Edvard Munch

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Edvard Munch (1863–1944) war ein norwegischer Maler und einer der bedeutenden Vertreter des Symbolismus. Er wuchs in Kristiania, dem heutigen Oslo, als Sohn eines tief religiösen Militärarztes auf und verlor seine Mutter im Alter von fünf Jahren. Nach einer kurzen technischen Ausbildung begann er ein Kunststudium. Aufenthalte in Paris führten ihn dazu, sich vom Realismus abzuwenden und eine eigene symbolistische Bildsprache zu entwickeln. 1892 sorgte seine erste Ausstellung in Berlin für einen Skandal und wurde vorzeitig geschlossen. Mit dem „Lebensfries“, der 1902 in der Berliner Secession gezeigt wurde, fand Munch in Deutschland zahlreiche Sammler und Förderer. Später erhielt er öffentliche Aufträge und wurde auch als Porträtist bekannt. Er starb am 23. Januar 1944 in Ekely bei Oslo.

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