Empfehlungen basierend auf "Zu verkaufen: Mariana, 15 Jahre: Mein Kampf gegen den Mädchenhandel"

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von Victoria Müller

Drastische Aktionen sind die Treiber jeder Veränderung, weiß Victoria Müller. Mit 10 Jahren demonstrierte sie zum ersten Mal, mit 14 machte sie auf einer Anti-Nazi-Demo mit einem Polizeiknüppel Bekanntschaft. Heute evakuiert sie Tiere aus dem ukrainischen Kriegsgebiet und tritt leidenschaftlich und streitbar für Gleichberechtigung ein.In ihrem Buch erzählt Victoria Müller von ihren Erfahrungen als Aktivistin, bei denen sie mehrmals an die Grenzen des Erlaubten stieß. Anhand geschichtlicher Beispiele wie der Frauen- und Bürgerrechtsbewegungen belegt sie die bedeutende Rolle radikaler Proteste und ermutigt dazu, Widerstand zu leisten. Denn gesellschaftlicher Wandel entsteht nicht isoliert, sondern braucht Engagement. Ein Manifest für alle, die sich für eine bessere Zukunft einsetzen wollen.

von Alexandra Popp

"Alexandra Popps Autobiografie ist eine fesselnde Reise voller Entschlossenheit und Leidenschaft. Ihre ehrlichen Erzählungen und lebendigen Erfahrungen machen sie zu einer inspirierenden Lektüre."

von Mirijam Trunk

Insiderwissen für Berufseinsteigerinnen: Was die Chancengleichheit am Arbeitsplatz verhindert und wie man sich dennoch seinen Platz erkämpftKarrieren von Frauen werden aus vielfältigen Gründen ausgebremst, schon die ersten fünf Jahre im Beruf sind entscheidend. Mirijam Trunk, eine der jüngsten Führungskräfte Deutschlands, zeigt, welche Fallen zu umgehen sind. Wie man systemgemachte Hürden überwindet, eingeübte Verhaltensweisen herausfordert und Netzwerkstrukturen für sich nutzt, um im Job zum verdienten Erfolg zu gelangen. Mit Einsichten von Tijen Onaran, Lou Dellert, Fränzi Kühne, Tessa Ganserer, Alice Hasters, Sigrid Nikutta u.a.

von Franziska Grillmeier

VOM LEBEN UND STERBEN AN DEN RÄNDERN EUROPAS – AUFZEICHNUNGEN EINER JUNGEN JOURNALISTIN Franziska Grillmeiers Aufzeichnungen erzählen detailliertund mit großem Einfühlungsvermögen vom Alltag an Europas Grenzen und vergegenwärtigen die systematischen Rechtsbrüche, die dort tagtäglich begangen werden. Ein genauso bewegender wie erschütternder Bericht über jene, deren Ausgrenzung nach ihrer Ankunft in Europa kein Ende nimmt, und über die unmenschliche Realität an den Rändern der Europäischen Union. Die Journalistin Franziska Grillmeier ist 2018 auf die griechische Insel Lesvos gezogen, wo sich zwischenzeitlich das größte Fluchtlager Europas befand. In ihrem Buch nimmt sie auch die Momente zwischen den Schlagzeilen in den Blick, taucht tief in die Lebenswirklichkeit der geflüchteten Menschen ein und zeigt, wie sie sich nach ihrer Ankunft in Europa erneuten Traumatisierungen widersetzen müssen. Grillmeier bewegt sich in Moria, in der Hafenstadt, im Norden der Insel und reist an weitere europäische Grenzorte, an denen die Systematik der Ausgrenzung ähnlich funktioniert. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Geflüchteten selbst, die in zahllosen Gesprächen zu Wort kommen und deren Lebenswege erzählt werden. Die Autorin zeigt, was das Lagerleben mit einem Menschen macht – und reflektiert zugleich, wie das Inselleben auf sie selbst zurückwirkt: Während Grillmeier als Beobachterin aus freien Stücken kommen und gehen kann, endet dort für die Geflüchteten die Erzählung des offenen Europas. Auch die Kriminalisierung der humanitären Hilfe, der Abbau der Pressefreiheit, die Überlastung der Inselbewohner:innen und der Zynismus der Politik in Brüssel und Athen spielen eine zentrale Rolle. So zeichnet Grillmeier durch ihre stillen, doch eindringlichen Begegnungen ein erschütterndes Bild der Menschenrechtsverletzungen an den Rändern der Europäischen Union. Franziska Grillmeier berichtet hautnah aus der Lebenswirklichkeit der Geflüchteten an Europas Außengrenzen: 2018 zog sie selbst auf die Insel Lesbos Eine genauso berührende wie schonungslose Reportage über das Schicksal der Namenlosen an den Rändern Europas Franziska Grillmeier war Mitglied des Recherchekollektivs zur Sendung "Das neue Moria" für das "ZDF Magazin Royale" Für alle Leser:innen von Navid Kermani "Entlang den Gräben"

