Eines Abends trifft der Icherzähler bei einem seiner ausgedehnten Spaziergängen durch das nächtliche St. Petersburg am Ufer eines Kanals die 17jährige Nastenka. Zwischen den beiden entspinnt sich ein zartes Vertrausensverhältnis. Von nun an treffen sie sich Abend für Abend an gleicher Stelle und erzählen sich ihr Leben: der Icherzähler von seinem einsamen Dasein und seinen Träumen, Nastenka von ihrer großen Liebe zu dem ehemaligen Untermieter ihrer Großmutter, der jedoch verschwunden ist. Aus den nächtlichen Gesprächen entwickelt sich schließlich Zuneigung; Nastenka spürt, dass sie sich zwischen ihrem nächtlichen Gesprächspartner und ihrer großen Liebe entscheiden muss. Da taucht ihr Verehrer überraschend wieder auf.
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Weiße Nächte
Eines Abends trifft der Icherzähler bei einem seiner ausgedehnten Spaziergängen durch das nächtliche St. Petersburg am Ufer eines Kanals die 17jährige Nastenka. Zwischen den beiden entspinnt sich ein zartes Vertrausensverhältnis. Von nun an treffen sie sich Abend für Abend an gleicher Stelle und erzählen sich ihr Leben: der Icherzähler von seinem einsamen Dasein und seinen Träumen, Nastenka von ihrer großen Liebe zu dem ehemaligen Untermieter ihrer Großmutter, der jedoch verschwunden ist. Aus den nächtlichen Gesprächen entwickelt sich schließlich Zuneigung; Nastenka spürt, dass sie sich zwischen ihrem nächtlichen Gesprächspartner und ihrer großen Liebe entscheiden muss. Da taucht ihr Verehrer überraschend wieder auf.
Aktuelle Rezensionen(2)
Die Liebe von den beiden erscheint mir als so gegensätzlich Ich würde nicht sagen dass seine Gefühle aus Einsamkeit wachsen sondern eher dass er so selbstlos ist und deswegen eine bedingungslose Liebe an nastenka gibt. Nastenkas gefühle wachsen eher aus Einsamkeit weil sie in meinen Augen eine krankhafte Angst vor dem allein sein hat und sich an Menschen klammert ohne Rücksicht auf sie zu nehmen, wegen ihrer eigenen Unsicherheit. So kommt mir das ganze vor. Nastenka ist manipulativ Der Erzähler auch aber bei ihm gewinnen die Gefühle über Strategie Ich hatte das Gefühl dass er sich zeitweise ausgenutzt vor kam aber dann wieder naiv wurde, weil er sich sehnt nach der Vorstellung von Liebe die er im geringsten und vorallem seiner Vorstellungskraft zu verdanken zu spüren bekommen hat.
Wer Romantik mag wird hier fündig Von mir gibt es für weiße Nächte nur 3,5 Sterne, weil es ganz einfach nicht mein Thema ist. Es hat allerdings eine sehr schöne Sprachkultur und wie für das Dostojewski üblich ist etwas Herzschmerz, aber ohne happy end. Das Buch ist wirklich nicht groß und auch langsame Laser können das wirklich zügig durchlesen. Ich finde es nicht schlecht, weil man so am Anfang ein schnelles Erfolgserlebnis hat, ein Buch beendet zu haben und im selben Atemzug eine Klassiker gelesen zu haben. Und wer dieses Genre Tragik Romantik mag auch gleich eine wirklich schöne gelungene Geschichte dazu.