Empfehlungen basierend auf "Villa Metaphora"
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von Georges Perec
Vom leeren Blatt Papier über das Bett, die Treppe, die Wand, das Mietshaus, die Straße über das Land und die Welt ins Universum: Träume von Räumen durchmisst spielerisch Raum und Räume, vom Allernächsten bis hin ins Fernste. Sogenannte praktische Übungen (»Durchqueren Sie Paris, aber nur durch Straßen, in deren Name ein C vorkommt!«) unterbrechen die Anordnung mit federleichter Konkretheit, und sehr persönliche Miniaturen sorgen dafür, dass das Spiel niemals im Unverbindlichen verbleibt. Kein anderes Buch kann wohl als so typisch für Perecs Werk bezeichnet werden: ein Panorama literarischer Schnipsel, Sprachspiele, Kurzessays, Glossen und Experimentalanordnungen. Lange vergriffen, ist einer der programmatischsten und wirkmächtigsten Texte des großen Experimentators Georges Perec in einer neuen Ausgabe endlich wieder auf Deutsch zugänglich. Ein idealer Einstieg in die Lektüre Georges Perecs.
von W. Somerset Maugham
Als Gegenstück zu Heldenverehrung und Geniekult erzählt Maugham die psychologische Biographie eines Genies: Charles Strickland, 17 Jahre lang Börsenmakler und makelloser Familienvater, verläßt Beruf, Frau, Kinder, Stellung und Besitz, um Maler zu werden. Kunsthändler entdecken auf Tahiti, seiner letzten Lebensstation, sein Genie und machen das Geschäft.
von Oliver Plaschka
"Überzeugender Stil, spannende Geschichte und Recherche vom Feinsten."
von Carlo Levi
Die große literarische Dokumentation des italienischen Südens – ein Klassiker des italienischen Neorealismus.
von Georges Perec
In der winzigen Pariser Mansarde klingelt wie jeden Morgen der Wecker. Heute gälte es, das Examen anzutreten – doch der junge Mann steht nicht auf. Er beschließt, an diesem Leben, das ihm nichts mehr zu geben hat, keinen Anteil mehr zu nehmen. Während über den Dächern von Paris die Sommerhitze brütet, überlässt er sich einem gefährlichen Selbstexperiment. Georges Perecs drittes Buch ist die Geschichte einer radikalen Verweigerung. Noch vor der Oulipo-Zeit entstanden, ist dieser ganz in der Du-Perspektive geschriebene Roman eine Meditation über den Stillstand, eine Etüde über die Leere. Die brüchige Schönheit, die Perec der Selbstisolation verleiht, und die außergewöhnliche literarische Qualität machen »Ein Mann der schläft« (1967) zu einem modernen Urtext der Melancholie, der eine ganze Schriftstellergeneration inspirierte. Perec adaptierte »Ein Mann der schläft« 1974 zusammen mit Bernard Queysanne für das Kino und erhielt dafür den Jean-Vigo-Preis.
von María Ospina Pizano
Ein Zugvogel gleitet hinweg über Plantagen, Mauern, Gefängnisse. Ein verpackter Käfer weckt Erinnerungen, und zwei Hündinnen flüchten vor dem Alleinsein. Zahllose Wesen werden im Verborgenen Zeuge menschlicher Krisen und Hoffnungen und lassen uns den amerikanischen Kontinent aus einzigartiger Perspektive als zusammenhängenden Organismus begreifen.
von Jean-Christophe Grangé
Every year the storks set off on their miraculous 12,000-mile migration from Northern Europe to Central Africa. Then one year, inexplicably, they do not return. At the invitation of the wealthy Swiss ornithologist Max Boehm, a young French academic, Louis Antioch, agrees to undertake a journey tracing the flight of the storks in an attempt to solve the mystery of the birds' disappearance. Before Antioch can set off on his trip, however, Boehm dies of a heart attack under suspicious circumstances, or so the police believe. This is the background to Jean-Christophe Grangé's pulsating and darkly mysterious new thriller. Its plot moves at a dramatic pace, from a Bulgarian Gypsy encampment to Israeli kibbutzim and to Calcutta from the green jungles of Central Africa. As the mystery deepens, it becomes clear that it is not only the stork that is an endangered species. Jean-Christophe Grangé was born in Paris in 1961. His acclaimed thriller, Blood-red Rivers (Harvill, 2000), has become an international bestseller.* "Absolutely riveting stuff." —Peter Millar The Times London* "Blood-red Rivers is a blistering murder mystery . . . If there is any justice in the world, this novel will not only hold its own in the bestseller list, but will top it." —Peter Longcake The Bookseller
von Michael Lentz
›Schattenfroh‹ ist ohne Zweifel eines der interessantesten Experimente der deutschsprachigen Literatur der letzten Jahre. […] eine Prosa, die weit, sehr weit über das Tagesgeschehen des Literaturbetriebs hinausweist.
von Francisco Azevedo
Eine Fazenda in Brasilien. Erstmals seit Tante Palmas Beerdigung trifft sich die gesamte Familie wieder. Es ist noch früh am Morgen, als Antonio (88) mit den Vorbereitungen für das besondere Festessen beginnt. Unterdessen wandern seine Gedanken zurück zur Hochzeit seiner Eltern genau 100 Jahre zuvor. Das Brautpaar war damals mit Unmengen Reis beworfen worden, der fortan auf geheimnisvolle Art und Weise das Geschick der Familie bestimmte ... Francisco Azevedo,1951 in Rio de Janeiro geboren, ist ehemaliger Diplomat und langjähriger Drehbuch- und Theaterautor. Neben etlichen Theaterstücken hat er über 250 Drehbücher für Spiel- und Dokumentarfilme, preisgekrönte Multimedia- und TV-Werbespots geschrieben. "Der Hochzeitsreis" ("O arroz de Palma") ist sein Romandebüt.
von Einar Gudmundsson
Über die schmale Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit Páll verlebt eine unbeschwerte Kindheit in Reykjavík. Doch in der Schule wird er von Kopfschmerzen heimgesucht. Schließlich wechselt er an eine Kunstschule und begegnet dort Van Gogh und Gaugin; ihnen fühlt er sich näher als seinen Mitmenschen. Langsam verschieben sich die Grenzen, Páll wird in die Nervenheilanstalt Kleppur eingeliefert - und stellt fest, dass er nur einer von vielen Verrückten ist. Einar Már Gudmundsson, einer der größten Dichter der isländischen Literatur, hat die tragische Geschichte seines geisteskranken Bruders zu einem aufsehenerregenden Roman verarbeitet, der irrsinnig komisch und zugleich zutiefst berührend ist. Ausgezeichnet mit dem Preis des Nordischen Rates.