Empfehlungen basierend auf "Waterland - Aufbruch in die Tiefe"

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von Dörthe Eickelberg

»Ein Buch, das unter die Haut geht und vom Mut erzählt, der hinter vielen großen Leidenschaften steckt. Nicht nur für Surfer – sondern für alle, die es wagen, tief in verschiedene Kulturen einzutauchen und sich von starken Frauen aus der ganzen Welt inspirieren zu lassen.« – Lea RieckDas Meer ist ein Ort der Prüfungen: Kriege ich die Welle? Oder kriegt sie mich? Auf einem Surftrip wird Dörthe Eickelberg von einer Killerwelle in die Tiefe gerissen. Mit knapper Not rettet sie sich, aber die Angst bleibt. Auf dem Meer. Und im Leben. Doch die TV-Moderatorin zieht aus, das Fürchten zu verlernen. Rund um den Globus – in Indien, Südafrika, Palästina, Mexiko und auf Hawaii – begegnet sie Surferinnen, die in ihrer Heimat nicht selten einen hohen Preis zahlen, um ihre Leidenschaft ausüben zu können. Seite an Seite stellen sie sich dem Meer und ihren Ängsten und finden die große Freiheit. Dörthe Eickelberg erzählt von beeindruckenden Surf-Pionierinnen und ihrer persönlichen Erfolgsgeschichte: Wie sie von starken Frauen lernte, ihre Grenzen zu überwinden, auf ihrer eigenen Welle zu reiten und mutig zu sein.Das Buch enthält zahlreiche beeindruckende Farbfotos.Ausstattung: mit buntem Bildteil

von B. Traven

»Erstaunlich, wie jung dieser fast hundert Jahre alte Roman geblieben ist – und wie aktuell, denn die Heimatlosen und Verdammten dieser Erde sind zahlreicher als je zuvor.« Volker Kutscher

von Alexis Pauline Gumbs

Das Gewässer, in dem das Ertrinken droht, ist der Atlan­tik, über den Millionen versklavter Afrikaner*innen nach Nordamerika verschleppt wurden. Und es ist das Erbe die­ser kollektiven Erfahrung. Alexis Pauline Gumbs spricht von denjenigen, die ertranken – buchstäblich und metaphorisch –, denjeni­gen, die sagten »I can’t breathe«, und denjenigen, die trotz allem weiteratmeten. Auch heute weiteratmen, nichter­trinken. Sie lädt dazu ein, eine neue Art des Atmens zu erler­nen. Als Mentor*innen stellt sie uns Wale, Delfine, Rob­ben, Walrosse und Seekühe vor. Denn wer könnte mehr über das Nichtertrinken wissen? In neunzehn Lektionen verwebt Alexis Pauline Gumbs auf poetische Weise natur­wissenschaftliche Beobachtungen mit Ansätzen und Er­kenntnissen des Black Feminism. Sie fragt sich, wie die Echoortung unser Verständnis von visionärem Handeln beeinflussen kann, und betrach­tet die Methoden, mit denen sich Menschen und Meeres­säuger zunehmend bedrohlichen Umständen anpassen – oder anpassen könnten. Leiten lässt sich Gumbs von der Liebe und der Be­wunderung für unsere aquatischen Verwandten, die es ihr erlauben, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen und von ih­nen zu lernen.

von Moritz Matthies

Eines ist sicher: Bei der Lektüre von "Schiffe versenken" wird es Tränen geben. Tränen der Freude, der Trauer. Als Leser kommt man aus dem Lachen kaum heraus, wird aber auch zum Nachdenken angeregt, grübelt mit, ist Teil des kongenialen Schnüffler-Trios.

von Bill François

«Die einzigen Tiere, denen ich auf gar keinen Fall begegnen wollte, waren Fische.» Eine Sardine, strahlend und zerbrechlich, befreite Bill François einst als Kind von seiner Angst vor den Fischen und dem offenen Meer. «Sie bat mich, sie zu begleiten, und hob an, mir ihre Geschichte zu erzählen.» Seither ist er nie wieder vollständig auf festen Boden zurückgekehrt. Seither lauscht er den Wundergeschichten der blauen Welt, die er uns in seinem betörenden Buch weitergibt. Die Meeresbewohner sind keineswegs stumm. Ihre Sprache ist im Gegenteil so vielfältig wie unsere Sinne. Bill François lässt uns die unterseeischen Klänge hören,wo sich das Echo der Eisberge mit den Gesängen der Wale und dem Chor der Fische mischt. Er lehrt uns die Sprache der Farben und Düfte unter Wasser und erzählt vom Atlantischen Lachs, der noch in den Gewässern Grönlands den bretonischen Bach riecht, in dem er geboren wurde. Mit einer Gang von Streetfishern steigt er in den Bauch von Paris hinab, um dessen aquatische Bewohner zu treffen. Ein begnadeter Erzähler, lässt uns Bill François am gesellschaftlichen Leben der Meereswesen teilhaben, berichtet von der Kindheit der Fische, von der Fähigkeit der Buckelwale, ihr Wissen weiterzugeben, und vom Geschlechtswechsel bei den Meerjunkern. Während die Meereswelt durch den Menschen zahllosen Gefahren ausgesetzt ist, vermittelt er uns das Glück, das ein freundschaftlicher Austausch mit ihr uns finden lässt.

