Maurice Merleau-Ponty
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Maurice Merleau-Ponty (1908–1961) war ein französischer Philosoph und Vertreter der Phänomenologie. Er studierte an der École Normale Supérieure und lehrte unter anderem in Lyon und an der Sorbonne, bevor er 1952 an das Collège de France in Paris berufen wurde. 1945 erschien sein Hauptwerk »Phänomenologie der Wahrnehmung«, in dem er die Bedeutung des Leibes für die menschliche Welterfahrung untersuchte. Gemeinsam mit Jean-Paul Sartre war er an der Redaktion der Zeitschrift »Les Temps modernes« beteiligt; 1955 schied er nach einem Zerwürfnis aus. Zu seinen weiteren wichtigen Schriften zählen »Das Auge und der Geist« und das posthum veröffentlichte »Das Sichtbare und das Unsichtbare«.
