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By Matthew Walker
Warum schlafen so wichtig ist: Prof. Dr. Matthew Walker, Direktor des Schlaflabors der UC Berkeley, teilt seine bahnbrechenden Forschungserkenntnisse und verdeutlicht die enorme Wirkung der Nachtruhe. Denn Schlaf ist einer der wichtigsten und zugleich unterschätztesten Aspekte eines gesunden, langen und glücklichen Lebens. Der richtige Schlaf macht uns klüger, attraktiver, schlanker, beugt Krebs und Demenz vor, stärkt das Immunsystem und verringert das Risiko für Herzinfarkt und Diabetes. Der internationale Bestseller – Übersetzungsrechte in 30 Länder verkauft!
By John Bargh
Der renommierte amerikanische Sozialpsychologe John Bargh forscht seit Langem über die unbewussten Denkprozesse des menschlichen Gehirns, die unser Verhalten und unsere Einstellungen und Gefühle beeinflussen, obwohl sie dem Bewusstsein verborgen sind. Die unbewussten und bewussten Vorgänge bestimmen gemeinsam unsere Persönlichkeit. Sie arbeiten dynamisch und wechselseitig miteinander: Die Erlebnisse unserer Vergangenheit (auch wenn wir sie längst vergessen haben), unsere momentan erlebten Gefühle und unsere Wünsche an die Zukunft bestimmen unser Verhalten und unsere Einstellungen - für uns oft unbewusst und unerkannt. Für Bargh bedeutet dies nicht, dass Menschen keinen freien Willen hätten. Vielmehr geht es ihm um das Verständnis beider Anteile - der bewussten und unbewussten - die uns als Menschen ausmachen. In diesem anspruchsvollen, sehr verständlich und unterhaltsam geschriebenen Sachbuch gibt Bargh Auskunft über die Forschungsergebnisse der letzten 40 Jahre zur Bedeutung des Unbewussten. Es ist sowohl für Laien als auch für Psychologen von hohem Interesse
By Markus Reiter
Ein lehr- und hilfreiches, dabei amüsantes Buch über das Gehirn und alles, was dazugehört – kann das sein? Aber selbstverständlich: Kurzweilig offeriert Markus Reiter Grundlagenwissen über Neuronen, Synapsen, Hirnareale, Altern, Intelligenz, Täuschung und Fehlschlüsse oder über Amygdala und Hippocampus. Nebenbei gibt es Empfehlungen für hirnstärkende Drinks (»Mix Dir Deinen Neuro-Cocktail mit den beliebtesten Neurotransmittern!«) sowie Tipps, wie man sein Gehirn möglichst lebendig hält (»Der Dreiklang fürs Gehirn: Laufen. Lieben. Lernen«), oder darüber, wie man Fehler beim Lernen vermeidet. Reiter verspricht: »Wenn Sie lesen, vernetzen Ihre Gehirnzellen sich neu – und dabei werden Sie schlauer.« Was will man mehr?
By Sheldon Solomon, Jeff Greenberg, Tom Pyszczynski
Ausgehend von Ernest Beckers These, dass Menschen nach einem inhaltsreichen, sinnerfüllten Leben streben, um ihre Todesangst zu bezähmen, entwickelten die 3 amerikanischen Sozialpsychologen ihre Terror-Management-Theorie. Sie besagt, dass Menschen ihr kulturelles Weltbild und ihr Selbstwertgefühl einsetzen, um ihre Angst vor dem Tod in Schach zu halten, was sie in mehr als 500 Studien nachweisen konnten. In diesem fulminanten, gehaltvollen und spannend zu lesenden Buch führen sie in die Grundprinzipien ihrer Theorie ein. Ferner nehmen sie den Leser mit auf eine Reise in die Frühgeschichte, um herauszufinden, wann der Tod für unsere Vorfahren zum Problem geworden ist und wie sie damit umgingen. Des Weiteren untersuchen sie, welchen Einfluss das Bewusstsein unserer Sterblichkeit auf unsere persönlichen und zwischenmenschlichen Unterfangen hat. Schliesslich denken sie über die Konsequenzen ihrer Arbeit für die moderne Welt nach und wie wir die Realität unseres Todes annehmen können. Ergänzend zu Irvin D. Yalom: "In die Sonne schauen" (ID-A 43/09) und zu "Lebenszeit und Ewigkeit" (ID-A 32/00) empfohlen. (2)
By Frans B. M. de Waal
Frans de Waal spürt in diesem Buch den Grundlagen menschlichen Verhaltens nach, die sich - seiner Überzeugung nach - evolutionär entwickelt haben und sich schon bei unseren biologisch engsten Verwandten, den Schimpansen und Bonobos, finden lassen.