von Rafael Sabatini

Der auf allen Meeren gefürchtete Kapitän Tom Leach, der Herr des Piratenschiffs Schwarzer Schwan, hat die zauberhafte Miss Harradine in Gefangenschaft gebracht, die allein durch ihre bloße Anwesenheit an Bord Stürme der Leidenschaft und Eifersucht entfesselt. Tom Leachs Gegenspieler, Monsieur de Bernis, selbst ein Abenteurer, gewinnt durch seine Tapferkeit, seinen Scharfsinn und auch durch seine Galanterie das Herz der schönen Frau. Wie er sich durch tollkühne Schachzüge gegen den gewalttätigen Piraten Leach durchzusetzen und für sich und die geliebte Frau das Schicksal zum Guten zu wenden vermag, weiß Sabatini mit Spannung und draufgängerischer Eleganz zu erzählen.

von Stefano D'Arrigo

Kahns Übersetzung schlägt einen epischen Tonfall an, einen Tonfall, der den Rhythmus der Meereswellen annimmt, […] und den Leser über viele Tage hinweg mit sich führt.

von C. S. Forester

Der Klassiker unter den Seefahrerepen: Horatio Hornblowers zehntes Abenteuer. Erneut kann Hornblower der französischen Haft entkommen. Der frisch ernannte Konteradmiral, mit Oberbefehl über die britische Flotte in der Karibik, schafft es, Napoleons Flucht von St. Helena zu vereiteln. Doch da sind auch noch die zahlreichen Piraten, die in der karibischen See ihr Unwesen treiben und denen es gelingt, Hornblower zu entführen. Der zehnte Band der berühmten Romanserie um Horatio Hornblower, einem Meilenstein der maritimen Literatur, ist ein großes Seeabenteuer und ein Lesevergnügen, das bereits Generationen von Lesern begeistert hat.

von Sven Koch

Joseph Mitchells sechs lange Reportagen über New York und seine Hafengegend sind längst legendär. Auf seinen Wegen zwischen Hudson River und East River, Staten Island, Fischmarkt und Fährhafen begegnet er Außenseitern und Exzentrikern und lässt sich von den Gerüchen und den Geschmäckern des Hafens faszinieren. Umgetrieben von den Nischen und Lücken der allgemeinen Geschichtsschreibung, schreibt er von einem leerstehenden Hotel über einem geschäftigen Fischrestaurant, vom Leben der Ratten, die von den Schiffen in den Hafen strömen, vom Kapitän der größten Fischereiflotte der Region und von anderen Menschen, die auf die eine oder andere Weise alle mit dem New Yorker Hafenviertel verbunden sind.

von James Rebanks

Ein magisches Buch über einen lebensverändernden Frühling am Ende der Welt»Ein zauberhaftes Buch, zugleich ein Klagelied über eine Welt, die zu verschwinden droht, und eine Hymne auf einen unbeugsamen Geist, der entschlossen ist, sie zu erhalten. James Rebanks hat ein stilles und doch eindrucksvolles Meisterwerk geschrieben.« John BanvilleDrei Monate verbringt James Rebanks auf einer norwegischen Insel, wo im Frühjahr schwere Stürme toben, wo im kurzen Sommer die Sonne das Meer Tag und Nacht leuchten lässt, wo die Gezeiten das Leben bestimmen. Hier, auf der letzten Insel vor dem offenen, wilden Atlantik, begegnet Rebanks der alten Norwegerin Anna: einer zähen Frau, die ganz im Einklang mit der Natur lebt und sich weigert, sich von der Hektik der modernen Zeit vereinnahmen zu lassen. Im Lauf der Monate entwickelt sich eine innige Freundschaft zwischen ihnen, und James lernt von Anna, dass es sich lohnt, für das zu kämpfen, was einem wichtig ist. »Dieses Buch fühlt sich nicht nur an wie ein moderner Klassiker, sondern auch wie einer, den wir gerade jetzt dringend brauchen - menschenfreundlich, sanft und seltsam fesselnd, in wunderschönem Rhythmus erzählt.« George Saunders »Eine leise, berührende Fabel über die Sehnsucht, eine sterbende Welt zu retten.« Sydney Morning Herald»Einfühlsam und bezaubernd... Rebanks ist ein außergewöhnlicher Autor, und dieses Buch wird lange in Erinnerung bleiben.« Daily Telegraph»Eine poetische, wehmütige und zärtliche Hymne auf eine verschwindende Lebensweise.« Financial Times