Recommendations based on "Backlash - Die neue Gewalt gegen Frauen"

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By Betiel Berhe

»Betiel Berhe ist studierte Ökonomin und Aktivistin, und sie zeigt in diesem Buch die Missstände unserer Gesellschaft auf. Das tut sie in einem gelungenen Mix aus Daten, Fakten und persönlichen Erlebnissen.«

By Franziska Schutzbach

Während Männer Seilschaften schließen, wird Frauen seit jeher beigebracht, Rivalinnen zu sein. Sie ringen um die attraktivsten Plätze, die das Patriarchat ihnen zugesteht: die »beste Mutter«, die »schönste Frau« oder die »erfolgreichste Managerin«. Noch immer bestimmen Männer die Normen – und Frauen orientieren sich an deren Gunst, Urteil und Vorbild. Die Soziologin Franziska Schutzbach plädiert in ihrem neuen Buch dafür, solch überholte Muster zu überwinden. Sie zeigt auf, was sich verändert, wenn Frauen die Maßstäbe des Patriarchats durch eigene, gemeinsame Vorstellungen ersetzen und macht Mut, noch heute damit zu beginnen.

By Sibel Schick

Schick nimmt (...) die wichtigsten feministischen Debatten in Deutschland auseinander, sucht Quellen zusammen und korrigiert falsche Aussagen, kurz: Sie räumt auf.

By Eva Biringer

»Es ist eine gute Zeit für den Feminismus. Es ist auch eine gute Zeit fürs Nüchternsein.«Warum wir trinken, und warum wir es lassen sollten – ein autobiografisches Plädoyer für die KlarheitSeit Jahren geht der Alkoholkonsum hierzulande zurück, doch bei einer Gruppe steigt er: Bei jener der gebildeten, gut situierten Frauen ab 30. Seltsam, oder? Sind das nicht jene Frauen, die trotz Fünfzigstundenwoche noch Zeit für Sport finden, ihre Ernährung überwachen und Achtsamkeit zum Lebensmotto erkoren haben? Ja, genau die machen sich nach einem harten Arbeitstag als erstes eine Flasche Wein auf. Nicht wenige trinken sie leer.Eva Biringer gehörte jahrelang dazu. Sie trank zur Entspannung und Belohnung, um abzuschalten, sich zu trösten, zu kompensieren und zu funktionieren – um Erwartungen gerecht zu werden und um vieles nicht spüren zu müssen. Mehr als einmal wachte sie morgens ohne Erinnerung auf.Anhand ihrer eigenen Geschichte möchte sie sensibilisieren: Für die Gründe, die immer mehr Frauen viel zu oft zur Flasche greifen lassen und für eine Gesellschaft, die nicht sehen will, was sie dazu treibt. Mit messerscharfem Verstand seziert sie ihr eigenes Suchtverhalten – eines, das in uns allen steckt – beleuchtet Literatur, Studien und Statistiken rund um das Thema Alkohol und erzählt, warum es sich lohnt, sich für ein Leben in Klarheit zu entscheiden.»Alkohol betäubt und beraubt uns unserer natürlichen Gefühle und verstärkt zugleich andere Emotionen, allen voran Angst und Depression. Wir trinken, um Unangenehmes zu vergessen, gleichzeitig aber auch, um überhaupt etwas zu spüren. Es gab Zeiten, in denen ich nur weinen konnte, wenn ich betrunken war. Verkatert schämte ich mich dafür umso mehr, das Klischee der leidenden Frau so musterschülerinnenmäßig erfüllt zu haben. Ich nahm es mit Humor und einem sarkastischen Facebook-Post.«»Eva Biringers Buch hat mich eine Zugfahrt in die alte Heimat lange begleitet – es wurde eine Reise in die eigene, alkoholgeschwängerte Geschichte. Nach der Lektüre war ich um viele Erkenntnisse reicher und um einige Ängste ärmer. ›Unabhängig‹ ist viel mehr als ein Sachbuch. Es ist ein Trost.« - Dirk von Lowtzow, Autor, Komponist und Sänger von Tocotronic»Für alle, die wissen wollen, was Alkohol so alles anrichtet und wie viel besser ein Leben ohne Saufen ist. Nach ›Unabhängig‹ hab‘ ich jedenfalls kaum noch einen Schluck angerührt. Ich fürchte, Eva Biringer hat meine russische Seele bezwungen.« - Katja Lewina, Autorin des Bestsellers Sie hat Bock

By Elisabeth Lechner

Elisabeth Lechner, ist Kulturwissenschaftlerin und hat zu ‚ekligen‘ weiblichen Körpern und Body Positivity an der Universität Wien promoviert. Sie forscht an der Schnittstelle von Popkultur-Studien, feministischer Medienwissenschaft, Affect & Body Studies, publiziert wissenschaftlich & essayistisch und gibt Workshops zu Medienkompetenz, Feminismus, Body Positivity, Body Shaming und Lookismus. Sie arbeitet als Referentin im Büro für digitale Agenden der Arbeiterkammer Wien.

