Empfehlungen basierend auf "Zwölf Wochen in Riad: Saudi-Arabien zwischen Diktatur und Aufbruch - Ein SPIEGEL-Buch - Mit zahlreichen farbigen Abbildungen"

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von Naomi Ryland

Die Berliner Startup-Gründerinnen Lisa Jaspers und Naomi Ryland sehnten sich nach neuen Wegen für ihren Berufsalltag: Wie können Normen wie Wachstum um jeden Preis, Wettbewerb, Druck, Konkurrenz und Aggressivität gebrochen werden? Wie kann angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen in Zeiten der digitalen Transformation und desillusionierter Arbeitnehmer*innen ein Kulturwandel in Firmen gelingen? Sie fanden sieben Unternehmerinnen, die Themen wie Führung und Leadership, Personal- und Organisationsentwicklung, Innovation und Fundraising anders angehen und damit erfolgreich sind. Die Frauen stellen konventionelle Business-Wahrheiten auf den Kopf und machen Lust auf eine Revolution in der Arbeitswelt - für alle. Ein horizonterweiterndes, mit vielen persönlichen Erfahrungen angereichertes Buch und ein wegweisendes Manifest für die Wirtschaftswelt von morgen.

von Jana Crämer

"Ein inspirierendes und ermutigendes Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Es erinnert uns daran, dass es okay ist, anders zu sein, und dass wir alle das Recht haben, unser eigenes Glück zu finden."

von Natalie Amiri

Die Autorin leitete von 2007 bis 2020 das Teheran-Büro der ARD und ist ein bekanntes Gesicht auf deutschen Bildschirmen. Als Deutsch-Iranerin in München aufgewachsen, lebt sie schon immer in 2 Kulturen und verfügt gleichzeitig über den Blick von aussen und innen.Egal, worum es geht: Um Bildung, Wirtschaft, Familie, soziale Medien, den Atomstreit, Israel, Jugendarbeitslosigkeit oder den neuerlich starken Einfluss Chinas - die Menschen dort mit ihren Bedürfnissen, dem Wunsch nach Normalität und Frieden sind den Gottesstaat, seine Machtinstrumente (Revolutionsgarde, gesteuerte Korruption, Wächterrat, Bürgermilizen, Denunziation usw.) aber auch die ständigen Sanktionen leid. Sie sehnen sich nach Freiheit, internationaler Anerkennung und Menschenwürde. (2)

von Tahsim Durgun

»Dieses Buch hilft mir, meine Mutter besser zu verstehen, und dir, Deutschland besser zu verstehen.« Noch bevor Tahsim Durgun die Grundschule abschließt, muss er für seine Mutter die Abschiebebescheide entziffern, begleitet sie als Dolmetscher zu intimen Arztbesuchen und verliest Aldi-Kataloge am Fliesentisch. So wie Tahsim geht es vielen jungen Menschen mit Migrationsgeschichte, die früh Verantwortung für ihre Eltern übernehmen und gleichzeitig einen Platz finden müssen in einem oft feindseligen Land.  Schreiben sie die besten Noten, bekommen sie trotzdem nur eine Hauptschulempfehlung. Fahren ihre Mitschüler*innen in den Urlaub nach Thailand, dürfen sie Deutschland nicht verlassen, weil sie kein gültiges Reisedokument besitzen. Hilflosigkeit, Angst und Überforderung sind ihre stetigen Begleiter, Einfallsreichtum und Empathie ihr Handwerkszeug. Mit messerscharfer Intelligenz, poetischer Sprachgewalt und zynischem Humor: Internet-Star Tahsim Durgun reflektiert die Lebenswirklichkeit der postmigrantischen Gesellschaft. Vor dem Hintergrund seiner eigenen Lebensgeschichte in einer kurdisch-deutschen Familie rechnet Tahsim ab mit der deutschen Bürokratie und zeigt gleichzeitig tiefen Respekt für seine Mutter und ihre Errungenschaften, die für die deutsche Gesellschaft immer unsichtbar bleiben werden.

