Michel Leiris

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Michel Leiris (1901–1990) war ein in Paris geborener Schriftsteller, Dichter, Essayist und Ethnologe. In den 1920er-Jahren schloss er sich zunächst dem Umfeld der Surrealisten um André Breton und später Georges Bataille an. Nach seinem Ethnologiestudium (1933–1938) arbeitete er bis 1971 am Musée de l’Homme. Zu seinen bedeutenden Werken zählen Phantom Afrika (1934), der Roman Aurora und die autobiografische vierbändige Reihe Die Spielregel. Leiris beschäftigte sich außerdem mit Jazz, Malerei, Stierkampf und Oper und gehörte zu den frühen Kritikern von Kolonialismus und Rassismus.

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