Empfehlungen basierend auf "Verliebte Lügner"
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von Truman Capote
Die Reportagen, Porträts und Reiseskizzen eines Rastlosen nie war Truman Capote so nah am Leben, an den Menschen und ihren Geheimnissen.
von Gerald Clarke
Neuauflage des in ID 12/90 besprochenen Titels, neu überarbeitet und mit erweitertem Bildteil. Gerald Clarke hat Truman Capote (1924-1984) persönlich gekannt, ihn in seinen letzten Lebensjahren begleitet, ihm zugehört und sein Vertrauen gewonnen. Daraus entstand eine detailreiche, spannend zu lesende Biografie, die durch zahlreiche Fotos ergänzt wird. Mit schonungsloser Offenheit und Ehrlichkeit beschreibt der Autor die Einzigartigkeit und Eigenartigkeit von Capote ebenso wie seine Abstürze in Sucht und Maßlosigkeit. Mit einem Nachwort des Autors von 2001 sowie Bibliografie. Keine weitere Biografie zu Capote lieferbar. Der Titel eignet sich für große Bestände. (3)
von John Williams
Selten war ich am Ende eines Buches so dankbar, Zeit mit der Figur, von der es handelt, verbracht haben zu dürfen.
von James Baldwin
J. Baldwin gilt als einer der bedeutendsten US-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Seine grossen Themen sind der Rassismus sowie die Fragen nach Identität und Gleichstellung unterschiedlicher ethnischer, sozialer, religiöser oder sexuell orientierter Gruppen. Der Essayband vereint Texte aus den Jahren 1948-1955. Fast immer wählt Baldwin einen persönlichen Zugang zu seinen Themen, egal, ob es um Alltagsphänomene, Kunst, Politik oder Geschichte geht. Dies macht die sprachlich sehr eleganten und geschliffenen Aufsätze sehr authentisch. Besonders eindringlich sind die Essays, die sich mit seiner eigenen Herkunft, Harlem und seinem Stiefvater beschäftigen; ebenso aber die Beschreibungen der Anfeindung und Ausgrenzung, die ihm in einem Dorf in der Schweiz widerfahren sind. Baldwins Texte sind nach über 60 Jahren von bemerkenswerter und erschreckender Aktualität. Die vorliegende Neuübersetzung durch M. Mandelkow ist die erste vollständige deutschsprachige Ausgabe von "Notes of a Native Son" (Original erstmals 1955 erschienen). Die Lektüre ist inspirierend, bereichernd - breit einsetzbar. (2)
von W. Somerset Maugham
»Die Erzählung war Maughams wahres Metier, und einige seiner Erzählungen gehören zu den besten, die je in englischer Sprache geschrieben wurden«, so Anthony Burgess. Für alle, die nicht die über 2500 Seiten der ›Gesammelten Erzählungen‹ lesen möchten, hier die besten Geschichten in einem Band, darunter die Meistererzählungen ›Regen‹, ›Der Brief‹, ›Der Büchersack‹ und ›Die Dschungelresidenz‹. Eine Einführung in einen erzählerischen Kosmos, der die ganze Welt umspannt und alle Emotionen und Leidenschaften, denen Menschen, damals wie heute, unterliegen.
von Richard Yates
»Ein Meister der Zwischentöne« Deutschlandradio KulturOb Angestellter in einem kleinen Büro in Manhattan, ob Feldwebel in Texas oder Tuberkulosepatient auf Long Island: Richard Yates’ Figuren sind allesamt darum bemüht, ihr unglückliches Leben in den Griff zu bekommen. Sie hassen ihre Arbeit, trinken zu viel und träumen von besseren Zeiten. Sie schlingern zwar dem Untergang entgegen, aber sie weigern sich, ihre Illusionen aufzugeben.Mit unerbittlicher Schärfe, aber tiefer Sympathie für seine Figuren, entlarvt Richard Yates die Schattenseiten des amerikanischen Traums. Meisterhafte Short Storys aus einer Welt, die ihre Ideale zu verlieren droht.
von Liao Yiwu
Ein großes literarisches Zeugnis über das Menschsein in widrigsten Umständen Bis zum Vorabend des 4. Juni 1989 führt Liao Yiwu das Leben eines so unbekannten wie unpolitischen Hippie-Poeten. Doch mit dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens ist schlagartig alles anders. Nachdem Liao ein kritisches Gedicht verfasst hat, wird er zu vier Jahren Haft im Gefängnis und in einem Arbeitslager verurteilt. In seinem großen Buch schildert Liao auf literarisch höchst eindringliche Weise die brutale Realität seiner Inhaftierung. Dabei ist er schonungslos, auch sich selbst gegenüber: Er beschreibt, wie er und seine Mithäftlinge zu Halbmenschen degradiert werden und dabei manchmal selbst vergessen, was es bedeutet, Mensch und Mitmensch zu sein. Liao Yiwu zeigt sich in diesem eindrucksvollen Buch abermals als einer der ganz großen Autoren Chinas, als einer der sprach- und bildmächtigsten Schriftsteller unserer Zeit. »Wer dieses Buch gelesen hat, versteht, was Verfolgung und umzingelte Einsamkeit anrichten. Das Buch ist Poesie und Zeitgeschichte zugleich.« Herta Müller
von Raymond Carver
Zwölf Geschichten aus dem nordamerikanischen Alltag, in denen das Gewöhnliche zum Ungewöhnlichen wird und eine meist innere Zuspitzung erfährt. Gefühle, Reaktionen, Konfliktsituationen, Hoffnung und Verzweiflung, Liebe und Haß des Menschen in einer Welt der Entfremdung treten zu tage. Carver analysiert das Innen- und Außenleben des Enttäuschten und Verlassenen, des Suchenden und vom Schicksal gekennzeichneten, des Menschen in seiner existentiellen Not, der dennoch den Mut zum Weitermachen findet.