von Paris Hilton

Die Wahrheit hinter der glamourösen Fassade: In Paris: Mein Leben erzählt Paris Hilton von ihrem ADHS, überholten Erziehungsmethoden, Gewalt und Emanzipation. Bekannt wurde Paris als Erbin des Hilton-Hotelimperiums, aber sie veredelte ihren Ruhm und ihr Vermögen, indem sie DAS It-Girl der Nullerjahre wurde. In einer Zeit, die vom Aufkommen der 24-stündigen Nachrichtenbeschallung und erster früher Promi-Blogs geprägt war, lernte sie ihre Personenmarke einzusetzen, um geschäftlich Erfolg zu haben. Während ihr als permanentem Gegenstand der Boulevardkultur vorgeworfen wurde, sie sei "berühmt dafür, berühmt zu sein", zog sie mit Beharrlichkeit, Unternehmergeist und Entschlossenheit ihr eigenes kleines Medienimperium hoch und mauserte sich zu einer wahrhaft modernen und weltweit beliebten Ikone. Jetzt endlich zieht Paris Hilton mit Mut, Ehrlichkeit und jeder Menge Humor Bilanz, ergänzt die fehlenden Puzzlestücke und teilt ihre Geschichte mit der Welt. Indem sie die Rolle von ihrer Urheberin, die Marke von ihrer Botschafterin trennt, räumt sie auf mit allem, was wir über sie zu wissen dachten. Sie nimmt uns mit in eine privilegierte Kindheit, die sie durch das Brennglas eines undiagnostizierten ADHS erlebte. Ihre Rebellion als Teenagerin führte zu einer panischen und gefährlichen Reaktion ihrer Eltern: Weil man sie glauben machte, dass sie nur so das Leben ihrer Tochter retten könnten, ließen Paris' Mutter und Vater sie kidnappen und in mehrere 'Internate für emotionales Wachstum' sperren, in denen sie fast zwei Jahre lang verbalen, körperlichen und sexuellen Missbrauch erlitt. Inmitten jener Hölle, die wir heute unter dem Namen 'Problemkind-Industrie' kennen, erschuf Paris eine schöne innere Welt, in der die Hässlichkeit ihrer Umgebung sie nicht erreichte. Als sie endlich wieder freikam, vertraute sie niemandem mehr außer sich selbst und verwandelte ihre Fantasiewelt in eine milliardenschwere Realität.  Indem das Buch auch von ihrer riskanten Reise durch die männliche Tyrannei der Ära vor #MeToo mit genau dem richtigen Quäntchen Frechheit berichtet, spürt Paris: Mein Leben der Entwicklung der Promi-Kultur bis in die Gegenwart nach. Wir erleben Momente wieder, die uns allen in Erinnerung geblieben sind, und begegnen vielen bekannten Namen. Doch am allerwichtigsten: Paris zeigt uns ihren Weg zum Frieden, während sie uns herausfordert, unsere eigene Rolle in ihrer (und unserer) Geschichte zu hinterfragen. Erbin, Partyluder, Problemkind, Selfie-Produzentin, Model, Reality-Star, Eigenkreation: So lauten die Labels, die andere Paris Hilton angeheftet haben. Gründerin, Unternehmerin, Popkultur-Schaffende, Innovatorin, Überlebende, Aktivistin, Tochter, Schwester, Ehefrau, Mutter: Das sind die Rollen, die Paris als vollends erwachsene Frau für sich annimmt.

von Sara Nuru

Mit dem Kauf dieses Buches spendest Du 1€ an nuruWomen e.V.!Als Sara Nuru mit 19 Jahren als erste dunkelhäutige Kandidatin die Castingshow »Germany's Next Topmodel« gewinnt, steht sie plötzlich im Scheinwerferlicht, es folgen Jobangebote und Reisen um die Welt. Sara ist dankbar für die Chancen und den Erfolg, doch nach einigen Jahren beginnt die Tochter äthiopischer Einwanderer ihren Weg zu hinterfragen. Die Suche nach ihren Wurzeln führt sie immer wieder nach Äthiopien, wo sie als Botschafterin für »Menschen für Menschen« tätig ist. Durch die Gespräche mit den vielen starken Frauen dort findet auch Sara den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen und sich von den Erwartungen anderer zu befreien. Schließlich gründet sie mit ihrer Schwester Sali ein Social Business, nuruCoffee, und einen Verein, nuruWomen. Mit Mikrokrediten ermöglichen sie äthiopischen Frauen ein selbstbestimmtes Leben, eröffnen im Land ihrer Familie neue Perspektiven und können so etwas von dem zurückgeben, das ihre Eltern ihnen in der neuen Heimat Deutschland ermöglicht haben.Ausstattung: mit farbigem Bildteil

