Siegfried Lenz
Autor/in · 78 Bücher
Siegfried Lenz (1926–2014) war ein deutscher Schriftsteller und zählt zu den bedeutenden Autoren der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. Er studierte Philosophie, Anglistik und deutsche Literaturgeschichte und arbeitete anschließend als Feuilletonredakteur der „Welt“, bevor er als freier Schriftsteller tätig wurde. Zu seinen bekanntesten Werken gehören „So zärtlich war Suleyken“ (1955), „Deutschstunde“ (1968), „Heimatmuseum“ (1978) und „Schweigeminute“ (2008). In seinen Romanen und Erzählungen setzte er sich häufig mit gesellschaftlichen Fragen und der Aufarbeitung des Nationalsozialismus auseinander. „Deutschstunde“ über einen Polizisten, der im Nationalsozialismus das Malverbot eines Freundes überwacht, wurde international erfolgreich und vielfach verfilmt. Lenz erhielt unter anderem den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, den Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main, den Gerhart-Hauptmann-Preis und den Thomas-Mann-Preis.