By Jonathan B. Losos
Zufall oder unausweichliche Notwendigkeit? Während zentrale Mechanismen der Evolution gut verstanden sind, bleibt es schwierig, langfristige Vorhersagen zu machen. Dass es aber auf kurze Sicht möglich ist und die biologischen Optionen unter manchen ökologischen Bedingungen erstaunlich klein sind, zeigt nicht nur das Phänomen der Konvergenz, das die mehrmalige, unabhängige Entwicklung ähnlicher Merkmale wie von Augen, Flügeln oder chemischen Abwehrmechanismen zusammenfasst. Auch eindrucksvolle Langzeitversuche im Labor bestätigen das Wiederholbare Verhalten der Natur, die aus genetisch identischen Organismen bei zufälligen Mutationen dieselben Resultate hervorbringt. Biologieprofessor J.B. Losos tritt damit zwischen die extremen Positionen von S.J. Gould ("Zufall Mensch", ID-G 40/91) und S.C. Morris ("Jenseits des Zufalls", 2008, hier nicht besprochen). Dezent illustriert, sachlich fundiert, aber gelegentlich etwas weitschweifig setzt der Autor mit der experimentellen Evolutionsbiologie einen eigenen Akzent in der Sachliteratur zum Thema. (2)
By Kenza Ait Si Abbou
"Ein kritischer, pragmatischer Beitrag, der leicht lesbar und verständlich wie unaufgeregt abwägt."
By Dan Ariely
Warum halten wir die eigenen Ideen immer für die besten? Weshalb wirken sich hohe Boni nachteilig auf die Arbeitsleistung aus? Wieso folgen wir bei der Partnersuche nicht unserem Schönheitsideal? Und warum lassen sich Rachegefühle so schwer bezähmen? In seinem neuen Bestseller untersucht Dan Ariely unser Verhalten in der Arbeitswelt und in zwischenmenschlichen Beziehungen. Sein ernüchternder Befund: Wir meinen zwar, Alltagssituationen vernünftig einschätzen zu können und Herr unserer Entscheidungen zu sein, doch in Wirklichkeit lassen wir uns oft von unseren Instinkten und Gefühlen leiten. Wir erliegen Trugschlüssen und begehen unwissentlich immer wieder Fehler - zum eigenen Nachteil. Ariely hilft uns, die wahren Triebfedern unseres Handelns zu erkennen. Und er hat auch eine gute Botschaft: Tatsächlich geht es uns meist viel besser, wenn wir den Verstand links liegenlassen.
By Rupert Sheldrake
Rupert Sheldrake hat mit dem »Wissenschaftswahn« ein Standardwerk geschaffen – eine schlagkräftige Antwort auf den »Gotteswahn« von Richard Dawkins. Der berühmte Biologe zeigt anhand von zehn »Dogmen«, dass die meisten Forscher an Vorstellungen festhalten, die vollkommen überholt und eindeutig widerlegbar sind. Er fordert ein neues und grenzüberschreitendesDenken und plädiert für mehr Offenheit und Neugier in den Naturwissenschaften.
By Leon Festinger
Kaum eine Theorie hat innerhalb der Psychologie und besonders innerhalb der Sozialpsychologie derart umfangreiche Forschungen angeregt und Kontroversen ausgelöst: Leon Festingers erstmals 1957 publizierte Theorie der Kognitiven Dissonanz wurde inzwischen in unzähligen Experimenten bestätigt und von Psychologen weltweit weiterentwickelt. Sie gilt zurecht als ein Meilenstein der modernen Psychologie.