Rolf Hochhuth
Autor/in · 13 Bücher
Rolf Hochhuth (1931–2020) war ein deutscher Dramatiker, Schriftsteller und Essayist. Er arbeitete zunächst im Buchhandel und als Verlagslektor, bevor er mit seinem ersten Drama „Der Stellvertreter“ bekannt wurde. Das 1963 uraufgeführte Stück löste durch seine Auseinandersetzung mit der Rolle der katholischen Kirche im Zweiten Weltkrieg internationale Diskussionen aus. Hochhuth prägte maßgeblich das dokumentarische Theater und griff in seinen Dramen, Gedichten, Erzählungen und Essays wiederholt politisch und gesellschaftlich brisante Themen auf. Zu seinen bekannten Werken zählen „Soldaten“, „Eine Liebe in Deutschland“, „Juristen“ und „Alan Turing“. Er erhielt unter anderem den Geschwister-Scholl-Preis, den Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg und den Jacob-Grimm-Preis für Deutsche Sprache.
