Marie von Ebner-Eschenbach

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Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916), geborene Freiin und später Gräfin Dubský, war eine österreichische Schriftstellerin. Nach ihrer Heirat mit ihrem Cousin Moritz von Ebner-Eschenbach schrieb sie zunächst zahlreiche Dramen, ab 1876 vor allem Prosa. Mit den „Dorf- und Schlossgeschichten“ (1883) gelang ihr der literarische Durchbruch. Zu ihren bekanntesten Werken zählen „Lotti, die Uhrmacherin“ (1880) und „Das Gemeindekind“ (1881). Ihr Werk ist von psychologischem Scharfblick und sozialem Engagement geprägt. In ihren letzten Lebensjahrzehnten erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter als erste Frau einen Ehrendoktortitel der Universität Wien.

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