Ignazio Silone

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Ignazio Silone (eigentlich Secondo Tranquilli, 1900–1978) war ein italienischer Schriftsteller und Politiker. Er wurde in Pescina in den Abruzzen geboren und engagierte sich früh für die Rechte von Landarbeitern. 1921 gehörte er gemeinsam mit Antonio Gramsci und Amadeo Bordiga zu den Gründern der Kommunistischen Partei Italiens. Nach seiner Entfremdung vom Stalinismus wurde er 1931 aus der Partei ausgeschlossen. Im Exil begann er, Romane zu veröffentlichen, in denen er sich kritisch mit Faschismus, politischem Dogmatismus und sozialer Ungerechtigkeit auseinandersetzte. Ab 1950 widmete er sich vor allem der Literatur. Zu seinen Auszeichnungen zählen Ehrendoktorwürden der Universitäten Yale und Toulouse sowie der Gottfried-Keller-Preis (1973).

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