2.3

Verliebt in Greenkenny

von Doris R. Thomas

Format:eBook

Küssen Iren wirklich besser? Ein turbulent-romantischer Liebesroman auf der Grünen Insel Nachdem Simone erst ihren Freund und dann auch noch den Job verliert, flüchtet sie kurz entschlossen nach Irland, um sich abzulenken. Gleich am ersten Abend im Pub knistert es gewaltig zwischen ihr und dem charmanten Tyler und sie lässt sich auf einen One-Night-Stand mit ihm ein. Daraufhin geht ihr der faszinierende Ire mit seiner unkomplizierten Art nicht mehr aus dem Kopf. Als Simones Rückflug gestrichen wird und sie gezwungen ist, länger als geplant auf der Grünen Insel zu bleiben, nimmt sie all ihren Mut zusammen und besucht Tyler trotz Pferdephobie auf seiner Pferdefarm im idyllischen Greenkenny. Durch ihn lernt sie nicht nur die Schönheit der irischen Landschaft, sondern auch die Herzlichkeit der Bewohner kennen. Doch Tyler trägt ein Geheimnis mit sich, das die aufkeimende Beziehung der beiden überschattet. Hat es etwas mit den unbewohnten Cottages auf dem Farmgelände zu tun, um die sämtliche Bewohner einen großen Bogen machen? Und warum setzt Tylers Stiefschwester alles daran, einen Keil zwischen ihn und Simone zu treiben? Alle Bände der Irish Lovestories-Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden Weitere Titel dieser Reihe Eine Karamellmanufaktur zum Verlieben (ISBN: 9783987787607) Erste Leser:innenstimmen „Die Liebesgeschichte zwischen Simone und Tyler entwickelt sich auf eine Weise, die das Herz berührt.“ „Eine romantische und emotionale Reise nach Irland, die zum Träumen einlädt!“ „Die Kulisse der Insel und die Beschreibungen der Pferdefarm haben mich direkt verzaubert.“ „Die Autorin versteht es, die Gefühle der Charaktere authentisch darzustellen und das Geheimnis um Tyler geschickt einzuflechten.“

Romance
410 SeiteneBook
Erschienen an: 2023-09-01

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Aktuelle Rezensionen(2)

