Eine berührende, queere Fantasy-Geschichte über einen jungen Prinzen und seine innere Zerrissenheit. Der siebzehnjährige Etienne ist Thronerbe von Fuchsfels, dem größten Königreich des Nordens. Seit er denken kann, wird er auf Wortgefechte und Feldzüge vorbereitet, aber nicht auf die Schlacht, die er mit sich selbst führt. Der junge Prinz hegt Gefühle für den Bediensteten Noel, die seiner königlichen Pflicht, einen Erben zu zeugen, im Weg stehen. Deshalb fordert sein Vater, dass Etienne der Liebe entsagt. Aber wie verschließt man sein Herz, wenn man es längst verschenkt hat?
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Zwischen Herz und Thron
von Christin Thomas
Eine berührende, queere Fantasy-Geschichte über einen jungen Prinzen und seine innere Zerrissenheit. Der siebzehnjährige Etienne ist Thronerbe von Fuchsfels, dem größten Königreich des Nordens. Seit er denken kann, wird er auf Wortgefechte und Feldzüge vorbereitet, aber nicht auf die Schlacht, die er mit sich selbst führt. Der junge Prinz hegt Gefühle für den Bediensteten Noel, die seiner königlichen Pflicht, einen Erben zu zeugen, im Weg stehen. Deshalb fordert sein Vater, dass Etienne der Liebe entsagt. Aber wie verschließt man sein Herz, wenn man es längst verschenkt hat?
Aktuelle Rezensionen(1)
Mit dieser Geschichte habe ich für mich eine richtig tolle erwischt. Etienne habe ich von Beginn an in mein Herz geschlossen. Ich habe seinen Zwiespalt innerlich gefühlt und auch einige Tränen vergossen. Auch Pierre, seinen Lehrer, mochte ich von Herzen gern. Mir ging die Story richtig nahe. Der Spagat zwischen Pflichtgefühl und dem Herzen klappt hier nämlich gar nicht, denn mit Noel hat Etienne seine andere Hälfte gefunden und alles, was ihn voneinander trennt, bricht ihm das Herz und seine Seele. Aber was soll er tun, wenn er erstens sich selbst im Weg steht und zweitens und am wichtigsten, sein Vater vergessen hat, in ihn seinen Sohn zu sehen. Als Thronfolger hat er einen Erben zu zeugen. Es sind noch einige andere Worte gefallen, die sich in Etiennes Inneres gebrannt haben und es ihm umso schwerer macht, zu sich selbst zu stehen. Hier wird einem vor Augen geführt, was Worte alles anrichten können, aber auch welch wohltuende Wirkung sie haben können. Ich würde nicht direkt sagen, dass die Story ein Highlight war, aber auf alle Fälle eine absolute Herzensgeschichte.