Julien Gracq

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Julien Gracq (1910–2007), geboren als Louis Poirier, war ein französischer Schriftsteller und Lehrer für Geographie. Sein Werk wurde von der deutschen Romantik, dem deutschen Idealismus und dem Surrealismus geprägt; zeitweise stand er André Breton nahe. Zu seinen bekanntesten Büchern zählen der Debütroman »Au château d’Argol« und »Das Ufer der Syrten«. Für den 1951 erschienenen Roman sollte er den Prix Goncourt erhalten, lehnte die Auszeichnung jedoch ab. In den 1960er-Jahren wandte er sich zunehmend Essays, autobiografischen Schriften und Literaturkritiken zu. Gracq gehörte zu den wenigen Autoren, deren Werk bereits zu Lebzeiten in die Bibliothèque de la Pléiade aufgenommen wurde.

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