Empfehlungen basierend auf "Wo die Spuren aufhören"

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von Louise Penny

Weihnachten steht vor der Tür, und in Québec bedeutet das funkelnde Lichter, verschneite Landschaften und trautes Beisammensein vor knisternden Kaminen. Doch für Chief Inspector Armand Gamache liegt diesmal ein Schatten über der besinnlichen Jahreszeit. Sein Rivale Sylvain Francoeur hat bei der Sûreté du Québec in Montréal ordentlich ausgemistet. Das Resultat: Die berühmte Mordkommission ist nur mehr ein Haufen von Taugenichtsen und Faulenzern. Auch Gamaches Stellvertreter und Vertrauter Jean-Guy Beauvoir ist versetzt worden. Seit Monaten haben die beiden kein Wort miteinander gesprochen. Eine Nachricht von Myrna Landers, der Besitzerin der Buchhandlung in Three Pines, bietet Gamache den idealen Vorwand, der Stadt eine Weile zu entfliehen. Sie macht sich Sorgen, weil eine alte Freundin nicht wie versprochen bei ihrem Weihnachtsfest aufgetaucht ist. Was keiner wissen soll: Es handelt sich um eine ehemalige Berühmtheit, die sich vor der Öffentlichkeit versteckt. Als Gamache in Three Pines die Ermittlungen aufnimmt, spitzt sich in Montréal die Lage zu. Francoeur bastelt an einem von langer Hand geschmiedeten Plan, der Gamache zum Rücktritt zwingen soll. Und während der mit den paar wenigen loyalen Kollegen in Three Pines untertaucht, kommt es ausgerechnet dort zum Showdown.

von Louise Penny

Armand Gamache ist nicht mehr bei der Mord­kommission, sondern leitet die Akademie der Sûreté du Québec. Als Chief Superintendent will er die angehenden Agents an der Akademie Moral und Mitgefühl lehren. Denn seit Jahren schon bringt die Polizeischule erschreckend viele brutale und korrupte Beamte hervor. Gleich mit seinen ersten Personalentscheidungen stößt Gamache jedoch auf Unverständnis: Warum lässt er den korrupten ehemaligen Leiter der Akademie, Serge Leduc, weiterhin dort unterrichten? Und was sieht er in der ruppigen, am ganzen Körper tätowierten Bewerberin Amelia Choquet? Unterdessen finden die Bewohner von Three Pines bei Renovierungsarbeiten eine alte Karte in der Wand von Oliviers Bistro. Das beschauliche Dorf in den kanadischen Wäldern ist eigentlich auf keiner Landkarte verzeichnet – auf dieser allerdings schon. Als bald darauf in der Akademie ein Mord geschieht und am Tatort eine Kopie der Karte gefunden wird, gerät Armand Gamache plötzlich selbst ins Visier der Kriminalpolizei.

von Michel Jean

Als der Jäger Ulaajuk in den 1960er Jahren nach Kuujjuaraapik, das südlichste Dorf in Nunavik, an der Grenze von Tundra und Taiga, kommt, um seine Felle zu verkaufen, verliebt sich die junge Inuk Saullu in ihn. Als Ulaajuk ihr die Gebiete zeigen will, aus denen er kommt, verlassen die beiden Inuit Kuujjuaraapik und verbringen in Begleitung ihrer qim- miit, zwei Gespannen von jeweils zehn Schlittenhunden, mehrere Jahre in den Weiten von Nunavik, wo sie von der Jagd auf Robben, Belugas und Karibus leben. Als sie – Saullu hat inzwischen eine Fehlgeburt gehabt – nach Kuujjuaraapik zurückkehren, stellen sie fest, dass das Dorf sich sehr verändert hat. Häuser sind gebaut und Straßen angelegt worden, Geschäf- te haben sich angesiedelt, was aber vor allem auffällt, ist die völlige Abwe- senheit der Hunde. Beamte der Sécurité du Québec waren gekommen und hatten alle Hunde erschossen, auch diejenigen von Saullus Vater. Ulaajuk und Saullu kehren in ihr Lager zurück. Als Saullu erneut schwanger wird, will sie ihr Kind in Kuujjuaraapik zur Welt bringen. In der Nacht nach der Geburt ihrer Tochter stirbt ihr Vater. Am Tag seiner Beerdigung kommen morgens wieder Polizisten ins Dorf und erschießen Ulaajuks Hunde. Jahrzehnte später wird die Anwältin Ève Beaulieu von ihrer Kanzlei an die Côte-Nord geschickt, um den Inuk Uqittuq Ainalik zu verteidigen, der vier ehemalige Beamte der Sécurité du Québec getötet haben soll. Unter- stützt wird sie von ihrer Kollegin und Freundin Nadège, die für sie über die Opfer und den mutmaßlichen Täter recherchiert. Mit ihrem Hund Qimmik fliegt sie nach Sept-Îles, doch der alte Inuk schweigt nicht nur bei der ersten Befragung hartnäckig, sondern auch bei allen weiteren. Als er endlich doch sein Schweigen bricht, erfährt Ève, die als Baby adoptiert worden war, Dinge, die ihr Leben gründlich auf den Kopf stellen. Michel Jean wendet sich in diesem Roman erneut einem kaum be- kannten Kapitel in der Geschichte der Ureinwohner von Québec zu: die massenweise Erschießung der Schlittenhunde der Inuit in den 1960er Jah- ren durch Beamte der Sécurité du Québec, wodurch sie gehindert werden sollten, weiterhin unkontrolliert in den Weiten von Nunavik zu jagen. Da- bei gelingen ihm erschütternde Szenen, die unmittelbar zu Herzen gehen.