Türen öffnet euch! In regelmässigen Abständen erscheint eine Neuausgabe des Kinderklassikers von Lewis Carroll. Unbestritten gehört das Werk "Alice im Wunderland" zur Weltliteratur und die fantastischen Abenteuer, die das entdeckungsfreudige Mädchen Alice bestehen muss, mag heute noch in den Bann ziehen. Keine Türe ist ein Hindernis für die neugierige Alice, die auf wundersame Weise ihre Gestalt ändern kann, um nach etlichen bestandenen Abenteuern in den paradiesischen Garten der Königin zu gelangen. Die vorliegende, sehr bibliophil gestaltete Ausgabe hält sich in der Übersetzung nahe am Original. Sprachlich auf hohem Niveau vermag die Übersetzung Carolls Sprachwitz ausgezeichnet wieder zu geben. Die Illustrationen von Robert Ingpen, der 1986 den renommierten Hans-Christian-Andersen-Preis für Illustration erhielt, helfen, die für heutige Kinder oft sehr fremde Welt nahe zu bringen. Z.B. wird das chaotische Krocket so witzig dargestellt, dass sich auch ein heutiges Kind über Text und Illustration amüsieren kann. Dennoch eignet sich das Buch eher zum Vorlesen, da sicher einiges erklärt werden muss. Ab 8 Jahren, *****, Elisabeth Tschudi-Moser.
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Alice im Wunderland
Türen öffnet euch! In regelmässigen Abständen erscheint eine Neuausgabe des Kinderklassikers von Lewis Carroll. Unbestritten gehört das Werk "Alice im Wunderland" zur Weltliteratur und die fantastischen Abenteuer, die das entdeckungsfreudige Mädchen Alice bestehen muss, mag heute noch in den Bann ziehen. Keine Türe ist ein Hindernis für die neugierige Alice, die auf wundersame Weise ihre Gestalt ändern kann, um nach etlichen bestandenen Abenteuern in den paradiesischen Garten der Königin zu gelangen. Die vorliegende, sehr bibliophil gestaltete Ausgabe hält sich in der Übersetzung nahe am Original. Sprachlich auf hohem Niveau vermag die Übersetzung Carolls Sprachwitz ausgezeichnet wieder zu geben. Die Illustrationen von Robert Ingpen, der 1986 den renommierten Hans-Christian-Andersen-Preis für Illustration erhielt, helfen, die für heutige Kinder oft sehr fremde Welt nahe zu bringen. Z.B. wird das chaotische Krocket so witzig dargestellt, dass sich auch ein heutiges Kind über Text und Illustration amüsieren kann. Dennoch eignet sich das Buch eher zum Vorlesen, da sicher einiges erklärt werden muss. Ab 8 Jahren, *****, Elisabeth Tschudi-Moser.
Popular Reviews(9)
Alice im Wunderland ist ein echter Klassiker, aber einer, auf den man sich bewusst einlassen muss. Die Geschichte fühlt sich stellenweise an wie ein surrealer Rausch, voller absurder Begegnungen und scheinbar zusammenhangloser Ereignisse. Genau darin liegt jedoch auch ihr Reiz, besonders wenn man das Ganze als Traum versteht. Der Schreibstil wirkt heute deutlich altbacken, was dem Alter des Buches geschuldet ist und nicht jedem leichtfallen dürfte. Wer jedoch Freude an skurriler Fantasie, Symbolik und ungewöhnlichen Bildern hat, wird belohnt. Ein zeitloses, eigenwilliges Werk, das man weniger "verschlingt" als erlebt und das bis heute nichts von seiner besonderen Wirkung verloren hat.
Ich war großer Fan der Filme und wollte dazu den Klassiker lesen. Allerdings weicht dieser sehr von den Filmen ab und ist generell sehr wirr zu lesen
Ich kannte immer nur die Tim Burton und Disney Filme, jetzt den Text dazu gelesen zu haben, war spannend. Und ingesamt hat es sehr viel Spaß gemacht: es ist eine trubelige Geschichte voller Fantasie und jedes der kleinen Kapitel hat seine eigene Magie. Es liest sich für mich wie ein Märchen. Und bleibt aber auch auf Märchen Ebene - es hat für mich nicht genug “Substanz” um ansatzweise a die 4 Sterne heranzukommen. Mir wurde auch bewusst, wie viel Popkultur von Alice’s Abenteuern beeinflusst ist, zum Beispiel Chihiros Reise ins Zauberland ist vielleicht die Studio Ghibli Version von Alice im Wunderland (Menschen, die zu Schweinen werden; dass alles ein Traum ist), Alice in Borderland (ich bin so eine Trulla das nicht früher verstanden zu haben; auch das Croquet Spiel am Ende von Staffel 1) und wahrscheinlich so vieles mehr. Ingesamt also sehr spaßig. Bei Literat werden wir kommende Woche über den eventuell problematischen Lewis Carroll reden und viel genereller über die Trennung oder nicht-Trennung von Vita und Werk. Eine für mich komplexe und sehr spannende Frage, ich freue mich!
ist ein Klassiker und wahrscheinlich sollte man auch noch die anderen Teile lesen, aber ich fand den Schreibstil sehr eigentümlich und Alice sollte auf jeden Fall in der Schule mehr aufpassen und eventuell mal zu nem Therapeuten gehen. :) Die Wortwechsel waren zwar schwer nachzuvollziehen und eigenartig, trotzdem durchdacht und schön vernetzt.
Ein ganz fantastischer Traum. Nichts ergibt Sinn und das ist wunderbar. Ein bisschen gehts auch ums Erwachsenwerden. Teilweise war es auch sehr brutal und nicht wirklich kindgerecht. Schnell zu lesen mit bildhafter Sprache.