Ruth Weiss
Autor/in · 3 Bücher
Ruth Weiss wurde 1924 in Fürth als Kind jüdischer Eltern geboren und emigrierte 1936 mit ihrer Familie nach Südafrika. Dort arbeitete sie zunächst als Wirtschaftsjournalistin und berichtete später über die Entkolonialisierung und die Befreiungsbewegungen im südlichen Afrika. Wegen ihres Engagements gegen die Apartheid durfte sie ab 1966 nicht mehr in Südafrika leben. Als Journalistin arbeitete sie unter anderem in Sambia, Simbabwe, England und Deutschland; von 1975 bis 1978 leitete sie die Afrika-Redaktion der Deutschen Welle in Köln. Später schrieb sie Kinder- und Sachbücher sowie Romane, darunter „Meine Schwester Sara“. 2014 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, 2022 den OVID-Preis des PEN und 2023 den südafrikanischen National Order of the Companions of OR Tambo.
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