von Isabel Schayani

Safi schleppt sich im Winter zu Fuß über die Balkanroute. Ruhi fliegt von Teheran zunächst nach Italien. Omid will nach Deutschland und landet dann doch in Calais. Melika steckt in Moria fest. Und Olena hat als Ukrainerin beinahe freie Fahrt.Die preisgekrönte Journalistin Isabel Schayani berichtet von fünf verschlungenen Wegen Richtung Deutschland und gewährt uns tiefe Einblicke in das prekäre Leben im Niemandsland zwischen den Grenzen und in den Grauzonen des Asylrechts. im Vordergrund ihres Augen öffnenden Buches steht die große, drängende Frage, wie wir Flucht und Migration menschlicher organisieren können.Viele Fluchtrouten durch den Vorderen Orient und Afrika haben Deutschland zum Ziel. Hier soll es Freiheit geben, Schulunterricht und medizinische Versorgung gratis, und Frauen dürfen Sport treiben: Für Menschen, die um ihr Leben rennen oder vor Verelendung fliehen, ist das ein großes Versprechen. Sie lassen ihr vertrautes Leben meist erstaunlich uninformiert hinter sich, mit Kind und ohne Kreditkarte, im freien Fall in eine bessere Zukunft. Isabel Schayani hat fünf Geflüchtete auf ihren Wegen teils über mehrere Jahre immer wieder getroffen. Sie lässt uns die Schikanen der Schlepper, illegale Reisebüros, Grenzen, Registrierungen, Lager, Anträge und Internierungen aus der Perspektive der Heimatlosen erleben. Im Gespräch mit Verantwortlichen, Experten – und mit den fünf Geflüchteten selbst – sucht sie nach Antworten auf die große Frage: Wie können wir Flucht und Migration menschlicher organisieren?

von Malala Yousafzai

Nach dem Attentat der Taliban auf ihr Leben geriet Malala plötzlich ins Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit. Aber fern der Kameras und Menschenmengen brauchte sie Jahre, um ihren Platz zu finden. In Finding My Way nimmt Malala ihre Leser*innen erstmals mit in die Welt hinter den Schlagzeilen – in einem zutiefst verletzlichen und überraschenden Memoir voller Authentizität, Humor und Zärtlichkeit. Ihr Buch gibt einen intimen Einblick in das Leben einer jungen Frau, die ihr Schicksal selbst bestimmt. Es ist ein zutiefst persönliches Zeugnis der Kraft, die es braucht, ohne Zugeständnisse man selbst zu sein.

von Katharina Kakar

Im Dezember 2012 wird eine 23-jährige Studentin in einem Bus in Delhi zum Opfer einer Gruppenvergewaltigung. Ihr Tod kurz darauf löst wochenlange Proteste in Indien aus. Katharina Kakars bewegendes Buch erschließt uns die Lebensrealität der Frauen auf dem Subkontinent, die millionenfaches Unrecht erleiden, aber häufig auch unvorstellbaren Mut aufbringen, um sich zu wehren. Dabei kennt die Gewalt viele Gestalten: Ehrenmorde und häusliche Gewalt, Mitgiftmorde und Vergewaltigungen, die Abtreibung weiblicher Föten und die Tötung kleiner Mädchen sind in Indien an der Tagesordnung. Sucht man nach den Gründen, begegnet man zwei gleichermaßen erdrückenden Realitäten: den patriarchalen Strukturen in den höheren Kasten und dem ökonomischen Überlebenskampf der unteren Schichten. Katharina Kakar zeichnet ein vielfältiges Bild der Welt indischer Frauen, die Lichtseiten eingeschlossen: So ist der berufliche Weg von gut ausgebildeten Frauen in Indien oft leichter als vielerorts im Westen. Die Heldinnen dieses Buches aber sind die Frauen, die sich findig und furchtlos gegen das Unrecht stellen.

von Mathilde Schwabeneder

Über viele Jahrzehnte war die Bekämpfung des organisierten Verbrechens in Italien von Männern dominiert. Doch seit den 1970ern hat eine neue Generation von Frauen begonnen, gegen die Mafia Widerstand zu leisten.So vertraute Piera Aiello, Augenzeugin bei der Ermordung ihres Mannes, ihr Wissen den Staatsanwälten an und engagiert sich bis heute als Parlamentarierin für einen besseren Schutz der Kronzeugen. Fotografin Letizia Battaglia dokumentiert als Chronistin der Mafia ihre Taten, wie etwa die Ermordung des Bruders des heutigen Staatspräsidenten. Die Journalistin Allessia Candito, mehrfach durch die kalabrische Mafia bedroht, deckt die Verbindungen zwischen Kirche und Mafia auf. Und Laura Garavini setzt mit ihrer Gründung einer Anti-Mafia-Bewegung in Deutschland den Kampf gegen die Mafia auch im deutschsprachigen Raum fort. Mathilde Schwabeneders Porträt dieser Frauenzeichnet ein verstörendes und eindrucksvolles Bild eines Kampfes gegen eine Macht, bei dem ein Sieg aussichtslos scheint – trotzdem kämpfen diese Frauen weiter.