Wir von unten Wie soziale Herkunft über Karrierechancen entscheidet | Diskriminierung aufgrund sozialer Herkunft - und wie wir sie stoppen können
Natalya Nepomnyashcha ist soziale Aufsteigerin und Gründerin von »Netzwerk Chancen«. In ihrem Buch erzählt sie offen von ihrem zähen Weg nach oben. Sie berichtet, wie sie aufgrund ihrer Hartz-IV-Herkunft immer wieder diskriminiert wurde – bis ihr nach vielen Jahren der Karrieredurchbruch gelang. Heute fördert sie selbst über 2.000 Erwachsene auf ihrem beruflichen Weg. Nepomnyashcha zeigt, wie stark unsere Gesellschaft davon profitiert, wenn Menschen unterschiedlicher sozialer Herkünfte auf allen Ebenen zusammenarbeiten. Sie empowert Aufstiegswillige, denn nachdem der Schritt bis zum Abitur oder an die Uni trotz der vielen Hürden geschafft ist, folgt im Job oft die gläserne Decke. Deshalb muss soziale Herkunft als Diversity-Faktor in Unternehmen endlich anerkannt werden. Es braucht aber in den Vorstandsetagen und Personalabteilungen überhaupt erst ein Bewusstein für die Problematik. Anhand ihrer eigenen Geschichte, von Fallbeispielen und der Lage in Unternehmen zeigt sie, wie wir Platz für Aufsteiger*innen in Unternehmen, Politik und Gesellschaft schaffen können – und warum das gut für alle ist.
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Wir von unten Wie soziale Herkunft über Karrierechancen entscheidet | Diskriminierung aufgrund sozialer Herkunft - und wie wir sie stoppen können
Natalya Nepomnyashcha ist soziale Aufsteigerin und Gründerin von »Netzwerk Chancen«. In ihrem Buch erzählt sie offen von ihrem zähen Weg nach oben. Sie berichtet, wie sie aufgrund ihrer Hartz-IV-Herkunft immer wieder diskriminiert wurde – bis ihr nach vielen Jahren der Karrieredurchbruch gelang. Heute fördert sie selbst über 2.000 Erwachsene auf ihrem beruflichen Weg. Nepomnyashcha zeigt, wie stark unsere Gesellschaft davon profitiert, wenn Menschen unterschiedlicher sozialer Herkünfte auf allen Ebenen zusammenarbeiten. Sie empowert Aufstiegswillige, denn nachdem der Schritt bis zum Abitur oder an die Uni trotz der vielen Hürden geschafft ist, folgt im Job oft die gläserne Decke. Deshalb muss soziale Herkunft als Diversity-Faktor in Unternehmen endlich anerkannt werden. Es braucht aber in den Vorstandsetagen und Personalabteilungen überhaupt erst ein Bewusstein für die Problematik. Anhand ihrer eigenen Geschichte, von Fallbeispielen und der Lage in Unternehmen zeigt sie, wie wir Platz für Aufsteiger*innen in Unternehmen, Politik und Gesellschaft schaffen können – und warum das gut für alle ist.
Aktuelle Rezensionen(1)
Mich beschäftigt sehr, dass mein Alltag seit dem Ende meiner beruflichen Tätigkeit mit Menschen an der Armutsgrenze kaum noch Berührungspunkte mit dieser Lebensrealität hat. Wenn ich derzeit über Arbeit und Netzwerke nachdenke – was mich im Moment intensiv beschäftigt – dann wünsche ich mir, diese künftig inklusiver, umfassender und verbindender zu denken. Gerade deshalb bin ich so dankbar für Bücher wie dieses. An vielen Stellen konnte ich voll und ganz zustimmen oder Neues lernen. Manches hat in mir ein Störgefühl ausgelöst – und gerade das fand ich spannend, weil es mich zum Weiterdenken angeregt hat. Für mich gehört dieses Buch in die Kategorie: Ich wünsche mir, dass es möglichst viele Menschen lesen.