von Gianni Jovanovic

Gianni Jovanovic, geboren 1978, ist Unternehmer, Aktivist und Performer. Er ist der Sohn einer Roma-Familie und seine Biographie ist geprägt von grausamen Diskriminierungs- und Rassismus-Erfahrungen. Als er 14 Jahre alt war, arrangierten seine Eltern eine Hochzeit mit einem gleichaltrigen Mädchen. Kurze Zeit später wurden die Beiden Eltern eines Sohnes und einer Tochter. Doch mit Mitte 20 bekannte sich Gianni Jovanovic zu seiner Homosexualität und brach zumindest zeitweise mit seiner Familie. Inzwischen ist er zweifacher Großvater und seit fast 17 Jahren glücklich mit einem Mann verheiratet. Er gilt als eine der lautesten Stimmen der Rom*nja und Sinti*zze-Community. Außerdem kämpft er innerhalb der LGBTQI+-Community für die Rechte von Schwarzen Menschen und People of Colour. Er sagt: „Wir sind die Kinderder kleinen Mehrheiten. Unsere Stimmen müssen in der Gesellschaft gehört werden.“Mehr über Gianni Jovanovic: www.gianni-jovanovic.deInstagram: @giannijovanovic78Facebook: @giannijohannesjovanovic Oyindamola Alashe, geboren 1978, ist Journalistin. Zur ihren Schwerpunktthemen gehören Bildung, Inklusion, Gesundheit und Familie. Die alleinerziehende Mutter organisiert seit Jahren antirassistische Projekte und unterstützt Aktivist*innen der LGBTQI+-Community. Mit Gianni Jovanovic verbindet sie eine innige Freundschaft.Oyindamola Alashe ist in den USA geboren. Sie ist im Ruhrgebiet und in Köln aufgewachsen. Außerdem lebte sie in Paris (Frankreich) und Yaoundé (Kamerun). Heute sagt die Schwarze Frau über sich selbst: „In Deutschland war es lange eine Überlebensstrategie, mich anzupassen. Aber ich will kein angepasstes Leben.“

von Mireille Ngosso

geboren 1976 in Budapest, Ungarn, ist österreichische Nationalratsabgeordnete, Politikwissenschaftlerin und langjährige politische Aktivistin. Vor ihrem Einstieg in die Politik war sie 15 Jahre lang in zivilgesellschaftlichen Organisationen engagiert. Ihre Schwerpunkte liegen in der Integrations- und Diversitätspolitik und den Frauen- und Menschenrechten.

von Christine Knödler

25 Jugendliche im Kampf für eine bessere WeltNicht erst seit Greta Thunberg kämpfen junge Menschen auf der ganzen Welt gegen Klimawandel und Diskriminierung. Im 19. Jahrhundert entwickelt der blinde elfjährige Louis Braille eine Punkteschrift, die später zur internationalen Blindenschrift wird. Kelvin Doe ist ebenfalls elf, als er auf seinem Heimweg von der Schule in Sierra Leone Elektroschrott sammelt, Neues aus Altem schafft und seine Gemeinde mit Radios und Strom versorgt. Elf Jahre alt ist auch Malala Yousafzai, als sie über die Unterdrückung von Mädchen in Pakistan bloggt. Rund um den Globus mischen sich Jugendliche ein und bewirken wegweisende Veränderungen. Ein hoffnungsvolles Plädoyer für mehr Mut und Entschlossenheit, um die Welt zu verändern und Großes zu bewirken.

