3.5

Im Herzen des Imperiums (Teixcalaan, #1)

von Arkady Martine

Format:Softcover

Als Mahit Dzmare, die Botschafterin einer kleinen Raumstation, in der riesigen Hauptstadt des Teixcalaanlischen Imperiums ankommt, muss sie feststellen, dass ihr Vorgänger verstorben ist. Obwohl niemand darüber spricht, ist es ein offenes Geheimnis, dass der Botschafter keines natürlichen Todes gestorben ist. Mahit versucht, mehr über die genauen Umstände herauszufinden, doch das ist am politisch und sozial hochkomplexen Hof des Teixcalaanlischen Imperiums ein gefährliches Unterfangen. Und wenn sie nicht ihr eigenes Leben und das Schicksal ihrer Heimat gefährden will, muss sich Mahit jeden Schritt genauestens überlegen ...

Science Fiction & Fantasy
Softcover
Erschienen an: November 11, 2019

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.5(3 ratings)
JuliaRezension von Julia

Sapiosexuelle Science-Fiction: wenn Botschafterinnen mit Kulturreferentinnen auf Poesie-Wettstreits flirten, während am Rand der Galaxie unbekannte Raumschiffe lauern. Wenn darüber philosophiert wird wie Erinnerungen unsere Identität formen und ob wir noch wir selbst sind, wenn wir die Erinnerungen vorangegangener Personen in uns integrieren, während die Künstliche Intelligenz des Planeten Teixcalaan ein eigenes Bewusstsein zu entwickeln scheint. Wenn das Nachdenken über Worte, soziale Codes und Kultur zum literarischen Hintergrundrauschen einer Space Opera wird! Ein ganz wunderbar besonderer Roman, dessen originelles World-Building sowie seine sympathischen Figuren aufs Neue von der Innovationskraft des Genres zeugen. „Mahit kicherte in dich hinein. Es klang laut in dem Raum, obwohl immer noch der gedämpfte Lärm der Demonstration zu hören war. Sie setzte eine Miene imperialer Ungerührtheit auf, als hätte man sie in einer kompromittierenden Situation ertappt.“ „>>Wagen Sie es ja nicht… Ihr demagogischen Emporkömmlinge werdet nicht mehr alles bekommen, was ihr nur wollt. Auf den Straßen sind die Legionen unterwegs, und so wie bisher könnt ihr nicht mehr weitermachen. Ihr werdet euch jetzt Recht und Gesetz unterwerfen!<< Trotz ihrer Ängste fand Mahit die Szene beinahe lächerlich. Dieser engstirnige kleine Mann, so wütend darüber, dass er das bisschen Macht verlieren sollte, das er gerade gewonnen hatte.“ „[…] Mahit empfand dreierlei: zuerst einmal die eigene, mit Sehnsucht vermischte Wertschätzung, erwachsen aus der Kindheit, in der sie Teixcalaan geliebt hatte - Teixcalaan, das Imperium der Poet*innen, das alles erobernde, alles verschlingende Raubtier im Garten ihrer Fantasie. […]“

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