4.3

Young Mungo

von Douglas Stuart

Format:Hardcover

From Booker-prizewinner Douglas Stuart An Extraordinary, Page-turning Second Novel, A Vivid Portrayal Of Working-class Life And A Highly Suspenseful Story Of The Dangerous First Love Of Two Young Men: Mungo And James. Born Under Different Stars, Protestant Mungo And Catholic James Live In The Hyper-masculine And Violently Sectarian World Of Glasgow's Housing Estates. They Should Be Sworn Enemies If They're To Be Seen As Men At All, And Yet They Become Best Friends As They Find A Sanctuary In The Pigeon Dovecote That James Has Built For His Prize Racing Birds. As They Find Themselves Falling In Love, They Dream Of Escaping The Grey City, And Mungo Works Especially Hard To Hide His True Self From All Those Around Him, Especially From His Elder Brother Hamish, A Local Gang Leader With A Brutal Reputation To Uphold. But The Threat Of Discovery Is Constant And The Punishment Unspeakable. When Mungo's Mother Sends Him On A Fishing Trip To A Loch In Western Scotland With Two Strange Men Whose Drunken Banter Belies Murky Pasts, He Will Need To Summon All His Inner Strength And Courage To Get Back To A Place Of Safety, A Place Where He And James Might Still Have A Future. Imbuing The Everyday World Of Its Characters With Rich Lyricism And Giving Full Voice To People Rarely Acknowledged In Literary Fiction, Douglas Stuart's Young Mungo Is A Gripping And Revealing Story About The Bounds Of Masculinity, The Push And Pull Of Family, The Violence Faced By So Many Queer People, And The Dangers Of Loving Someone Too Much.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
400 SeitenHardcover
Erschienen an: 2022

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Aktuelle Rezensionen(13)

4.3(76 ratings)
ElisaRezension von Elisa

Einfach toll!

FrancescaRezension von Francesca

2,5⭐️ Das hat leider gar nicht für mich funktioniert. Die erste Hälfte des Buches war total schleppend, weil kaum was passiert ist. Dann war es nur noch Trauma nach Trauma und total brutal und schrecklich und einfach ein bisschen too much für mich. Ich mochte leider gar keinen der Figuren und leider auch die Story so gar nicht. Das Buch ist bestimmt nicht schlecht, aber für mich hat es halt einfach nicht gepasst.

Jan BöingRezension von Jan Böing

In „Young Mungo“ erzählt Douglas Stuart in achtundzwanzig szenischen Kapiteln einen kurzen Ausschnitt der Adoleszenz des glasweger Jungen Mungo Hamilton. Ebenso abrupt, wie der Roman an einem Scheitelpunkt der erzählten Zeit einsetzt, verweigert der Text am Ende Mungo im Erwachsenwerden, einen eindeutigen Weg gehen zu lassen. Mungos Mutter, Maureen "Mo-Maw" Buchanan, schickt ihn mit zwei Männern, welche sie bei einem Treffen mit den Anonymen Alkoholikern kennenlernte, zum Angeln am schottischen Loch - dem vaterlosen Mungo fehle es an solcher Männlichkeit. Der Leserin werden einerseits die Ereignisse im Viertel des strukturschwachen glasweger East Ends geschildert, die „Mo-Maw“ veranlassten, Mungo das erste Mal verreisen zu lassen, während sich im zweiten Zeitstrang kalt, nass, mit Ravioli und Bier, das gemeinsame Camping mit „Gallowgate“ und „Sankt Christopher“ entfaltet. Innerhalb der geschilderten Nahbeziehungen – auch zu seinen älteren Geschwistern Hamish „Ha-Ha“ Hamilton und Jodie Hamilton sowie dem Nachbarsjungen James Jamieson – spiegelt sich allerdings mehr als ein individuelles Schicksal. „Young Mungo“ ist eine schonungslose Darstellung heteropatriarchaler, Klassen- sowie religiös motivierter Gewalt, welche materiell und körperlich manifestierte Grenzen zwischen Universität und Imbiss am Kreisverkehr, zwischen protestantischen und katholischen Banden sowie Sexualitäten und Geschlechtern aufrechterhält. Douglas Stuart zeigt insbesondere den mit der Herrschaftsposition verbundenen Lustgewinn als Produkt der „repressiven Begehrensmaschine“ des Kapitalismus und erkundet dabei die These, dass anti-homosexuelle Aggression und Phobie auch der Verdrängung von Homosexualität selbst entspringen (vgl. Hocquenghem 2019, 33). Mungo zeigt uns jedoch, dass queerer Widerstand nicht erst im Coming-out oder einer standfesten Identität, sondern mit der Flucht beginnt. Seine homophobe Umgebung zwingt ihn beständig, vorsichtig zu sein, wem gegenüber er sich entäußert. Entgegen des schlechten Rufs der Flucht als Versuch „sich der Verantwortung zu entziehen“ (Därmann 2021, 40), beleuchtet Stuart den schöpferisch-politischen Moment des Rückzugs in ein Versteck (<i>closet</i>; vgl. Sedgwick 2008). Diese findet Mungo in der Wohnung des aufgrund seiner Homosexualität ausgeschlossenen Nachbarn Mr. Calhoun, im Taubenschlag seines Freundes James oder in der Vorstellung des Küstendorfs Ardnamurchan. Auch wenn queeres Leben in homophoben Realitäten häufig erst in der Flucht möglich wird, erzählt „Young Mungo“ bei all seiner Härte von der Kraft fürsorglicher Praktiken im Kleinen, in der Nähe und im Versteck. Verweise: Guy Hocquenghem (2019): <i>Das homosexuelle Begehren</i>, Hamburg Iris Därmann (2021): <i>Widerstände</i>, Berlin Eve Kosofsky Sedgwick (2008): <i>Epistemology of the Closet</i>, California/London

anastasiaRezension von anastasia

Ein sehr emotionales Buch, was mich sehr mitgenommen hat. Douglas Stuart scheut sich nicht, grausame und unangenehme Momente direkt, ohne Mitleid und Zurückhaltung zu erzählen.

Marleen Rezension von Marleen

Schrecklich und zugleich unglaublich berührend.

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