von Barbara Achermann

Dieses Buch erzählt die Erfolgsgeschichte eines afrikanischen Landes, in dem vor knapp einem Vierteljahrhundert noch ein grausamer Krieg tobte – eine Erfolgsgeschichte, die Ruandas Frauen schrieben. Noch vor zwei Jahrzehnten durften sie weder ein Bankkonto eröffnen noch in der Öffentlichkeit sprechen. Heute hat das Land mehr Frauen im Parlament als jedes andere auf der Welt, und über die Hälfte der Unternehmen sind in Frauenhand. Ohne diese Express-Emanzipation wäre das rasante Wirtschaftswachstum Ruandas nicht möglich gewesen. Die wirtschaftliche Entwicklung ist eindrucksvoll, doch noch eindrücklicher sind die Menschen, die dahinter stehen. Das Buch wirft einen neuen Blick auf den afrikanischen Kontinent, der für uns in Europa immer größere Bedeutung gewinnt.

von Angélique Beldner

Es sind die stereotypen Darstellungen Schwarzer Menschen in Kinderbüchern. Die Menschen, die ihr ungeniert in die Haare fassten. Die gut gemeinten Ratschläge, sich anzupassen. Rassismus hat viele Gesichter. Angélique Beldner begegnete ihnen im Lauf ihres Lebens immer wieder: bei der Jobsuche, beim Arztbesuch, auf offener Strasse, in der Familie und bei Unbekannten. Als Angélique Beldner 1976 geboren wird, können sich viele Menschen nicht vorstellen, dass Rassismus auch in der Schweiz existiert. Für sie ist Rassismus das, was der Kolonialismus angerichtet hat oder was Schwarze Menschen in Südafrika während der Apartheid erleben. Doch er ist da, und Betroffene spüren ihn täglich in unterschiedlichsten Formen. Im Blick zurück auf ihre eigene Lebensgeschichte untersucht die Autorin, wie sich die Wahrnehmung von Rassismus in der Schweiz und der Umgang damit seit den 1970er-Jahren verändert hat. Von den «Überfremdungsinitiativen» über die Einführung der Rassismusstrafnorm bis Black Lives Matter folgen wir einem langsamen Erwachen der Schweizer Gesellschaft. Und einer Frau, die ihre Stimme findet.

von Mo Asumang

Wie fühlt sich Fremdenhass auf der eigenen Haut an? Die afrodeutsche TV-Moderatorin Mo Asumang wagt ein spektakuläres und einzigartiges journalistisches Experiment. Mutig und entschlossen sucht sie die offene Konfrontation mit rechten Hasspredigern – unter 3000 Neonazis auf dem Alex, bei einem rechten Star-Anwalt, unter braunen Esoterikern, auf einer Neonazi-Dating-Plattform, ja sogar bei Anhängern des Ku-Klux-Klan in den USA. Sie begegnet Menschen, die sie hassen – und entlarvt sie dadurch. Und sie begibt sich auf die Suche nach den »echten Ariern« . »Manche würden, was ich erfahren habe, Rassismus nennen, manche sagen Fremdenfeindlichkeit, und das wird es immer geben, viele erkennen es wieder als eine Form des Mobbing. Doch egal, wie man dazu sagt, es wird verübt von Menschen, die einen aus den unterschiedlichsten Beweggründen heraus klein machen, die einem das Selbstbewusstsein rauben wollen oder sogar das Leben. Aber es gibt Gegenmittel. Die Beobachtungen, die der Leser in meinem Buch machen kann, sollen zeigen, wie man langsam lernt, die Kampfstrategien der Rassisten umzudrehen, ohne jedoch selbst diesem Hass zu verfallen.« Ein bestürzender Blick in die rechte Szene und ein Mut machendes und mitreißendes Beispiel, die eigene Angst zu überwinden und sich zur Wehr zu setzen.