By Linus Giese

Lange verschweigt Linus, wer er wirklich ist, weil ihm Begriffe wie trans, queer, nicht-binär fehlen.

By Laura Backes

Weit über 100 getötete Frauen allein in Deutschland pro Jahr: Morde, über die niemand sprichtJeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Frau umzubringen. Alle 3 Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Morde an Frauen durch ihnen unbekannte Täter. Diese Verbrechen sind keine Ehrenmorde oder Beziehungstaten, sondern Femizide: Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind. Laura Backes und Margherita Bettoni zeigen in diesem aufrüttelnden Buch, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Als Familientragödien verharmlost, bleiben viele Frauenmorde verborgen und verdecken die patriarchalen Macht- und Gewaltmuster, die sich tief durch unsere Gesellschaft ziehen. Die beiden Journalistinnen haben mit Überlebenden gesprochen, Experten befragt, die Motive männlicher Gewalttäter untersucht und ihre grausamen Taten hier rekonstruiert. Ihre schockierende Analyse zeigt, dass Femizide uns alle angehen und warum wir jetzt handeln müssen.

By unknown author

Ohne Angst können wir nicht überleben. Doch woran liegt es, dass viele Frauen und Mädchen so viele Ängste haben? Und wie können sie damit umgehen und sie loswerden? Die Psychologin Barbara Voigt und die Ärztin und Journalistin Beate Wagner unternehmen anhand von Studien, Berichten von Betroffenen und Erkenntnissen aus Psychologie, Kultur, Gendermedizin und Biologie eine Reise in die Welt von Frauen und Mädchen mit Ängsten. Zum ersten Mal betrachten sie die Zusammenhänge zwischen sozialen, kulturellen und feministischen Aspekten von weiblicher Angst und erklären u.a. den Einfluss von Hormonen, Erziehung, Vorurteilen oder prekären Situationen wie Altersarmut. Ihr Buch bietet viele praktische Erkenntnisse, wie Ängste durch Selbsthilfe sowie mit medizinischer und therapeutischer Hilfe angenommen, gelindert oder überwunden werden können. „Sie taucht in der Stille auf, wenn du allein bist, oder mitten im Getümmel. Sie begleitet dich, wenn du Altes beschließt und Neues beginnst. Manchmal überrascht sie dich, obwohl du gerade eine gute Zeit hast: Angst hat viele Gesichter. Angst kann sich toll anfühlen oder der blanke Horror sein. Sie kann uns beflügeln und manchmal sogar unser (Über-)Leben sichern. Unser Buch wirft einen umfassenden Blick auf Ängste, seien es deine eigenen oder die deiner Mutter, Tochter oder Freundin. Es vermittelt eine Perspektive, die Angst als ein multifaktorielles Phänomen beschreibt. Angst hat nämlich viel weniger mit dir zu tun, als du vielleicht bisher gedacht hast. Das Wissen um die konkreten Zusammenhänge kann neuen Freiraum schaffen, um besser mit Ängsten klarzukommen. Wir haben das Buch für alle Frauen geschrieben, die mit alltäglichen oder krankhaften Ängsten zu tun haben und die sich einen neuen Umgang mit diesem Gefühl wünschen.“ Barbara Voigt & Beate Wagner

By Carolin Emcke

Ein starkes und inspirierendes Buch [...] Ein Buch wie ein offenes und nachdenkliches Gespräch.

By Ole Liebl

Wir kennen sie, die schweigenden Männer. Männer, die nicht über ihre Emotionen sprechen können oder sprechen wollen. Und wenn sie Gefühle zeigen, dann vor allem Wut oder Stolz, aber nur selten tiefe Trauer, ausgelassene Freude oder verletzliche Liebe. Auch nach über 100 Jahren des feministischen Kampfes wird die männliche Unfähigkeit, mit Gefühlen umzugehen, von Frauen und queeren Personen beklagt. Viele sind erschöpft von der einseitigen emotionalen Arbeit und leiden unter den Folgen. Doch auch die Männer zahlen einen hohen Preis für die Verkümmerung ihres Gefühlslebens: Ihre Einsamkeits- und Suizidraten sowie ihr Drogenkonsum liegen deutlich über dem Durchschnitt von Frauen.Dabei wird deutlich, dass Begriffe wie »das Patriarchat« zu grob sind, um die Komplexität des Themas zu erfassen. Was meinen wir eigentlich, wenn wir von Männlichkeit, Gefühlen oder emotionaler Arbeit reden? Fundiert und differenziert liefert Ole Liebl eine Analyse, die die Gemeinschaft aller Geschlechter im Blick behält.