2.3(6 ratings)
FrankaRezension von Franka

DU HATTEST NOCH NIE EINEN ONE-NIGHT-STAND IN IRLAND? ABER SIMONE IST DAS PASSIERT! Die meisten von uns werden wahrscheinlich schon mal von Doris durch das Handy angeschrien worden sein. Und bei ihrer ganzen penetranten Werbung und dann auch noch dem unschlagbaren Thalia-Angebot für zwei e-Books für 5€ hab ich dann doch zugeschlagen. Und naja - Simone ist nicht nur ein One-Night-Stand in Irland passiert. Ehrlicherweise ist in dem Buch SO viel passiert, dass ich wahrscheinlich schon wieder die Hälfte vergessen habe. Egal. Also zum Inhalt: Simone arbeitet in einer Marktforschungsabteilung bei einer Firma, in der auch ihr Freund bzw. Verlobter Alex angestellt ist (da ist schon das erste seltsame - ist es jetzt ihr Freund oder ihr Verlobter? Man weiß es nicht, auf jeden Fall hat er ihr mal einen Antrag in Paris gemacht). Dieser Alex hat sie aber mit ihrer Arbeitskollegin Rebecca betrogen und Simone hat das herausgefunden, als diese aus Versehen noch ihren Bildschirm während eines Zoom-Meetings geteilt und sich durch die gemeinsamen Urlaubsbilder von ihr und Alex geklickt hat. Simone findet das natürlich kacke, und nachdem sie nach der Arbeit wieder zuhause ist, schmeißt sie ihren Alex aus der gemeinsamen Wohnung und beginnt, immer mehr zu arbeiten, um sich von der Trennung abzulenken. Leider ist das ihrem Chef wohl nicht genug und dieser schmeißt sie ein paar Tage (oder Wochen? Man weiß es nicht) später aus der Firma. Simone ist daraufhin natürlich völlig fertig und weiß nicht, was sie tun soll. Kurzentschlossen verlangt sie von ihrem Chef statt einer Bezahlung ihrer Überstunden, dass er ihr doch einfach sechs statt drei Monate Kündigungsfrist ausstellen soll, in der sie dann offiziell krankgeschrieben ist (anscheinend hat sie die Firma mehrmals fast gegen die Wand gefahren, upsi, Mensch, die Simi halt). Naja, das bereut sie jedenfalls gleich wieder, weil, omg so viel Zeit, was soll man da nur machen? Ihre beste Freundin Nina rät ihr dann, einfach Urlaub zu machen und auch wenn Simone davon anfänglich nicht begeistert ist, lässt sie sich schließlich doch auf zwei Tage in Irland ein (Simone ist generell nicht besonders stur oder hartnäckig, meistens reich es, wenn jemand einen Gegenvorschlag macht oder mit einem einzigen Satz auf sie einredet, und sie ändert ihre Meinung, naja ok). Dort begegnet sie dann in einer Bar in Dublin ihrem neuen Lover - Tyler. Tyler spielt in der Bar auf seiner Gitarre und Simone ist sofort hin und weg von ihm, und nachdem sie immer wieder betont, dass sie eigentlich nicht so eine ist, fickt sie ihn am Ende dann doch. Tja. Und da ist er also, der berühmte One-Night-Stand in Irland. Doch bei einem One-Night-Stand bleibt es natürlich nicht - das Ganze wiederholt sich am nächsten Abend und nachdem Simone dann am Tag ihrer Abreise ganz ZUFÄLLIG in Irland aufgrund eines Schneesturms festsitzt und einer der Barkeeper ganz ZUFÄLLIG in die Nähe von Tylers Pferdefarm fährt, sagt diese erst Nein und dann fährt sie aber natürlich doch mit (wie immer, ich wünschte, manche Menschen wären in echt so leicht zu überzeugen wie Simone). Auf der Pferdefarm angekommen trifft sie neben Tyler und dessen besten Kumpel John (der einzige normale und nette Mann in diesem Roman) dann auf Tylers Mutter Rose und seine Stiefschwester Emilia, die von Anfang an irgendetwas gegen Simone hat, was bis zum Schluss richtige Inzest-Vibes gibt, naja. Wer jetzt denkt, damit ist der Roman vorbei, hat weit gefehlt - das alles passiert auf den ersten 100 Seiten von etwa 300. Ja, crazy, I know. Der Rest vom Buch ist allerdings etwas ‚langweiliger‘. Jedenfalls passiert handlungstechnisch wieder so viel und alles ist immer ganz ‚zufällig-auffällig‘, dass man zwischendurch echt am liebsten den Roman gegen die Wand klatschen möchte. Simone hat eine riesige Angst vor Pferden, obwohl sie selbst mal eins hatte, aber runtergefallen ist, Emilia macht ihr das Leben zur Hölle, es brennt völlig random einfach zweimal, Simone wird öfter mal irgendwo von Emilia eingesperrt und Rose verletzt sich am Fuß, der nicht heilen will. Zwischendurch fliegt Simone dann auch mal wieder nach Hause, weil Tyler einfach ein ignorantes Arschloch ist, das absolut nicht fähig ist, in irgendeiner Art und Weise zu kommunizieren; dort hat sie dann ein Doppeldate mit Nina und ihrem neuen Freund und dessen Kumpel (der sich natürlich als ihr Ex Alex herausstellt, was sonst) und nachdem Tyler ihr