Winter 2014: Gotland ist bedeckt von einer dicken Schicht Schnee. Eine junge Frau steigt bei einem fremden Mann ins Auto, auf der anderen Seite der Stadt macht sich ein Liebespaar auf den Weg zu einem heimlichen Treffen. Kurze Zeit später wird die Stille der schwedischen Wälder zerrissen von zwei kollidierenden Autos. Ein Unfall, der nicht nur einem Mann das Leben kostet, sondern auch verheerende Folgen für alle Beteiligten hat … Doch das Schlimmste daran: Unter der Eisschicht liegt eine Wahrheit begraben, die erst Jahre später an die Oberfläche drängt.
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Vier Jahre
von Carin Gerhardsen
Winter 2014: Gotland ist bedeckt von einer dicken Schicht Schnee. Eine junge Frau steigt bei einem fremden Mann ins Auto, auf der anderen Seite der Stadt macht sich ein Liebespaar auf den Weg zu einem heimlichen Treffen. Kurze Zeit später wird die Stille der schwedischen Wälder zerrissen von zwei kollidierenden Autos. Ein Unfall, der nicht nur einem Mann das Leben kostet, sondern auch verheerende Folgen für alle Beteiligten hat … Doch das Schlimmste daran: Unter der Eisschicht liegt eine Wahrheit begraben, die erst Jahre später an die Oberfläche drängt.
Aktuelle Rezensionen(1)
2014, Gotland, Schweden. Es ist Winter. Die Straßen sind glatt. Zwei Autos kollidieren, ein Mann stirbt dabei. Doch wer ist der Täter? Zu allererst möchte ich gerne auf das tolle Cover eingehen, es hat mich auf Anhieb angesprochen und gute Cover sind meist ein ausschlaggebender Punkt dafür, dass bei mir Interesse geweckt wird. Ich stehe total auf skandinavischen Thriller, weil ich bisher die Erfahrung gemacht habe, dass gerade die skandinavischen Thriller in ihrer düsteren Winterlandschaft besonders spooky sind. Dem war zuerst tatsächlich so. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und das bis zum Schluss. Gerhardsen beschreibt gerne, aber ohne, dass es langatmig wird. Sie hat einen ganz typischen Schreibstil, der mich auf perfide Art und Weise an eine "Gute Nacht"-Geschichte erinnert. Es liest sich einfach sehr gut. Auch die Erzählstruktur und der Einbau der verschiedenen Zeitungsartikel fand ich abwechslungsreich und mal ganz anders. So habe ich einen Thriller noch nie erlebt. Zuerst hat mir die Geschichte sehr gefallen. Besonders, dass die vielen Charaktere alle in irgendeiner Form verbunden waren und dies nach und nach zum Ziel geführt hat, war wirklich schön. Ich hätte mir aber gewünscht, dass die Verbindungen länger geheimgehalten worden. Viele Dinge wurden sehr frühzeitig aufgelöst, dass nie ein wirklicher Spannungsaufbau möglich war. Meist wusste ich schon Seiten vorher, was als nächstes passiert. Andere Dinge wiederum wurde einem einfach wie ein abgeknabberter Knochen vor die Füße geworfen... viele Aspekte fand ich absolut unglaubwürdig. Der Schluss war für mich etwa 150 Seiten vor Schluss klar und ich fand auch super, dass es diese Wendung, die ich vorhergesehen habe gab, weil es sonst nur öde gewesen wäre. Ich kann das Buch leider leider nicht empfehlen, obwohl ich den Ansatz der Geschichte super fand, hat es leider mächtig an der Umsetzung gehapert.