Paul Ricoeur

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Paul Ricœur (1913–2005) war ein französischer Philosoph. Er lehrte unter anderem an der Sorbonne, an der Universität Paris-Nanterre und an der University of Chicago, wo er als Nachfolger von Paul Tillich tätig war. Zu seinen zentralen Werken zählen „Philosophie de la volonté“, „De l’interprétation“ und „La métaphore vive“. Ricœurs Denken wurde unter anderem von Phänomenologie, Psychoanalyse, Strukturalismus und Hermeneutik geprägt. Während seiner Kriegsgefangenschaft lernte er Deutsch und beschäftigte sich mit deutscher Philosophie. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Dante-Preis, den Karl-Jaspers-Preis und den Kyoto-Preis.

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