Juan Carlos Onetti

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Juan Carlos Onetti (1909–1994) war ein uruguayischer Schriftsteller. Er wurde in Montevideo geboren und starb in Madrid. 1932 veröffentlichte er seine erste Erzählung in der argentinischen Zeitung La Prensa; 1939 folgte sein erster Roman El pozo (deutsch: Der Schacht). Neben seiner literarischen Arbeit war er unter anderem für die Nachrichtenagentur Reuters tätig und leitete über viele Jahre die städtischen Bibliotheken von Montevideo. Zu seinem Werk zählen elf Romane, zahlreiche Erzählungen und zwei Artikelsammlungen. Mit La vida breve (1950; deutsch: Das kurze Leben) schuf er den fiktionalen Kosmos der Stadt Santa María, der in weiteren Werken wiederkehrt. Während der uruguayischen Diktatur wurde Onetti einige Monate inhaftiert; 1975 ging er ins Exil nach Madrid. Er erhielt zweimal den uruguayischen Nationalpreis für Literatur (1962 und 1985) sowie 1980 den Cervantes-Preis.

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