 1968 in Deutschland lebend, heute promovierte Soziologin. Entlang der Geschichte ihrer eigenen Familie erzählt sie von muslimischen Traditionen, wie der Islam wurde, was er heute ist und "wie wenig reformfähig er sich zurzeit präsentiert", bis hin zu genauen Beschreibungen heutiger muslimischer 'Parallelwelten'. Mit "wir haben hier doch alles, wir brauchen die Deutschen nicht", wird der offenbare Rückzug auf tradierte Kulturmuster kommentiert, optisch erkennbar an der zunehmenden Zahl verhüllter, sich feindselig von den 'unreinen Ungläubigen' abgrenzender Frauen. Doch "eine demokratische Gesellschaft muss ihre Errungenschaften verteidigen" (!)... Dieses Buch birgt politische Sprengkraft, es sollte in jeder Bibliothek bereitstehen. (1)
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