Auf einer entlegenen Insel im Mittelmeer liegt das Luxusresort Villa Metaphora: ein Mikrokosmos, in dem wilde Natur auf raffinierte Zivilisation trifft, internationale Gäste auf lokales Personal. Doch das Idyll entpuppt sich schon bald als eine luxuriöse Falle.
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Villa Metaphora
von Andrea De Carlo
Auf einer entlegenen Insel im Mittelmeer liegt das Luxusresort Villa Metaphora: ein Mikrokosmos, in dem wilde Natur auf raffinierte Zivilisation trifft, internationale Gäste auf lokales Personal. Doch das Idyll entpuppt sich schon bald als eine luxuriöse Falle.
Aktuelle Rezensionen(1)
Villa Metaphora ist kein Roman, der mit klaren Antworten endet – er lädt eher zur Reflexion ein. Die Villa ist Sinnbild für den menschlichen Drang nach Schönheit, Kontrolle und Rückzug – aber auch für die Unmöglichkeit, alle Wünsche zu erfüllen. Der Luxusresort ist ein Mikrokosmos: alles trifft aufeinander – die großen Ambitionen, die kleinen Schwächen, die kulturellen Spannungen. Er zeigt, wie Menschen versuchen, im Exzess und in der Abgeschiedenheit sich selbst zu finden – oder zu verlieren – und wie der Glanz oft Schatten wirft. Beim Lesen habe ich gemerkt, wie reizvoll es sein kann, so viele Stimmen und Perspektiven nebeneinander zu haben. Gleichzeitig hat es mich manchmal erschöpft, weil ich das Gefühl hatte, nicht allen Figuren wirklich nahekommen zu können. Gerade das macht den Roman aber auch interessant: er ist kein Buch, das man einfach konsumiert, sondern eines, das fordert und einem ständig widerspiegelt, wie komplex menschliche Sehnsüchte und Widersprüche sind.