Julia Kristeva

Autor/in · 19 Bücher

Julia Kristeva, 1941 in Bulgarien geboren, emigrierte 1965 nach Paris. Dort schloss sie sich der strukturalistischen Gruppe Tel Quel an und wurde zu deren theoretisch prägender Stimme. Mit ihrem ersten Buch, „La révolution du langage poétique“, einer Untersuchung von Symbolstrukturen, erlangte sie internationale Bekanntheit. Ab 1974 hatte sie einen Lehrstuhl an der Universität Paris VII inne. 1979 begann sie zudem eine Ausbildung und Tätigkeit als Psychoanalytikerin in der Tradition der Lacan-Schule. Als Sprachwissenschaftlerin, Literaturtheoretikerin und Psychoanalytikerin veröffentlichte sie einflussreiche Arbeiten über Sprache, Literatur und Psychoanalyse, darunter „Fremde sind wir uns selbst“. 2004 erhielt sie den Holberg-Preis, 2006 den Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken.

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