Wo die Wellen brechen, findet dich der Tod – Auftakt für Kommissarin Vega Varg auf den malerischen KosterinselnAuf der Insel Südkoster an der schwedischen Westküste, unweit der Grenze zu Norwegen, erschüttert ein Mord die Idylle. Die erfahrene Ermittlerin Vega Varg ist als Erste vor Ort. Den toten jungen Mann kennt sie schon, seitdem er ein kleiner Junge war. Zusammen mit ihren beiden Söhnen, die ebenfalls bei der Polizei arbeiten, sucht Vega nach Hinweisen zum Täter. Dann nimmt der Fall eine unerwartete Wendung: Eine norwegische Zeugin verschwindet spurlos. Jetzt kann nur noch Vegas bester Freund und Kollege aus Oslo helfen. Leopold Posse leitet eine Spezialeinheit für Kriminalfälle im Grenzgebiet von Schweden und Norwegen. Gemeinsam können sie den Kreis der Verdächtigen eingrenzen. Doch vieles erinnert Vega an einen Mord aus dem Jahr 1998. Das Opfer damals: ihr eigener Ehemann.
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Vega Varg – Das Schweigen der Insel
von Åsa Hellberg, Ricarda Essrich, Franziska Hüther
Wo die Wellen brechen, findet dich der Tod – Auftakt für Kommissarin Vega Varg auf den malerischen KosterinselnAuf der Insel Südkoster an der schwedischen Westküste, unweit der Grenze zu Norwegen, erschüttert ein Mord die Idylle. Die erfahrene Ermittlerin Vega Varg ist als Erste vor Ort. Den toten jungen Mann kennt sie schon, seitdem er ein kleiner Junge war. Zusammen mit ihren beiden Söhnen, die ebenfalls bei der Polizei arbeiten, sucht Vega nach Hinweisen zum Täter. Dann nimmt der Fall eine unerwartete Wendung: Eine norwegische Zeugin verschwindet spurlos. Jetzt kann nur noch Vegas bester Freund und Kollege aus Oslo helfen. Leopold Posse leitet eine Spezialeinheit für Kriminalfälle im Grenzgebiet von Schweden und Norwegen. Gemeinsam können sie den Kreis der Verdächtigen eingrenzen. Doch vieles erinnert Vega an einen Mord aus dem Jahr 1998. Das Opfer damals: ihr eigener Ehemann.
Aktuelle Rezensionen(2)
Mit Vega Varg – Das Schweigen der Insel legt Åsa Hellberg einen eher ruhigen Kriminalroman vor, der mich an die schwedische Westküste zwischen Norwegen und Schweden entführt. Besonders positiv aufgefallen ist mir sofort das stimmungsvolle Cover – ein echter Blickfang, der neugierig auf die Geschichte macht. Auch der Plot rund um den Mord auf Südkoster und die Verknüpfung mit Vegas Vergangenheit klang zunächst vielversprechend. In der Umsetzung blieb der Roman für mich jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurück. Viele Figuren wirken vergleichsweise blass, einige treten nur kurz in Erscheinung, ohne wirklich Profil oder Tiefe zu entwickeln. Das häufige Wechseln zwischen Norwegen und Schweden sorgte zudem eher für Unruhe, zumindest bei mir- als für zusätzliche Spannung. Die besondere Atmosphäre, die skandinavische Krimis oft auszeichnet, wollte sich dadurch bei mir nicht vollständig entfalten. Für mich positiv hervorheben möchte ich allerdings den angenehmen Schreibstil. Der Roman liest sich flüssig und leicht, sodass ich ihn innerhalb weniger Tage beendet hatte. Inhaltlich konnte mich das Buch jedoch nicht so sehr fesseln wie andere skandinavische Krimis – etwa die Jo Nesbo oder Arne Dahl-die deutlich mehr Spannung und Tiefe für mich entwickelt haben, schade eigentlich.
Solider Schwedenkrimi Mit „Vega Varg - Das Schweigen der Insel“ von Åsa Hellberg geht eine neue schwedische Krimireihe an den Start, die auf den Kosterinseln an der Westküste Schwedens spielt. Neben der älteren Ermittlerin Vega Varg, steht auch deren langjähriger Freund und Kollege Leopold Posse aus Oslo im Mittelpunkt der Ermittlungen, der ihr sowohl bei der Aufklärung eines erschütternden Mordfalls, als auch bei der Suche nach einer Vermissten helfen soll. Neben der Beschreibung hat mich in erster Linie das aussagekräftige Cover angezogen, wobei ich mich letztendlich für das Hörbuch entschieden habe. Dieses war einerseits zwar sehr gut eingesprochen und hörbar, andererseits hat es den beiden Ermittlern gleichzeitig den Stempel „Schlaftablette“ in meinem Kopf aufgedrückt. Was allerdings irgendwie auch schon wieder zu diesem ruhigeren Krimi gepasst hat. Herausstechend war für mich auf jeden Fall der atmosphärische Schreibstil der Autorin und auch die Story an sich war durchaus spannend, wendungsreich und ausgeklügelt und trotzdem wollte bei mir kein wirklicher Nervenkitzel aufkommen. Der besondere Pfiff, der einen das Buch nicht mehr aus der Hand, bzw. den Kopfhörer nicht mehr vom Kopf nehmen lässt, hat da irgendwie gefehlt. Fazit: Ein durchaus solider und unterhaltsamer Schwedenkrimi, von dem ich mir jedoch mehr versprochen habe.