dann nach all dem ghosting doch noch zwei WhatsApp-Nachrichten schreibt, hat sie alles wieder vergessen und fliegt wieder rüber. Nina besucht sie wenige Wochen später (dabei lässt sie ihren Koffer mitten im Flughafen stehen und löst NATÜRLICH einen Terroralarm aus, was auch sonst) und verliebt sich dabei in John (davor streiten sich Nina und Simone aber noch am Lagerfeuer, weil Simone glaubt, Nina will was von IHREM Tyler, völlig random). Naja und irgendwann fliegt Nina wieder nach Hause, Simone streitet sich immer öfter mit Tyler, der jedes Mal wie ein beleidigtes Kind einfach abhaut, anstatt mit ihr zu reden (er ist SECHSUNDDREISSIG), nebenbei nimmt sie plötzlich Reitstunden und meldet sich dann bei einem Rennen an, rettet Emilia das Leben und alle haben sich wieder lieb (es gibt auch noch Drama, weil Tylers Vater gestorben ist und dieser eigentlich die Cottages auf der Farm vermieten wollte, seit er tot ist, kann Tyler da aber nicht mehr rein und rastet aus, wenn man ihn darauf anspricht - mind you, er ist 36, aber das ist irgendwie uninteressant zu erzählen, naja). Zwischendurch kommt auch noch Alex vorbei, weil er eines der Cottages zum Urlaub mietet und alle rasten aus. Im letzten Kapitel bekommt Simone einen LiebesVERTRAG von Tyler geschenkt (bin fast gestorben vor cringe) und findet das absolut super toll, heult, alle haben sich lieb und Nina entscheidet sich, auch auf die Farm zu ziehen. Das war‘s. So. Kommen wir nun zur eigenen Meinung. Simone ist UNFASSBAR nervig. Eigentlich sind alle Figuren unfassbar nervig. Vor allem wenn man bedenkt, dass sich alle, wirklich ausnahmslos alle wie 15jährige Teenager:innen verhalten, aber eigentlich Anfang/Mitte 30 sind. Emilia ist mit 27 die Jüngste und sperrt Simone regelmäßig irgendwo ein und lacht darüber. WTF ey, Ich konnte es irgendwann nicht mehr glauben (sie versalzt auch einmal das Gebäck, das Simone gebacken hat). Auch sind alle ziemlich emotional. Simone fängt bei jeder Kleinigkeit an zu heulen, rennt weg oder macht irgendetwas absolut vorhersehbar dummes, Tyler verhält sich wie ein Kleinkind und wird auch immer noch von seiner Mutter als „mein Junge“ bezeichnet, was ihn nicht zu stören scheint, Nina hat irgendwie nen völligen Dachschaden, wechselt öfter den Job als die Unterwäsche und flippt jedes Mal aus, wenn sie Simone sieht, und über Emilia brauche ich nicht mehr sagen, die verhält sich wie ne zehnjährige. Auch die Formulierungen sind einfach göttlich. „Ich schnaube wie ein Pferd“, „Mein Herz galoppiert so schnell wie ein Pferd“, allgemein sehr viele Vergleiche mit „wie“ und „als“ („Er schaut mich an, als hätte ich ein Glas Desinfektionsmittel mit Kohlensäure bestellt). Die Pferde bekommen für alles Leckerlies und Äpfel reingeschoben, alle ernähren sich nur von deftigem Essen oder Süßspeisen (honestly same) und über die Beschreibungen von Körpern, Äußerlichkeiten und gewissen Szenen (die IMMER kurz vorher abbrechen oder in der Vergangenheit erzählt werden - TRAU DICH DOCH, DORIS!!!) will ich gar nicht erst anfangen. Fazit: Erinnert mich von den Chrarakteren, vom Setting und auch vom Schreibstil an Fanfictions, die ich damals auf Wattpad gelesen habe - nur mit angeblich älteren Protagonist:innen (die sich aber genau so verhalten, wie Teenager:innen), die überhaupt keine charakterliche Entwicklung durchmachen. Es ist echt krass, wie viel auf diesen 300 Seiten passiert, es hat sich wirklich angefühlt wie diese typischen Stories, die man mit 13 gelesen hat, wo alle irgendwie plötzlich schwanger werden, im Krankenhaus landen oder in jedem Kapitel irgendetwas anderes passiert (ansonsten wäre es ja nicht spannend!). Generell zu den Kapiteln: Es gibt insgesamt 59 plus Epilog. Jedes Kapitel ist nur zwischen 3 und 8 Seiten lang und in JEDEM Kapitel passiert irgendetwas (irgendjemand streitet sich, irgendjemand wird eingesperrt, es brennt, Tyler rastet mal wieder aus usw.) Turbulent ist das Buch also auf jeden Fall, romantisch - naja. Ich finde einen Typ, der mit 36 noch bei Mama lebt und nicht in der Lage ist, seine Gefühle zu äußern und mir dann auch noch einen VERTRAG zum Unterschreiben gibt, nicht besonders romantisch, aber gut, Geschmäcker sind da vielleicht verschieden. Es ist unterm Strich genau das, was ich erwartet habe, aber dass so ein Roman eigentlich 13 Euro kostet, ist halt schon… frech.

PatriciaRezension von Patricia

Turbulent romantisch und etwas problematisch

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