Ai Qing
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Ai Qing (1910–1996) war ein chinesischer Dichter und Künstler. Er begann 1928 ein Kunststudium in Hangzhou und lebte von 1929 bis 1932 in Paris, wo er sich mit moderner europäischer Lyrik, Philosophie und Malerei beschäftigte und seine ersten Gedichte schrieb. Nach seiner Rückkehr nach China wurde er als Mitglied der „Liga linker Maler“ wegen Subversion zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Später lebte er in den „Befreiten Gebieten“, wurde mit seiner Familie in den Nordosten Chinas verbannt und Ende der 1970er-Jahre rehabilitiert. Seine Gedichte sind vielfach von den politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen Chinas geprägt.
